Halbe Milliarde US-Dollar: Ford investiert in Elektro-Pick-up Rivian

Ford steckt eine halbe Milliarde US-Dollar in das Elektroauto-Startup Rivian, das einen elektrisch betriebenen Pick-up bauen will. Amazon hatte im Februar bereits 700 Millionen US-Dollar in das Unternehmen investiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Rivian R1t
Rivian R1t (Bild: Rivian)

Ford beteiligt sich an Rivian, das einen Pick-up bauen will. Die in den USA sehr beliebte Fahrzeugkategorie ist für Ford ein großer Umsatzbringer, allerdings nur mit Verbrennermotoren. Das soll sich nun ändern.

Stellenmarkt
  1. Manager Engineering (w/m/d) - CAD Applications
    J.M. Voith SE & Co. KG, Heidenheim
  2. IT Servicetechniker Schul-IT (w/m/d)
    Bechtle GmbH & Co. KG, Neuwied (Home-Office möglich)
Detailsuche

Der R1T von Rivian, der mit dem größten Akku ohne Nachladen 640 km weit kommen soll, kann in der spurstärksten Variante in etwa 3 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Der Fünfsitzer ist mit vier Elektromotoren an seinen Rädern ausgerüstet. Das Basismodell kostet ab 69.000 US-Dollar, verschiedene Akkukonfigurationen erhöhen den Preis des teuersten Modells auf rund 100.000 US-Dollar. Der R1T soll mit drei unterschiedlichen Akkus angeboten werden. Mit 180 kWh soll das Fahrzeug 640 km weit fahren, eine 135-kWh-Version soll nach Herstellerangaben 480 km weit kommen. Die kleinste Variante mit 105-kWh-Akku soll dem Pick-up eine Reichweite von etwa 370 km verleihen. Welchem Prüfzyklus die Reichweitenangaben zugrunde liegen, teilte Rivian nicht mit.

Im Februar 2019 hatte bereits Amazon angekündigt, in das Unternehmen zu investieren. Der Onlinehändler hoffe, dass Rivian ihn bei der Entwicklung von Lieferfahrzeugen für sein Logistiknetzwerk unterstützen kann.

Ford steckt eine halbe Milliarde US-Dollar in Rivian. Ford darf im Rahmen der Minderheitsbeteiligung Rivians Plattform nutzen, um eigene Fahrzeuge mit eigenem Logo zu bauen.

Golem Karrierewelt
  1. Kubernetes – das Container Orchestration Framework: virtueller Vier-Tage-Workshop
    20.-23.02.2023, Virtuell
  2. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    16.-18.01.2023, virtuell
Weitere IT-Trainings

"Diese strategische Partnerschaft ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in unserem Bestreben, den Übergang zu einer nachhaltigen Mobilität zu beschleunigen. [...] und wir freuen uns, unsere Technologie zu nutzen, um mehr Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen", so RJ Scaringe, Rivians Gründer und Geschäftsführer.

Schon Anfang April 2019 kündigte Ford seine Elektroautostrategie an. Die Mehrheit der für Europa vorgestellten Fahrzeuge sind entweder Hybrid- oder Plugin-Hybridfahrzeuge. Dazu gehören eine Plugin-Hybridvariante des SUV, ein vom Mustang inspirierter Crossover mit 600 km rein elektrischer Reichweite und ein Elektrotransporter für Gewerbetreibende. Ein Plugin-Hybrid des SUVs Explorers und ein neuer Tourneo als Plugin-Hybrid für den Nutzfahrzeugmarkt werden ebenfalls kommen. In den USA hatte Ford im vergangenen Jahr angekündigt, für den dortigen Markt praktisch alle Pkw-Modelle außer den Mustang auslaufen zu lassen und sonst nur noch SUVs, Pick-ups, Lkw und andere Nutzfahrzeuge sowie Elektrofahrzeuge zu bauen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amazon Shopper Panel
Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs

Wer seinen gesamten Smartphone-Datenverkehr über Amazons Server leitet, wird mit einem monatlichen Gutschein dafür bezahlt.

Amazon Shopper Panel: Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs
Artikel
  1. Northrop Grumman: B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt
    Northrop Grumman
    B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt

    Northrop Grumman hat mit dem B-21 Raider eine neuen Tarnkappenbomber vorgestellt. Dabei kamen agile Softwareentwicklung und digitales Engineering zum Einsatz.

  2. Soziale Netzwerke: Liken bei Hasspostings kann strafbar sein
    Soziale Netzwerke
    Liken bei Hasspostings kann strafbar sein

    Facebook-Nutzer, die nicht davor zurückschrecken, diskriminierende oder beleidigende oder Postings zu liken, sollten sich das gut überlegen. Denn das Drücken des Gefällt-mir-Buttons kann hier erhebliche rechtliche Folgen haben.
    Von Harald Büring

  3. Konflikt mit den USA: Snowden verteidigt seine russische Staatsbürgerschaft
    Konflikt mit den USA
    Snowden verteidigt seine russische Staatsbürgerschaft

    Eigentlich wollte Edward Snowden parallel die US-amerikanische Staatsbürgerschaft behalten - das wurde ihm unmöglich gemacht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • SanDisk Extreme PRO 1TB 141,86€ • Amazon-Geräte bis -53% • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€, AMD-Ryzen-CPUs zu Bestpreisen • Alternate: WD_BLACK P10 2TB 76,89€ • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn • Thrustmaster Ferrari GTE Wheel 87,60€ [Werbung]
    •  /