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Software: Stellenabbau bei SAP betrifft Deutschland und USA

Der angekündigte Abbau von Stellen bei SAP betrifft den Konzernsitz und mit den USA das Land, in dem das Unternehmen am meisten zukauft. Angeblich will man aber viele Neueinstellungen vornehmen, die die Arbeitsplatzverluste ausgleichen.
/ Achim Sawall
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SAP-Hauptsitz in Walldorf (Bild: SAP)
SAP-Hauptsitz in Walldorf Bild: SAP

Der geplante Stellenabbau bei SAP betrifft Deutschland und die USA am härtesten. Das berichtet das britische Branchenmagazin The Register(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Unternehmensangaben. Bereiche wie Machine Learning seien nicht betroffen.

Das Softwareunternehmen teilte The Register mit, dass der Abbau hauptsächlich in Deutschland und den USA stattfinden werde, wobei man freiwillige Abfindungsprogramme in Deutschland und Vorruhestandsregelungen in Frankreich, Kanada, den USA und Deutschland anbiete.

SAP hatte Ende Januar ein Restrukturierungsprogramm angekündigt, bei dem voraussichtlich rund 4.400 Beschäftigte den Konzern verlassen sollen, darunter 1.000 bis 1.200 in Deutschland. Das Management rechnet dabei mit Kosten von 800 bis 950 Millionen Euro. Im Jahr 2020 sollen mit dem Programm rund 850 Millionen Euro eingespart werden.

Trotz eines Restrukturierungsprogramms plant SAP bereits wieder umfangreiche Einstellungen. "Wir gehen davon aus, dass wir Ende des Jahres mehr Mitarbeiter haben werden als jetzt" , sagte Cawa Younosi, Personalchef von SAP Deutschland, dem Handelsblatt. In Wachstumsbereichen wie künstliche Intelligenz "suchen wir händeringend nach Personal" . Da das Prozedere langwierig sei, habe die Personalabteilung bereits Pläne entwickelt. Im März soll eine Rekrutierungsoffensive beginnen.

SAP erwarb zuletzt in den USA Qualtrics International für 8 Milliarden US-Dollar . Das Marktanalysen-Startup wurde wenige Tage vor dem geplanten Verkauf von Aktien vom Markt genommen. Die Akquisition war nach dem Kauf von Concur Technologies für 8,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014 die zweitgrößte Übernahme von SAP.


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