Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Der Blick aufs Smartphone dürfte für die meisten Menschen mittlerweile zur selbstverständlichen und täglichen Routine gehören. Insbesondere das Thema Mobile Banking spielt laut einer Statista-Umfrage von 2017 für Smartphonenutzer eine große Rolle. Doch gerade in Sachen Finanzen werden nicht alle Berufsgruppen gleich behandelt. Während Angestellte im Google Play-Store auf zahlreiche Banking-Apps zurückgreifen können, gehen viele Freiberufler und Selbstständige oftmals noch zur nächsten Sparkasse oder Volksbank, um ihren Kontostand zu checken – oder nutzen ein Web-Banking, das technisch scheinbar noch aus den 1990er-Jahren stammt.
Das liegt vor allem daran, dass moderne Smartphonekonten für Freelancer für die meisten Banken bislang kein bedeutendes Geschäftsfeld sind. Überhaupt ein Privatkonto zu Geschäftszwecken zu eröffnen, ist für Freiberufler fast unmöglich. In den AGB der Banken ist diese Möglichkeit in der Regel ausgeschlossen. Wer es trotzdem tut, muss mit einer Kontokündigung durch die Bank rechnen. Banken haben mit Geschäfts- beziehungsweise Firmenkunden einen höheren Buchungsaufwand und kalkulieren deren Kontomodelle anders. So müssen Freiberufler und Selbstständige üblicherweise für beleglose Buchungen zahlen, und es fällt eine monatliche Pauschale an, während dies für Angestellte inklusive ist.