Entwicklung: Github führt Entwürfe für Pull-Requests ein
Das Entwicklungsmodell, das die Kollaborationsplattform Github versucht zu propagieren, ist relativ schnell erklärt: Code-Fork erstellen, eine neue Funktion entwickeln, Pull Request erstellen, und den Code letztlich wieder im Original-Repository einpflegen. Dieser Ablauf könnte künftig abgeändert werden, denn der Dienst führt Entwürfe für Pull Request ein, die sich leicht anders verhalten und einem anderen Zweck dienen sollen, als die eigentlichen Pull Requests.
In der Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) dazu heißt es, Nutzer der Plattform sollten immer in der Lage sein, "ein Gespräch mit ihren Mitstreitern zu beginnen, sobald ihre brillante Idee oder ihr Code Gestalt annimmt. Selbst wenn der Pull-Request wegen etwas anderem geschlossen oder der Code vollständig umgestaltet wird".
Die neue Entwurfsfunktion soll allerdings allen anderen Beteiligten klar machen, dass der Code in dem Pull Request keinesfalls fertig ist. Vielmehr soll damit klar angezeigt werden, dass dies erst der Anfang einer Idee und der Diskussion dazu sein soll. Sinnvoll sei das etwa für Situationen wie in einem Hackathon oder wenn der Code in seiner vorliegenden Form nicht eingepflegt aber trotzdem diskutiert werden soll. Auch jene Situationen, in denen bisher einfache leere Pull Requests erstellt worden sind, sollen durch die Entwürfe ersetzt werden.
Neben einer anderen optischen Gestaltung der Entwürfe im Vergleich zu normalen Pull Requests, können die Entwürfe auch nicht in den Code eingepflegt werden. Dies geht erst nach dem Setzen einer Option, die den Entwurf in einen normalen Pull Request verwandelt. Falls das Projekt eine Codeowners-Datei nutzt, werden bei den Entwürfen auch keine automatischen Benachrichtigungen an die Liste der Betreuer in der Datei gesendet.
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