Local Motors: 3D-gedruckter Shuttle-Bus übersteht Crashtest
Der autonom fahrende Bus Olli des Startups Local Motors hat eine simulierten Verkehrsunfall mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h frontal gegen eine Wand überstanden. Damit will der Hersteller zeigen, dass auch gedruckte Strukturen stabil genug für den Praxiseinsatz sind.
Das Glas an den Seiten des Shuttles Olli zerbrach, die Radaufhängung knickte ein und ein paar kleine Karosseriestücke flogen durch die Luft, doch ansonsten hat der Bus den Unfall mit 40 km/h strukturell gut überstanden, obwohl es sich um 3D-gedruckte Teile handelt. Mittlerweile verwendet der Hersteller Verbundglas, das nicht mehr in tausend Stücke zerbricht. Beim zweiten Versuch mit 5 km/h ging der Bus nicht ernstlich kaputt.
Der Shuttle, genannt Olli, wird von dem in Arizona ansässigen Startup-Unternehmen Local Motors hergestellt. Das Fahrzeug ist für niedrige Geschwindigkeiten gedacht und transportiert wenige Personen autonom zum Ziel.
Jay Rogers, Chef von Local Motors, sagte The Verge, dass das Videomaterial freigegeben wurde, um den Nutzern die Sorge zu nehmen, dass es sich bei autonomen Shuttles um gefährliche Fahrzeuge handelt. Die Videos sind exklusiv auf The Verge zu sehen. "Viele Leute stellen nur die Frage: 'Nun, ist es sicher oder nicht? Wie, fahre ich in etwas herum, das von einem Makerbot gedruckt wurde?'", so Rogers zu The Verge. "Die Antwort ist, dass es nicht nur genauso sicher ist, sondern dass es in Zukunft auch sicherer sein wird."
Local Motors arbeitet seit rund fünf Jahren an 3D-gedruckten Fahrzeugen. Der Olli wird nach Angaben des Unternehmens mittlerweile in ungefähr zehn Stunden gedruckt.
Local Motors hat Olli unter anderem in einem Vorort der US-Hauptstadt Washington und in Berlin-Schöneberg getestet.
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