Abo
  • IT-Karriere:

Android 10: Google veröffentlicht erste Betaversion von Android Q

Pixel-Nutzer können einen ersten Blick auf die kommende Android-Version werfen: Google hat eine erste Beta von Android Q für Entwickler veröffentlicht. Verbesserungen gibt es unter anderem bei der Sicherheit, zudem soll die neue Version auf neue Geräte wie faltbare Smartphone vorbereitet sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Einen offiziellen Namen hat Android Q noch nicht.
Einen offiziellen Namen hat Android Q noch nicht. (Bild: Google)

Google hat eine erste Betaversion von Android Q veröffentlicht. Diese ist - wie zu diesem Zeitpunkt der Entwicklung üblich - für Entwickler gedacht und eignet sich offiziell noch nicht für den täglichen Einsatz. In der Vergangenheit hat sich aber gezeigt, dass auch diese Entwicklerversionen bereits recht fehlerfrei laufen.

Stellenmarkt
  1. Marienhaus Dienstleistungen GmbH, Ottweiler, Hermeskeil, Bitburg, Neuwied, Bad Neuenahr-Ahrweiler
  2. Taunus Sparkasse, Bad Homburg vor der Höhe

Neu an Android Q ist unter anderem eine verbesserte Standorteinstellung. Anders als bei iOS ist es bisher unter Android nur möglich, einer App generell den Zugriff auf den Standort zu erlauben oder zu untersagen. Die Möglichkeit, wie bei iPhones und iPads den Standortzugriff nur dann zu erlauben, wenn die App im Vordergrund läuft, war bisher nicht vorgesehen.

Dies ändert sich mit Android Q: Nutzer können fortan einstellen, dass eine App nur dann auf den Standort zugreifen kann, wenn sie tatsächlich im Vordergrund verwendet wird. Facebook hatte bereits vor wenigen Wochen seiner Android-App diese Funktion eigenhändig hinzugefügt.

Mehr Einstellungsmöglichkeiten bei den Berechtigungen

Auch bei anderen Berechtigungen gibt Android Q dem Nutzer mehr Einstellungsmöglichkeiten: So ist es fortan möglich, den Zugang einzelner Apps zu Fotos, Videos, Audiodateien und den Downloads zu regulieren.

Mit den neuen Sharing Shortcuts soll es für Nutzer einfacher sein, Inhalte mit anderen Personen zu teilen. Dazu soll es möglich sein, direkt in eine andere App zu wechseln, um bestimmte Inhalte zu versenden. Inwieweit sich dies von der bisherigen Möglichkeit unterscheidet, vom Teilen-Dialog beispielsweise direkt zu einem Whatsapp-Kontakt zu springen, geht aus der Ankündigung Googles nicht hervor.

Einstellungen sollen in Android Q mit Hilfe neuer Panels direkt in der gerade verwendeten App möglich sein. Dazu werden diese direkt über der aktuellen Anwendung eingeblendet. So könnte beispielsweise ein Browser Einstellungen zum Flugzeugmodus oder den mobilen Daten als kleines Fenster einblenden; der Nutzer müsste die App dann nicht mehr verlassen, um die notwendigen Einstellungen vorzunehmen.

Anpassungen für Geräte mit faltbarem Display

Android Q soll sich Google zufolge auch besser für kommende Smartphone-Varianten wie Geräte mit faltbarem Display eignen. Dazu wurden Verbesserungen vorgenommen, die vor allem das Multitasking betreffen.

Android Q soll außerdem verhindern, dass Apps ungewollt in den Vordergrund springen. Dazu wird die neue Version verhindern, dass Apps eine Activity im Hintergrund starten. Bei Apps, die in den Vordergrund springen sollen, können Entwickler eine High-Priority-Notification einbauen.

Zu den weiteren Neuerungen bei Android Q gehören verbesserte Peer-to-Peer-Verbindungen, ein dynamisches Tiefenformat für Fotos, neue Audio- und Video-Codecs, die Implementierung des Grafikabstraktions-Layers Angle sowie die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der ART-Engine.

Android Q kann ab sofort auf alle Pixel geladen werden - auch auf das erste Pixel und Pixel XL. Dafür müssen sich Nutzer beim Betaprogramm anmelden. Wer kein Pixel-Smartphone hat, kann die neue Android-Version auch im Android Emulator verwenden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBGRATISH10

Megusta 15. Mär 2019

Ob der Sohn des Nachbarn nicht lesen kann, kann mir doch egal sein. Hauptsache meiner...

TrollNo1 15. Mär 2019

Quinoa Bagel... Quiche ist doch nicht süß, oder?


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal angespielt

Slayer im Kampf gegen die Höllendämonen: Doom Eternal soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Doom Eternal angespielt Video aufrufen
Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  2. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  3. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt

IT-Arbeitsmarkt: Jobgarantie gibt es nie
IT-Arbeitsmarkt
Jobgarantie gibt es nie

Deutsche Unternehmen stellen weniger ein und entlassen mehr. Es ist zwar Jammern auf hohem Niveau, aber Fakt ist: Die Konjunktur lässt nach, was Arbeitsplätze gefährdet. Auch die von IT-Experten, die überall gesucht werden?
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?
  2. IT-Fachkräftemangel Arbeit ohne Ende
  3. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig

Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
Probefahrt mit Mercedes EQC
Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf
  3. Elektro-SUV Produktion des Mercedes-Benz EQC beginnt

    •  /