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Telefonumsätze gehen jährlich um eine Milliarde Euro zurück

Breitband-Plus gleicht Gesprächsminus aus. Nach Angaben des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) müssen die Telekommunikationsunternehmen derzeit einen starken Rückgang bei den Umsätzen mit Sprachdiensten im Festnetz verkraften. Die Umsätze in diesem Bereich gehen nach Verbandsangaben jedes Jahr um eine Milliarde Euro zurück. Doch das macht unterm Strich nichts.
/ Andreas Donath
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Die Geschäfte mit den Datendiensten, vornehmlich dem Breitband, gleichen das Minus aus, das im Telefonbereich entsteht. Die Mobilkommunikation wächst leicht. "Unter dem Strich erzielen die Telekommunikationsdienste in diesem Jahr noch ein leichtes Plus. Für 2007 erwarten wir aber erstmals in der Geschichte der Telekommunikation ein Null-Wachstum", sagte Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom.

Der deutsche Markt für Telekommunikationsdienste wächst den Angaben nach 2006 um 0,9 Prozent auf 56,6 Milliarden Euro. Dieses Umsatzvolumen soll er laut Bitkom im kommenden Jahr auch halten können.

Mit Festnetzgesprächen machen die Unternehmen dieses Jahr 4,5 Prozent weniger Umsatz und kommen auf 18,8 Milliarden Euro. 2007 schrumpft dieser Teilmarkt um weitere 5,5 Prozent auf 17,8 Milliarden Euro. "Mit Gesprächen lässt sich zwar auch im Festnetz Geld verdienen, aber eben kein Umsatzwachstum mehr erzielen", so Rohleder.

Im Bereich Mobilfunk stiegen die Umsätze um 2 Prozent auf 23,9 Milliarden Euro – 2007 sollen es 24,1 Milliarden Euro sein. Im Bereich Datendienste konnte der Festnetzbereich kräftig zulegen. 2006 wurden in Deutschland damit 11,6 Milliarden Euro Umsatz gemacht – ein Plus von acht Prozent. 2007 soll das Umsatzwachstum bei 6,5 Prozent liegen.


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