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Betriebssystem: Windows 10 on ARM kann auf Raspberry Pi 3 installiert werden

Mit Hilfe eines Installers und vorgefertigter Binaries können Nutzer ihren Raspberry Pi in eine Windows-Maschine umwandeln. Die Installation soll einfach sein und steht auf Github bereit. Der knappe Arbeitsspeicher des Pi könnte aber ein Problem werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Kann Windows 10 auf einem Raspberry Pi überhaupt funktionieren?
Kann Windows 10 auf einem Raspberry Pi überhaupt funktionieren? (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Der Bastler und Entwickler Nieto Sanchez hat eine Software entwickelt, mit der Anwender das Betriebssystem Windows 10 on ARM auf einem Raspberry Pi 3 Model B oder B+ installieren können. Sein Programm WoA-Installer stellt er auf dem Entwicklerportal Github zur Verfügung. Die passenden Binaries, die für die Installation benötigt werden, hat er ebenfalls hochgeladen. Dabei betont er, dass diese nicht ihm gehören.

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Nutzer benötigen für Windows auf dem Raspberry Pi zusätzlich eine SD-Karte. Diese sollte mindestens 16 GByte fassen, da das Betriebssystem nicht wie Raspbian und einige andere Linux-Distributionen möglichst kompakt ist, sondern allein etwa 8 GByte Speicherplatz belegt. Um ein so präpariertes System wirklich nutzen zu können, sind 32, 64 oder 128 GByte empfehlenswert. Außerdem ist die Schreib- und Leserate der Karte entscheidend, Sanchez empfielt ein Produkt der Klasse A1.

Knapper Arbeitsspeicher im Gegensatz zu anderen Endgeräten

Mit 1 GByte LPDDR2 ist der Arbeitsspeicher des Raspberry Pi 3 Model B+ zudem ziemlich knapp bemessen - zumindest für ein Windows-Betriebssystem. Normalerweise wird Windows 10 on ARM auf handelsüblichen Notebooks vorinstalliert, die mindestens 4 GByte haben sollen. Erste Testgeräte konnte Golem.de ausprobieren: das HP Envy x2 und das Asus Nova Go. Die kommen mit jeweils 4 GByte RAM und bereiteten im Test Bedenken beim Multitasking.

Trotzdem ist die Möglichkeit, eine Version von Windows 10 auf dem Raspberry Pi zu installieren, spannend und interessant. Bisher war eine solche Lösung nur durch Microsoft-Dienste wie Windows IoT Core möglich, die allerdings nicht das Betriebssystem bieten, das viele Windows-10-Nutzer kennen.

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Anonymer Nutzer 15. Feb 2019

Der Raspberry war immer nur eine Nische für Bastler. Dafür hat er mehr als genug Power...

gadthrawn 15. Feb 2019

Mal überlegt, ob der Prozessor gar nicht mehr zulässt? Bei den anderen Boards bei denen...

gadthrawn 15. Feb 2019

Bei näherer Betrachtung liegt da aber eigentlich gar kein Iso, sondern es wird sich über...

Der schwarze... 15. Feb 2019

Ein NAS auf dem Rasp macht auch keinen Sinn, weil viele wichtige Funktionen vom Rasp...

gadthrawn 15. Feb 2019

Handies wirken nur schnell - die Prozessoren sind aber arschlahm und ausschließlich...


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