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Frauen in der IT Mangelware

Wirtschaft ist gefordert, bessere Angebote zu machen. Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. hat zum ausklingenden Informatik-Jahr mitgeteilt, dass die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger in der Informatik seit 2000 um insgesamt rund 30 Prozent eingebrochen ist. In der Folge sollen weniger als 14.000 Absolventen pro Jahr die Hochschulen verlassen – gebraucht werden den Berechnungen des Branchenverbandes BITKOM zufolge jedoch rund 20.000 Absolventen pro Jahr.
/ Andreas Donath
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Die Zahl der in der Informatik beschäftigten Frauen ist seit 2003 sogar rückläufig. Soll der Beruf für Frauen attraktiver werden, müssen die Arbeitgeber bessere Einstiegs- und Aufstiegschancen für Frauen bieten, meint das Kompetenzzentrum.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit sind etwa ein Fünftel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der IT-Branche Frauen. Daran hat sich auch während der Boomjahre nichts geändert.

So motivierten die guten Zukunftsperspektiven in der Informatik im Boomjahr 2000 deutlich mehr Frauen, sich für die Informatik einzuschreiben. 2000 betrug die Studienanfängerinnenquote immerhin 19 Prozent.

Die demnächst dadurch zur Verfügung stehenden Informatikerinnen müssten von der Wirtschaft aber auch eingestellt werden, so das Kompetenzzentrum. Erhielten diese attraktive Einstiegschancen, würde davon auch ein Signal für potenzielle Neueinsteigerinnen ausgehen. Die Branche müsse dann aber auch Arbeitsmodelle anbieten, die Leben und Arbeit miteinander vereinbar machen, so die Forscher.


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