Abo
  • Services:

App Developer Agreement: Microsoft reduziert Store-Gebühren deutlich

Mit der ADA-Version 8.4 hat Microsoft die Gebühren für den Verkauf von Apps im Microsoft Store deutlich reduziert. Zwar bleibt der Maximalsatz bei 30 Prozent, aber gerade Nicht-Spiele-Entwickler zahlen teils nur noch einen Bruchteil davon.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft reduziert die Gebühren für Apps.
Microsoft reduziert die Gebühren für Apps. (Bild: Gerard Julien/AFP)

Microsoft hat das App Developer Agreement (ADA) auf die Version 8.4 aktualisiert. Die wohl interessanteste Änderung des ADA ist die neue Gebührenstruktur, die im Punkt 6b aufgelistet ist. Sie reicht von 5 bis 30 Prozent des App-Preises. Zuvor lag die Spanne in der Version 8.3 bei 15 bis 30 Prozent.

Stellenmarkt
  1. EUROIMMUN AG, Dassow
  2. BWI GmbH, München, Rheinbach, Leipzig

Die Gebührensenkung liegt vor allem an neuen Regeln, die aber nicht für alle Apps gelten. Wer Spiele über Microsofts Store verkauft, muss auch weiterhin 30 Prozent an Gebühren zahlen. Auf der Xbox One, unter Windows 8 und Windows Phone 8 gelten die 30 Prozent als Grundsatz. Auch Geschäftskunden-Apps fallen hierunter.

Erst wenn die App nicht unter diese Bedingungen fällt, gelten niedrigere Gebühren. Wer etwa ein Notizprogramm für Endkunden als Abo anbietet, zahlt 15 Prozent Gebühren. Selbiges gilt für App-Verkäufe, die durch Microsofts Werbung im Store durchgeführt werden. Der 15-Prozent-Satz war in der alten Version 8.3 der Standardsatz für nur sehr wenige Fälle, nämlich Anwendungen, die auf einer Abonnementbasis Umsatz machten und keine Spiele sind. Das heißt, der neue 15-Prozent-Satz ist für die meisten Entwickler bereits eine Preissenkung.

Richtig günstig wird es hingegen bei Direktverkäufen. Sucht der Anwender eine App und kauft diese, liegt der Gebührenanteil für Entwickler nur noch bei fünf Prozent. Das gilt auch, wenn der Entwickler seine App selber bewirbt und einen Link setzt. Dafür sind Tracking-Mechanismen vorgesehen.

Der genaue Wortlaut der Bedingungen findet sich in der ADA Version 8.4. Microsoft dokumentiert zudem die Änderungen zwischen neueren ADA-Versionen in einem separaten Changelog.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€
  2. 34,99€

0110101111010001 09. Mär 2019 / Themenstart

Dann klag doch - mein Gott - sonst keine Probleme?

gonzooo 07. Mär 2019 / Themenstart

Im Folgenden sind die grundlegenden Unterschiede zwischen den beiden Kontotypen...

Gunslinger Gary 07. Mär 2019 / Themenstart

Ich hab heute noch ein L930 und kann mich nicht beklagen. Bin aber auch schon seit WP7...

ML82 07. Mär 2019 / Themenstart

wie hältst du spam fern ... mit ner briefmarke!

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Honor View 20 - Test

Das View 20 von Honor ist ein interessantes Smartphone: Für unter 600 Euro bekommen Käufer hochwertige Hardware im Oberklassebereich und eine der besten Kameras am Markt.

Honor View 20 - Test Video aufrufen
Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
  3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  2. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  3. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet

Pauschallizenzen: CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
Pauschallizenzen
CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

Absurder Vorschlag aus der CDU: Anstatt die Urheberrechtsreform auf EU-Ebene zu verändern oder zu stoppen, soll nun der "Mist" von Axel Voss in Deutschland völlig umgekrempelt werden. Nur "pures Wahlkampfgetöse" vor den Europawahlen, wie die Opposition meint?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
  2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform

    •  /