IBM Global Technology Services: IBM lagert Teil der Servicesparte an Bechtle aus

Die von IBM lange geplante Auslagerung von mehreren Hundert Jobs in der Software-Wartung und Implementierung zum IT-Systemhaus Bechtle ist unterzeichnet. Betroffen sind 400 bis 500 Experten. Doch die Arbeitsbedingungen sind noch ungeklärt.

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IBM und Astron im Jahr 2016
IBM und Astron im Jahr 2016 (Bild: IBM)

IBM lagert einen Teil seiner Servicesparte an das IT-Systemhaus Bechtle aus. Der Vertrag sei Ende Januar unterzeichnet worden, die Zustimmung der Aufsichtsbehörden stehe noch aus, erklärten die beiden Firmen dem Handelsblatt und bestätigten damit Informationen aus Unternehmenskreisen. Die Kooperation sieht vor, dass eine Bechtle-Tochter im Auftrag von IBM Dienstleistungen erbringt. Es geht um Managed Services, das Geschäft mit den Kundenbeziehungen verbleibt jedoch bei dem US-Konzern.

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Dadurch werde ein Teil der Beschäftigten das Unternehmen wechseln, voraussichtlich zum 1. April. Wie viele es sein werden, ist offen: IBM hat die betroffenen Angestellten über den Betriebsübergang informiert. In Unternehmenskreisen geht man davon aus, dass es sich um 400 bis 500 Beschäftigte handeln wird.

IBM plante Auslagerung bereits seit 2017

Bechtle ist ein IT-Systemhaus mit Hauptsitz in Neckarsulm, Baden-Württemberg. IBM Global Business Services bietet Systemintegration, Application Management Services, Management- und Strategie-Consulting.

IBM will das Vorhaben, mehrere Hundert Jobs in der Software-Wartung zu Bechtle auszulagern, bereits seit dem Jahr 2017 umsetzen. Es handelt sich um rund 500 Beschäftigte in der Software-Wartung und -Implementierung bei IBM-Unternehmenskunden, die im Zuge eines Betriebsteilübergangs zu Bechtle wechseln sollen.

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Ob den Betroffenen empfohlen werden könne, den Betriebsübergang zu Bechtle mitzumachen, hänge davon ab, ob es Verdi gelinge, Tarifverträge mit Bechtle Onsite Services abzuschließen, betonte Verdi im September 2018.

Verdi erklärte am 5. Februar 2019, die betroffenen IBM-Beschäftigten hätten vor etwas mehr als einer Woche die rechtlich notwendigen Überleitungsschreiben erhalten. IBM biete zusammen mit Bechtle Informationsveranstaltungen an, um über die Rahmenbedingungen des Betriebsübergangs zu informieren. Oft blieben aber individuelle Fragen offen, die einer dringenden Klärung bedürften. "Bechtle sollte endlich Tarifverträge mit Verdi abschließen", sagte Bert Stach, Verdi-Tarifsekretär für IBM.

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