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Sims Me: Deutsche Post verkauft ihren Whatsapp-Konkurrenten

Die Deutsche Post trennt sich doch von ihrem Whatsapp-Konkurrenten Sims Me, der bei Privatkunden ein Misserfolg ist. Doch mit dem Verkauf an Brabbler bekommt die Post Anteile an dem Startup.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Messenger Sims Me blieb seit 2014 unbekannt.
Der Messenger Sims Me blieb seit 2014 unbekannt. (Bild: Deutsche Post)

Die Deutsche Post verkauft den Messenger Sims Me an das Münchner Startup Brabbler. Das gab das Unternehmen am 13. März 2019 bekannt. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht, die Post erhält aber eine Beteiligung an Brabbler. Der Vollzug der Transaktion wird zeitnah erwartet.

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Brabbler betreibt den gesicherten Messenger Ginlo und gehört den GMX-Gründern Karsten Schramm, Peter Köhnkow und Eric Dolatre.

Marco Hauprich, Senior Vice President Digital Labs Deutsche Post und verantwortlich für Sims Me, sagte: "Wir verkaufen Sims Me zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage gerade bei Geschäftskunden anzieht und deshalb die Entwicklungskapazitäten stark ausgebaut werden müssen." Bei Privatpersonen blieb Sims Me praktisch unbekannt.

Brabbler mit seinem Entwicklerteam und Erfahrung im Vertrieb digitaler Services sei der richtige Partner. Brabbler hat 76 Beschäftigte.

Für die Sims-Me-Kunden ändere sich erst einmal nichts. Die Nutzung des Messengers für Privatkunden bleibe kostenfrei, die mit den Geschäftskunden vereinbarten Preise bei Sims Me Business behielten ihre Gültigkeit.

Das Logistikunternehmen startete den mobilen Messenger Sims Me am 13. August 2014 mit dem erklärten Ziel, Whatsapp und Snapchat Konkurrenz zu machen. Das Messaging-Tool verfügte laut den Angaben über eine End-to-End-Verschlüsselung.

Nachrichten, die durch Sims Me verschickt werden, werden auf dem Handy des Senders nach AES-256 symmetrisch und SSL-verschlüsselt über die Sims-Me-Server an den Empfänger übertragen, erklärte das Unternehmen im Jahr 2014. Damit der Empfänger die Nachricht lesen kann, benötigt er den entsprechenden Schlüssel. Dieser werde im RSA-2048-Verfahren asymmetrisch für jeden Empfänger der Nachricht einzeln verschlüsselt und verschickt. Heute ist RSA 2048 eher das Minimum, RSA 1024 gilt als gebrochen.



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KloinerBlaier 14. Mär 2019

Da würde ich die Begrifflickeiten aber nochmal überdenken.

Apfelbaum 14. Mär 2019

... Aber immer nur hier auf Golem und ich dachte stets, das Teil sei noch in...

M.P. 13. Mär 2019

.... der Rest als 10 % Beteiligung an der Firma Brabbler... Das sagt meine Glaskugel über...

Ely 13. Mär 2019

Das mache ich nicht, wenn es im die Integrität meiner Daten geht. Wer mich auf diesem...


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