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Elektromobilität:
Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?

Veteranen der deutschen Autoindustrie wollen mit Canoo den Fahrzeugbau und den Vertrieb revolutionieren. Zunächst scheitern die großen Köpfe aber an den kleinen Hürden der Startupwelt.
/ Dirk Kunde
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Auto-Konzept von Canoo: Schaukelt das Kanu oder kentert es? (Bild: Canoo)
Auto-Konzept von Canoo: Schaukelt das Kanu oder kentert es? Bild: Canoo

Die Gründer des Startups Canoo bringen Berufserfahrung auf Vorstandsebene mit. Doch bemerkbar macht sich das oft nicht: Selten hat man ein Gründungsteam mit so viel Führungserfahrung und gleichzeitig so wenig praktischem Know-how bei der Unternehmensgründung gesehen. Dabei will das Unternehmen die Automobilbranche aufmischen.

Es holperte bereits bei der Firmierung. Dabei sollte der erste Wurf sitzen. Da macht es einen komischen Eindruck, 15 Monate nach dem Start den Namen zu wechseln: Evelozcity wurde zu Canoo, der Grund liegt nicht wirklich auf der Hand. Evelozcity klang zwar holprig, doch auch wer es nicht kannte, ahnte, dass es etwas mit Elektromobilität (Ev) und Verkehr in der Stadt (City) zu tun hat. Jetzt macht das deutsche Team in Los Angeles unter dem Namen Canoo weiter und hat sich dabei Folgendes gedacht: "Ein Kanu ist seit Jahrtausenden ein einfaches und nachhaltiges Transportmittel, das auf der ganzen Welt eingesetzt wird" , sagt Stefan Krause, der bei Canoo "in Charge" ist. "Wir haben uns für Canoo entschieden, weil es unverwechselbar klingt, cool aussieht und ein Gefühl der Entspannung und gleichzeitig der Bewegung erzeugt."

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