Heimautomatisierung: Wäschefaltroboter-Hersteller Seven Dreamers ist insolvent

Der robotische Kleiderschrank Laundroid wird wohl ein Prototyp bleiben. Das Unternehmen Seven Dreamers hat es nicht geschafft, ihn als fertiges Produkt auf den Markt zu bringen, und wird das auch in Zukunft nicht tun: Es hat Insolvenz angemeldet.

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Der wäschefaltende Roboter Laundroid: Es gibt Alternativen.
Der wäschefaltende Roboter Laundroid: Es gibt Alternativen. (Bild: Seven Dreamers/Screenshot: Golem.de)

Schlechte Nachrichten für diejenigen, die nicht gern Wäsche zusammenlegen und auf robotische Hilfe gehofft haben: Das japanische Unternehmen Seven Dreamers Laboratories, das den wäschefaltenden Roboter Laundroid entwickelt hat, ist insolvent.

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Laundroid ist ein Kleiderschrank, der mit Kameras und Aktoren ausgestattet ist. Der Nutzer legt die frisch gewaschene Wäsche in eine Schublade unten im Schrank. Mit einer Bilderkennungssoftware erfasst das System, um welches Kleidungsstück es sich handelt. Roboterarme falten die Wäschestücke und sortieren sie.

Seven Dreamers Laboratories hatte den Haushaltsroboter 2015 vorgestellt. Im Jahr darauf investierte der Mischkonzern Panasonic 60 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Er war auch an der Entwicklung des Laundroid beteiligt.

Doch trotz der Unterstützung hat es Seven Dreamers nicht geschafft, den Laundroid als kommerzielles Produkt auf den Markt zu bringen, was sicher auch an dem hohen Preis lag. Die Rede war von 16.000 US-Dollar. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben Schulden in Höhe von etwa 2,25 Milliarden Yen, umgerechnet knapp 18 Millionen Euro angehäuft.

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Für Gegner des Wäschefaltens gibt es aber noch Alternativen: Anfang des Jahres stellte das kalifornische Startup Foldimate einen gleichnamigen Roboter vor, der deutlich kleiner ist als der Laundroid.

Kurz darauf präsentierte das japanische Unternehmen Mira Robotics den Haushaltsroboter Ugo, der die Wäsche nicht nur faltet: Er kann auch den Trockner ausräumen und und die Kleidungsstücke aufhängen. Allerdings ist er dabei noch sehr langsam. Mira will den Roboter verbessern und im kommenden Jahr auf den Markt bringen, allerdings nicht zum Kauf, sondern zur Miete.

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