Nach den Vorstellungen von Ford soll bei der Paketzustellung in nicht allzu ferner Zukunft ein zweibeiniger Roboter den menschlichen Postboten ersetzen. Er soll in einem autonomen Fahrzeug mitfahren und das gewünschte Paket zur Haustür tragen.
Das schwedische Startup Einride betreibt mit DB Schenker auf Schwedens Straßen einen fahrerlosen Elektro-Lkw. Das Fahrzeug sieht durch seine fehlende Fahrerkabine so aus, als sei es einem Science-Fiction-Film entsprungen.
Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs müssen Arbeitgeber künftig die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter systematisch erfassen. IT-Verbände sehen darin eine Gefahr für flexible Arbeitszeitkonzepte.
Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Podcasts waren die Kuschelecke des Internets. Doch jetzt pumpen Investoren und Plattformen wie Spotify Millionen in Audioformate - und es wird ungemütlich.
Seit Jahren versprechen Startups den Durchbruch bei günstigen Laserscannern für das autonome Fahren. Selbst Apple sucht angeblich nach einem "revolutionären Design". Nur Tesla-Chef Elon Musk hält weiter nichts von der Lidar-Technik.
Atari-Spiele für unterwegs: Die Evercade ist eine mobile Konsole, die Spielekassetten unterstützt. Die vielen Tasten am Gerät lassen aber vermuten, dass der Hersteller neben Klassikern aus den Achtzigern auch modernere Spiele plant.
Das belgische Startup Cowboy bringt sein E-Bike auf den deutschen Markt. Mit nur 16 Kilogramm Gewicht ist es verhältnismäßig leicht. Wir konnten das minimalistische Rad schon einmal Probe fahren.
Ford steckt eine halbe Milliarde US-Dollar in das Elektroauto-Startup Rivian, das einen elektrisch betriebenen Pick-up bauen will. Amazon hatte im Februar bereits 700 Millionen US-Dollar in das Unternehmen investiert.
Der robotische Kleiderschrank Laundroid wird wohl ein Prototyp bleiben. Das Unternehmen Seven Dreamers hat es nicht geschafft, ihn als fertiges Produkt auf den Markt zu bringen, und wird das auch in Zukunft nicht tun: Es hat Insolvenz angemeldet.
Die Sparkassen wollen nach der 1822Direkt und Yomo laut einem Medienbericht eine weitere Direktbank gründen. Damit soll mehr Konkurrenz zu den anderen Onlinebanken geschaffen werden. Gerade jüngere Kunden wollen die Sparkassen so erreichen.
Das chinesische Startup Singulato kauft Toyota eine Lizenz für das Design des Toyota eQ ab. Das Elektrokleinfahrzeug soll für den chinesischen Markt angepasst Anfang 2021 erscheinen. Toyota erhält von Singulato dafür Emissionsrechte für seine Verbrennerfahrzeuge.
Veteranen der deutschen Autoindustrie wollen mit Canoo den Fahrzeugbau und den Vertrieb revolutionieren. Zunächst scheitern die großen Köpfe aber an den kleinen Hürden der Startupwelt.
Testflug erfolgreich, aber niemand weiß, wozu er dient. Das größte Flugzeug der Welt ist erstmals geflogen. Die Raketen, die damit gestartet werden sollten, werden aber nicht gebaut.
Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Ford hat einen Anteil an Solid Power erworben. Das US-Startup erforscht die Entwicklung von Festkörperakkus, die eine höhere Energiedichte und eine kürzere Ladezeit haben sollen als Lithium-Ionen-Akkus.
Das Mainzer Startup Conodrive hat einen Elektro-Nachrüstsatz für Fahrräder entwickelt. Forscher vom Fraunhofer ISE in Freiburg haben den Antrieb mit einer Brennstoffzelle ausgestattet.
E-Paper-Displays eignen sich hervorragend zum Lesen und Schreiben - ein chinesisches Startup kombiniert einen solchen Bildschirm nun mit einem Android-Tablet. Das E-Pad soll die Vorzüge von Android mit denen von E-Paper kombinieren, eine Crowdfunding-Kampagne ist bereits erfolgreich finanziert.
Mit dem neuen Carsharing-Dienst von VW sind auf einen Schlag deutlich mehr Elektroautos in Berlin unterwegs. Doch schon jetzt ist die Konkurrenz genervt von der Ladesituation in der Hauptstadt. Wie soll das künftig funktionieren?
/180Kommentare/Ein Bericht von Friedhelm Greis und Werner Pluta
Unaufmerksamkeit oder Zorn am Lenkrad sind weder für den Fahrer noch für andere Verkehrsteilnehmer gesund. Das US-Startup Affectiva hat ein KI-System entwickelt, das Emotionen erkennen kann und bei negativen Gefühlen gegensteuern soll.
BMW und Daimler wollen gemeinsam eine Elektroautobasis entwickeln, um Fahrzeuge für unter 30.000 Euro bauen zu können. Der künftig damit gefertigte BMW i2 basiert auf dem i3, ihm fehlt jedoch die teure Karbonkarosserie.
Update Anstatt die Macht der US-amerikanischen IT-Konzerne zu beschneiden, werde mit der Urheberrechtsreform das Gegenteil erreicht, warnen europäische Startups. Kanzlerin Merkel verteidigt hingegen die "Oldies", die vom Internet keine Ahnung hätten.
Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
BMW und Daimler sind eigentlich Konkurrenten, doch die Themen E-Mobilität und autonomes Fahren wirbeln die Branche durcheinander, so dass die Unternehmen einem Medienbericht zufolge künftig eng kooperieren wollen.
Der Netzwerkspezialist Sonics gehört plötzlich zum Social-Media-Konzern Facebook. Nach derzeitigem Stand wird sich Sonics um die AR- und VR-Produkte kümmern. Die Exkonkurrenz von Sonics freut sich derweil.
Zwar kann der Bundestag nicht mehr in die Abstimmung zur EU-Urheberrechtsreform eingreifen. In einer Debatte zu den möglichen Folgen der Uploadfilter wurde deutlich, dass auch Union und SPD Probleme mit Artikel 13 haben, doch sich in Brüssel nicht durchsetzen konnten.
Die Deutsche Post trennt sich doch von ihrem Whatsapp-Konkurrenten Sims Me, der bei Privatkunden ein Misserfolg ist. Doch mit dem Verkauf an Brabbler bekommt die Post Anteile an dem Startup.
Der autonom fahrende Bus Olli des Startups Local Motors hat eine simulierten Verkehrsunfall mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h frontal gegen eine Wand überstanden. Damit will der Hersteller zeigen, dass auch gedruckte Strukturen stabil genug für den Praxiseinsatz sind.
Ökostrom, Datenschutz und Transparenz: Das Startup Wetell möchte nachhaltige Mobilfunktarife anbieten. Das erste Crowdfunding-Ziel ist bereits erreicht. Aber das reicht noch nicht.
Das chinesische EV-Startup Nio hatte erst im Dezember ein neues, kleineres Elektroauto in Form eines SUV vorgestellt und eine neue Fabrik in Schanghai angekündigt. Aus der Fabrik wird nun doch nichts. Stattdessen wurde ein Milliardenverlust ausgewiesen.
Der Kryptobörse Coinbase ist ein Fehler unterlaufen, als sie das italienische Startup Neutrino gekauft hat. Einige Mitarbeiter des Unternehmens waren Teil des umstrittenen Hacking Teams. CEO Brian Armstrong bereut die Fehlentscheidung und trennt sich von den Mitarbeitern.
Marketing statt Wirklichkeit: Laut einem Bericht der Firma MMC scheinen 40 Prozent der europäischen KI-Startups gar nichts mit künstlicher Intelligenz zu tun zu haben. Dass die betroffenen Unternehmen das nicht richtigstellen, hat wohl einen Grund: Geld.
Der für mehrere Milliarden Euro entwickelte Elektrifizierungsbaukasten von Volkswagen wird künftig auch von dem Aachener Startup E.Go als Basis zur Entwicklung von Elektroautos genutzt.
Der Streit um die EU-Urheberrechtsreform ist für viele Europaabgeordnete ein Kampf zwischen der europäischen Kultur und den "barbarischen" IT-Konzernen aus den USA. Viele junge Menschen können das nicht nachvollziehen und sehen ihre Interessen und ihre eigene Kultur völlig ignoriert.
Datensätze für KI-Projekte zu bekommen ist schwierig. Das in Südkorea gegründete Unternehmen Superb AI hat sich darauf spezialisiert, für Kunden maßgeschneiderte Datensätze zu generieren. Dabei setzt das Startup seinerseits KI ein.
Firefox-Hersteller Mozilla will stärker mit journalistischen Verlagen zusammenarbeiten und Werbung, die Nutzer trackt, weitgehend eindämmen. Dazu kollaboriert das Unternehmen nun auch mit der Flatrate-News-App Scroll.
Facebook hortet Eisprung-Daten seiner Nutzerinnen. Google versteckt heimlich Mikrofone in seiner Hardware. Abgeordnete in Berlin und Brüssel, worauf wartet ihr? Zeigt Zuckerberg und Co. endlich die Zähne!
Der angekündigte Abbau von Stellen bei SAP betrifft den Konzernsitz und mit den USA das Land, in dem das Unternehmen am meisten zukauft. Angeblich will man aber viele Neueinstellungen vornehmen, die die Arbeitsplatzverluste ausgleichen.
Update Obwohl er seit anderthalb Jahren über die EU-Urheberrechtsreform verhandelt, hat der CDU-Politiker Axel Voss noch immer zentrale Punkte in der Debatte nicht verstanden. Wie soll das EU-Parlament auf Basis seiner Erläuterungen eine Entscheidung zu Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern treffen?
Die Erfahrung beim Entwickeln von SoCs soll Intel bei eigenen Grafikchips helfen: Der CPU-Hersteller hat Ineda Systems übernommen, ein indisches Startup. Intel beschäftigt bereits Tausende Mitarbeiter in Indien.
Die digitalen Plattformen für Carsharing und Carpooling sollen Rechtssicherheit bekommen. BMW, Daimler und VW sowie Uber & Co. stehen in den Startlöchern.
/1Kommentare/Ein Bericht von Daniel Delhaes (Handelsblatt) und Markus Fasse (Handelsblatt)
Der Erdölkonzern Shell setzt sein Engagement im Bereich erneuerbare Energien fort. Nun kauft das Unternehmen einen Konkurrenten für Teslas Powerwalls aus dem Allgäu.
Pickups sind in den USA beliebt, eine elektrische Version gibt es jedoch noch nicht. In diese Lücke will das Startup Rivian - und Amazon und General Motors sind an einer Beteiligung interessiert.
In Cottbus wird bald der letzte große Braunkohle-Tagebau zum Badesee. Die ansässige Wirtschaft sucht nach neuen Geldquellen und will die Stadt zu einem wichtigen IT-Standort machen. Richten könnten das die Informatiker der Technischen Uni - die werden aber direkt nach ihrem Abschluss abgeworben.