E-Pad: Neues Android-Tablet mit E-Paper-Display und Stift

E-Paper-Displays eignen sich hervorragend zum Lesen und Schreiben - ein chinesisches Startup kombiniert einen solchen Bildschirm nun mit einem Android-Tablet. Das E-Pad soll die Vorzüge von Android mit denen von E-Paper kombinieren, eine Crowdfunding-Kampagne ist bereits erfolgreich finanziert.

Artikel veröffentlicht am ,
Das E-Pad von Eewriter
Das E-Pad von Eewriter (Bild: Eewriter)

Das chinesische Startup Eewriter will ein Android-Tablet mit E-Paper-Display auf den Markt bringen. Das E-Pad soll mit Android laufen und dadurch die Vorzüge eines E-Paper-Readers mit der App-Vielfalt von Googles mobilem Betriebssystem kombinieren. Das Unternehmen sucht aktuell per Crowdfunding weitere Unterstützer für sein Projekt.

Der Bildschirm des E-Pad soll beim fertigen Produkt 10,3 Zoll groß sein und eine Auflösung von 1.872 x 1.404 Pixeln haben. Eine Hintergrundbeleuchtung sollte das Tablet ursprünglich nicht haben, sondern ausschließlich die reflektiven Eigenschaften von E-Paper nutzen. Eewriter will aber ab einer Unterstützerzahl von 400 auch eine Hintergrundbeleuchtung einbauen - diese Zahl war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels fast erreicht.

Zur Latenz und Refresh-Rate des Displays macht der Hersteller keine Angaben. Videos zeigen aber, dass das Tablet sich eher weniger für Apps eignen dürfte, die Inhalte mit schnellen Bewegungen anzeigen - Spiele beispielsweise. Sinnvoller dürfte sich das E-Pad als E-Book-Reader, für handschriftliche Notizen und als Zeichen-Tablet einsetzen lassen.

Dafür bietet Eewriter einen Stift an, der allerdings 29 US-Dollar extra kostet. Laut dem Hersteller soll das E-Pad beim Schreiben ein papierähnliches Gefühl bieten - es ist also anzunehmen, dass die Display-Oberfläche matt ist, wie beim Remarkable-Tablet. Dank Android könnten Nutzer des E-Pads zahlreiche Notiz-, Schreib- und Zeichenprogramme verwenden. Das Tablet soll bei Bedarf auch handschriftliche Eingaben in gedruckten Text umwandeln.

Im Inneren soll ein Helio-X20-SoC von Mediatek arbeiten, der Arbeitsspeicher soll 2 GByte groß sein. Der eingebaute Flash-Speicher ist mit geplanten 32 GByte recht klein, es soll aber einen Speicherkartensteckplatz geben. Außerdem soll das fertige Tablet einen SIM-Kartensteckplatz haben und LTE unterstützen. Die Standbyzeit des Gerätes soll bei über 20 Tagen liegen.

  • Das E-Pad ist ein Android-Tablet mit einem E-Paper-Display. (Bild: Eewriter)
  • AUf dem Tablet sollen Nutzer unter anderem zeichnen können. (Bild: Eewriter)
  • Dank des Android-Systems können Nutzer auf dem E-Pad beispielsweise auch browsen. (Bild: Eewriter)
  • Ob Programme wie Lightroom wirklich auf einem E-Paper-Display Spaß machen, ist fraglich. (Bild: Eewriter)
Das E-Pad ist ein Android-Tablet mit einem E-Paper-Display. (Bild: Eewriter)

Aktuell müssen Interessenten 450 US-Dollar zahlen, wenn sie im August 2019 ein E-Pad erhalten wollen. Das Finanzierungsziel von 10.000 US-Dollar hat Eewrite bereits erreicht: Derzeit haben 389 User fast 174.000 US-Dollar beigetragen. Eine Garantie, dass das Produkt letztlich wirklich hergestellt wird, gibt es bei Crowdfunding allerdings nicht.

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deutscher_michel 01. Apr 2019

Wie kann ein e-ink Display 50 Herz haben - sind da keine Kügelchen mehr drin?

dreamtide11 01. Apr 2019

Ich hatte so ein Ding (ist schon so lange her, dass ich nicht mal mehr erinnere, wie es...

hG0815 01. Apr 2019

* Was fehlt denn im Vergleich? * Habe ein Onyx und schätze sehr, dass es mehr Formate au...

hG0815 01. Apr 2019

Ich habe ein Onyx Boox Note und bin begeistert davon. Im Gegensatz zu dem Sony ist da ein...



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