In den meisten Ländern der Welt kann der Discover-Feed der Google-App für Android nur Beiträge in der Hauptsprache des jeweiligen Smartphones anzeigen. Jetzt melden sich mehr und mehr Nutzer, die fremdsprachige Beiträge erhalten - auch Anwender aus Deutschland.
Weil sie ihrem Betriebsübergang zu Bechtle widersprochen haben, will IBM laut Verdi rund 50 Beschäftigten kündigen. Die Managed Services gehen zu Bechtle, das Geschäft mit den Kundenbeziehungen soll bei dem US-Konzern bleiben.
Game Stack bringt Azure, Havoc-Engine, Visual Studio, Windows und Xbox Live als ein Angebot für Entwickler. Microsofts Plan: Spiele auf möglichst vielen Plattformen anzubieten. Xbox Live für Android und iOS ist ein Schritt in diese Richtung.
Pixel-Nutzer können einen ersten Blick auf die kommende Android-Version werfen: Google hat eine erste Beta von Android Q für Entwickler veröffentlicht. Verbesserungen gibt es unter anderem bei der Sicherheit, zudem soll die neue Version auf neue Geräte wie faltbare Smartphone vorbereitet sein.
VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Viele TLS-Zertifikate wurden nicht nach den geltenden Regeln ausgestellt. Sie müssten eine zufällige 64-Bit-Seriennummer haben, es sind aber real nur 63 Bit. Ein Risiko ist praktisch nicht vorhanden, trotzdem müssen die Zertifikate zurückgezogen werden.
Update Damien George und sein Team von Micropython bauen den Mikrocontroller Pyboard D. Dieser ist als IoT-Bausatz angelegt, der sich leicht erweitern lassen soll - etwa um LED-Matrizen und Sensoren.
Statt jeweils eigene Teile der Javascript-Community und ihrer Projekte zu repräsentieren, schließen sich die Node.js- und JS-Foundation zur OpenJS Foundation zusammen. Die Organisation soll über ihre eigenen Projekte hinaus wirken und das gesamte Web-Ökosystem unterstützen.
Der Shockwave-Player von Adobe gehörte zu den vielen lästigen Plugins, die im vergangenen Jahrzehnt in so manchem Browser installiert wurden. Bekannt dürfte Shockwave den meisten durch die ewigen Meldungen von Sicherheitslücken sein. Doch Golem.de hat damals auch 3D-Shooter im Netzwerk damit gespielt.
Der Debian-Entwickler Michael Stapelberg beschreibt die Arbeit in dem Projekt als "frustrierend" und "mühsam". Wegen Problemen mit der "alten Infrastruktur" tritt der Entwickler nun zurück.
Der Großteil der Java-Nutzer verwendet immer noch die fünf Jahre alte Version 8. Auch ein Oracle-Entwickler bestätigt nun, dass Java 9 wohl viel kaputt gemacht hat. Die Veränderungen der Sprache seien aber notwendig gewesen.
Mit der ADA-Version 8.4 hat Microsoft die Gebühren für den Verkauf von Apps im Microsoft Store deutlich reduziert. Zwar bleibt der Maximalsatz bei 30 Prozent, doch wer keine Spiele entwickelt, zahlt teils nur noch einen Bruchteil davon.
Unter der Marke Azure Devops stellt Microsoft jetzt auch seinen Team Foundation Server mit neuem Namen vor: Azure Devops Server 2019 ist im Prinzip genau dieses Produkt, bringt aber einige Verbesserungen bei der Benutzeroberfläche und mehr Verwirrung bei der Namensgebung.
Die Tensorflow 2.0 Alpha soll einfacher werden: Das erreicht Google, indem alle bis auf eine API gekürzt werden. Außerdem veröffentlicht das Unternehmen Tensorflow Lite, eine Variante, die KI-Software für mobile Geräte trainieren und anpassen kann.
Mit Crostini bringt Google nun auch eine echte Linux-Umgebung auf Chromebooks, die dafür eigentlich nie vorgesehen waren. Google kann dafür auf ein echtes Linux-System und sehr viel Erfahrung zurückgreifen. Der Nutzung als Entwicklerkiste steht damit fast nichts mehr im Weg.
Adobe hat für die Coldfusion-Versionen 11, 2016 und 2018 ein wichtiges Sicherheitsupdate veröffentlicht. Anwender sollten es möglichst schnell installieren. Der Grund sind laufende Angriffe.
Linus Torvalds hat Linux 5.0 freigegeben. Sicherheit steht abermals im Vordergrund, der Grafiktreiber bringt Freesync mit, Nvidias Geforce-RTX-Karten werden unterstützt und für den Touchscreen der Raspberry Pi Foundation gibt es einen Treiber.
Mit den Amazon Web Services bereichere sich das Unternehmen an Open-Source-Software, ohne viel zurückzugeben, sagen einige Kritiker. Das Unternehmen sieht sich selbst eher als "stillen Beitragenden" und bemüht sich um größeres Engagement.
Auch im Berufungsverfahren ist die Klage von Linux-Entwickler Christoph Hellwig gegen VMware abgewiesen worden. Hellwig hatte dem Unternehmen einen Verstoß gegen die GPLv2 und damit Urheberrechtsverletzung vorgeworfen.
Ein gutes halbes Jahr nach der Vorstellung von Android 9 alias Pie haben die Macher des alternativen Android-ROMs Lineage OS ihre darauf basierende Version 16.0 veröffentlicht. Diese wird zunächst nur für eine begrenzte Anzahl von Smartphone-Modellen verfügbar sein.
Die aktuelle Version der Programmiersprache Rust ist verfügbar. Die Version verbessert den Umgang mit Const-Funktionen und führt das Konzept des Anpinnens für Speicherbereiche ein. Letzteres ist eine wichtige Vorarbeit für Async/Await.
Mit der Version Release 1.12 der von Google initiierten Programmiersprache Go haben die Entwickler erstmals die Unterstützung für TLS 1.3 implementiert. Das Team hat außerdem die Werkzeuge der Sprache verbessert und die Ports erweitert.
Der Hauptentwickler und Sponsor der gleichnamigen Datenbank MariaDB hat auf seiner Anwender- und Entwicklerkonferenz einen Enterprise Server angekündigt. Der soll Open Source sein und besseres Auditing, schnellere Backups und größere Zuverlässigkeit bieten.
MWC 2019 Mit der Open-Source-Software Magma will das Unternehmen Facebook kleinen Providern ermöglichen, schnell ihr Netz zu erweitern. Außerdem soll der Betrieb deutlich erleichtert und der Provider unabhängig von Herstellern werden.
In einer Diskussion um die Server-CPU-Plattformen von ARM äußert sich Linux-Erfinder Linus Torvalds sehr pessimistisch über die Zukunft der Prozessoren. Der Plattform fehle schlicht ein gutes Nutzungsszenario für Entwickler.
Die Firma Dark Matter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten betreibt eine TLS-Zertifizierungsstelle. Laut einem Reuters-Bericht ist Dark Matter daran beteiligt, im staatlichen Auftrag Menschenrechtsaktivisten mit Hilfe von Sicherheitslücken anzugreifen.
Herzschlag, Blutdruck, Körpertemperatur: Einige Fitness-Applikationen senden solch heikle Daten an Facebook. Dort können sie für personalisierte Werbung genutzt werden. Facebook schiebt die Verantwortung dafür auf die Entwickler.
Bisher konnten Android-Nutzer der Facebook-App nur einstellen, ob die Anwendung ihre Standortinformationen nutzen darf oder nicht - unabhängig davon, ob die App gerade überhaupt verwendet wird. Diese zusätzliche Option hat Facebook jetzt hinzugefügt.
Nutzer, die noch ein älteres Windows 7 oder Windows Server 2008 verwenden, müssen in den kommenden Monaten ein Update für SHA-2 installieren, sonst gibt es ab dem Sommer gar keine Aktualisierungen mehr für die Systeme.
Interessierte können nun damit beginnen, sich eine Domain mit der TLD .dev zu sichern. Für eine Art Vorverkauf verlangt Besitzer Google zunächst zwar sehr viel Geld, regulär soll die Domain aber nur 12 US-Dollar im Jahr kosten.
Wer Code für intelligente Prothesen schreibt, kann sich nicht kreativ austoben. Künstliche Beine müssen ihre Träger vor allem sicher die Treppe hinaufbringen. Golem.de hat einen Programmierer getroffen, der aus der Gaming-Branche kommt und sich auf Bionik umgestellt hat.
Um Teilnehmer seines Bug-Bounty-Programms rechtlich besser abzusichern, startet Github ein Safe-Harbor-Programm, das die Aktionen der Sicherheitsforscher absichern soll. Die Richtlinien basieren auf eigener Erfahrung und Vorlagen aus der Community. Das Programm selbst wird ebenfalls erweitert.
Ein aktueller Fall zeigt, dass die Linux-Kernel-Community weiter große Probleme hat, Patches und Bug-Fixes in stabile Kernel-Versionen einzupflegen. Der dafür genutzte Machine-Learning-Ansatz ist offensichtlich auch keine Lösung.
Der KI-Chef von Facebook möchte die aktuelle Herangehensweise an Deep-Learning-Probleme gern völlig neu denken. Dazu gehört eine Programmiersprache, die effizienter ist als Python, ebenso wie neue Hardware, die nicht nur Matrizen multipliziert.
Das Entwicklungsmodell auf der Codehosting- und Kollaborationsplattform Github ist auf Pull Requests ausgelegt und um diese herum gebaut. Der Dienst bekommt nun Entwürfe für diese zentrale Komponente.
Nach dem Testprojekt zur automatischen Gesichtserkennung wollte die Bahn die Kameras am Berliner Südkreuz eigentlich für einen anderen Versuch nutzen. Doch daraus wird vorläufig nichts.
Mit Hilfe eines Installers und vorgefertigter Binaries können Nutzer ihren Raspberry Pi in eine Windows-Maschine umwandeln. Die Installation soll einfach sein und steht auf Github bereit. Der knappe Arbeitsspeicher des Pi könnte aber ein Problem werden.
Der Browserhersteller Mozilla will Fehler in seiner Software schon entdecken, bevor der Code dafür in die Quellen eingepflegt wird. Genutzt wird dazu ein System auf Basis von Machine-Learning, das von Spielehersteller Ubisoft stammt.
Google wird seine IoT-Plattform Android Things neu ausrichten. Sie wird nicht mehr für viele verschiedene Sensoren, sondern auf Smart-Speaker und -Displays spezialisiert. Einige populäre Geräte wie den Raspberry Pi will Google weiterhin unterstützen.
Die Python-Implementierung Pypy ist in Version 7.0 erschienen und unterstützt mit den darin enthaltenen drei Interpretern auch die drei Upstream-Versionen 2.7, 3.5 und 3.6 von Python. Den Garbage-Collector hat das Team ebenso überarbeitet.
Ein Kryptograph weist darauf hin, dass die sogenannten S-Boxen in russischen Verschlüsselungsstandards eine seltsame Struktur aufweisen und dass nirgendwo erklärt ist, wie es dazu kam. Handelt es sich um eine Hintertür?
Rechnungen erstellen oder Verträge verteilen: Die Google Docs API kann die Erstellung solcher Dokumente automatisieren oder verschiedene Parameter innerhalb einer Tabelle ändern. Das System unterstützt diverse Programmiersprachen wie Java, Python und Ruby.
Mit der eigenen freien virtuellen Maschine HHVM für PHP hat Facebook die Sprache deutlich beschleunigt. Die aktuelle Version 4.0 von HHVM unterstützt wie angekündigt jedoch kein PHP mehr, sondern nur noch die eigene Sprache Hack.
Ein Spiegel, ein ausrangierter Monitor und ein Raspberry Pi sind die grundlegenden Bauteile, mit denen man sich selbst einen Smart Mirror basteln kann. Je nach Interesse können dort dann das Wetter, Fahrpläne, Nachrichten oder auch stimmungsvolle Bilder angezeigt werden.
Das Electron-Projekt hat erstmals einen Release-Kalender veröffentlicht, um mehr Planungssicherheit für künftige Versionen zu schaffen. Das Projekt will sich noch stärker an den Veröffentlichungen von Chromium orientieren.
Die von IBM lange geplante Auslagerung von mehreren Hundert Jobs in der Software-Wartung und Implementierung zum IT-Systemhaus Bechtle ist unterzeichnet. Betroffen sind 400 bis 500 Experten. Doch die Arbeitsbedingungen sind noch ungeklärt.
Ein Forscherteam hat die Nutzung bisher ungenutzter Flags aus dem BGP-Routingstandard getestet. Dabei haben reihenweise Router ihre Verbindungen abgebrochen. Das Experiment wurde nun gestoppt.