Direktbank: Sparkassen überlegen, noch eine Onlinebank zu gründen

Die Sparkassen wollen nach der 1822Direkt und Yomo laut einem Medienbericht eine weitere Direktbank gründen. Damit soll mehr Konkurrenz zu den anderen Onlinebanken geschaffen werden. Gerade jüngere Kunden wollen die Sparkassen so erreichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Sparkassenschalterhalle (Symbolbild)
Eine Sparkassenschalterhalle (Symbolbild) (Bild: DSGV)

Die deutschen Sparkassen erwägen laut Handelsblatt, eine weitere Direktbank zu gründen. Der Grund soll in der stetig stärker werdenden Konkurrenz der Onlinebanken liegen. Dabei haben die Sparkassen bereits Angebote in dem Segment. So ist etwa die 1822Direkt eine Tochter der Frankfurter Sparkasse.

Stellenmarkt
  1. SAP Basis-Administrator (m/w/d)
    Stadtwerke Bonn GmbH, Bonn
  2. Senior Software Entwickler (m/w/d) mit Schwerpunkt PLC
    SUSS MicroTec Lithography GmbH, Garching bei München
Detailsuche

Dazu kommt noch das Sparkassen-Startup Yomo. Bei Yomo handelt es sich um eine Onlinebank, die alles auf dem Smartphone regeln soll. Das Konstrukt ist allerdings etwas ungewöhnlich. So muss vom Kunden eine Sparkasse ausgewählt werden. Je nach Sparkasse unterscheiden sich die Konditionen aber im Detail. Zudem lässt sich Yomo derzeit weder auf einem Rechner im Browser noch auf einem Tablet nutzen. Ein Smartphone ist Pflicht.

Für die Sparkassen ist es problematisch, dass sie durch die Direktbankenkonkurrenz vor allem junge Kunden nicht erreichen können. Mit einer weiteren Onlinebank würde dies gelöst werden können. Unklar bleibt, warum dies nicht mit Yomo gemacht werden kann. Aufgrund der Zuweisung zu einzelnen Sparkassen fehlt dem Angebot aber eine gewisse Zentralität.

Dem Handelsblatt zufolge kommt die DKB, die Deutsche Kreditbank, in Betracht. Sie ist eine Tochter der Bayerischen Landesbank und als Direktbank auch schon länger aktiv. Bayerische Sparkassen sind an dieser Bank indirekt über Landesbankanteile beteiligt. Es gibt jedoch auch Personen, die die Möglichkeit so einer zentralen Onlinebank kritisch sehen. So widerspricht es dem Sparkassenkonzept, das auf der Zuständigkeit der Banken in ihren jeweiligen Regionen beruht, wie das Handelsblatt schreibt. In Yomo wird dies durch die Wahl der Sparkasse als Dienstleister so auch abgebildet. Diese technische Abbildung ist für Yomo-Kunden aber nicht so wichtig, da diese sich die Sparkasse einer anderen Region aussuchen können, bei der sie ein Yomo-Konto eröffnen wollen. Sie müssen es teilweise sogar, denn nicht alle Sparkassen machen bei Yomo mit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Genie 24. Apr 2019

Wenn man mal ING, DKB & Comdirekt nimmt, ist Comdirekt für mich leider die schlechteste...

Anonymer Nutzer 24. Apr 2019

Immer schön weiter neue Wasserköpfe züchten.

Localhorst86 24. Apr 2019

Bei deiner Bank geht das nicht? Na, die würde ich aber sowas von aus meinem Leben yeeten.

Keridalspidialose 24. Apr 2019

die Wahl zwischen drei Onlinebanken der Sparkassen zu haben? Eine ordentlich für den...

zoeck 24. Apr 2019

Das wäre aber für den Kunden zu einfach... und von den Gewohnheitstieren würde man auch...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  2. Fusionsgespräche: Orange und Vodafone wollten zusammengehen
    Fusionsgespräche
    Orange und Vodafone wollten zusammengehen

    Die führenden Netzbetreiber in Europa wollen immer wieder eine Fusion. Auch aus den letzten Verhandlungen wurde jedoch bisher nichts.

  3. Spielfilm: Matrix trifft Unreal Engine 5
    Spielfilm
    Matrix trifft Unreal Engine 5

    Ist der echt? Neo taucht in einem interaktiven Programm auf Basis der Unreal Engine 5 auf. Der Preload ist bereits möglich.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /