In zwei Jahren möchte Intel die erste neue Grafikkarte seit vielen Jahren veröffentlichen. In einem Teaser-Video rühmt sich der Hersteller der Fortschrittlichkeit seiner eigenen iGPUs und zeigt eine dedizierte Karte.
Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Intel hat einen Ausblick auf seine Server-Roadmap gegeben: Noch 2018 soll Cascade Lake SP mit einer Befehlssatzerweiterung für Machine Learning erscheinen, 2019 und 2020 dann Cooper Lake SP und Ice Lake SP für einen neuen Sockel. AMD legt bis dahin mit 64 Zen-Kernen vor.
Was bringen all die schönen neuen Farben auf dem 4K-HDR-TV, wenn man sie nicht speichern kann oder während des Livestreams nicht mehr selber sieht? Avermedia bietet mit den Capture-Karten Live Gamer 4K und Live Gamer Ultra erstmals bezahlbare Lösungen an. PC-Spieler sehen mit ihnen sogar bis zu 240 Bilder pro Sekunde.
Intel will im übernächsten Jahr seine ersten Server-CPUs mit 10-nm-Technik veröffentlichen. Parallel dazu wird es eine 14-nm-Generation geben, quasi als Plan B. Zudem arbeitet der Hersteller an einem Nachfolger für die Xeon Phi, hier werden zwei Chips zu einem 300-Watt-Prozessor kombiniert.
Bei dem im Herbst erscheinenden Octacore-Chip von Intel wird der Heatspreader wieder verlötet sein. Das verringert die Temperatur unter Last verglichen mit Wärmeleitpaste deutlich, weshalb der Core i9-9900K mit satten 5 GHz Turbo-Takt auf mehreren Kernen antritt.
Zuwachs für die Programmable Solutions Group: Intel hat eASIC übernommen, um die eigenen FPGA-Lösungen für Server besser integrieren zu können. Beide Hersteller kooperieren seit Jahren, da reine CPUs mittlerweile oft mit Beschleunigern gekoppelt werden.
Neue Prozessoren für kleine Server: Die Xeon E-2100 basieren auf Intels Coffee Lake und haben bis zu sechs Kerne. Anders als die Consumer-Modelle nutzen sie ECC-Speicher und benötigen einen speziellen Chipsatz.
Update Geht es nach einem Ex-Intel-Mitarbeiter, wird der Hersteller das seit dem Pentium 4 genutzte XE-Kürzel abschaffen. Die Extreme Editions sind seit bald 15 Jahren die schnellsten CPUs, teils haben sie besondere Eigenschaften.
Die Top500-Liste wird wieder von einem amerikanischen Supercomputer angeführt, auch der dritte Platz geht an die USA. Chinas Tianhe-2A schafft es trotz Aufrüstung nicht auf's Treppchen. Auffällig ist, dass viele der schnellsten Rechner auf Intel/Nvidia-Hardware setzen.
Der bisherige Intel-CEO, Brian Krzanich, hat seinen Rücktritt bekanntgegeben. Als Interimschef folgt ihm Robert Swan, der vorige Finanzchef. Offizieller Grund ist eine interne Beziehung, die Krzanich hatte.
Mittlerweile ist der Core i3-8121U, ein Cannon Lake U, in Form eines Lenovo-Notebooks erhältlich. Dafür, dass der Chip eine große Grafikeinheit und AVX-512-Rechenblöcke integriert, weist er eine recht geringe Fläche auf.
Mit dem Cortex-A76 möchte ARM fast die Leistung eines Skylake-Chips von Intel erreichen. Die CPU-Kerne sind für Notebooks mit Windows 10 on ARM sowie Smartphones gedacht, basieren auf einer neu entwickelten Architektur und sollen mit über 3 GHz takten.
Eigentlich sollten sie schon im vergangenen Jahr erscheinen: Intel hat seine Optane DC Persistent Memory genannten NV-DIMMs vorgestellt. Die nicht flüchtigen Speichermodule für Server sollen sich vor allem für In-Memory-Datenbanken eignen. Über technische Details schweigt Intel sich aus.
Adobe hat es nach vielen Jahren endlich geschafft, eine Unterstützung von Quicksync in Premiere zu integrieren. Dank Hardware-Encoding über die Grafikeinheit sind Intel-Chips nun besonders schnell - zumindest mit den richtigen Einstellungen, denn Quicksync hat seine Tücken.
Der Entwickler Robert O'Callahan beschreibt an einem aktuellen Beispiel die Probleme mit CPU-Bugs. Im konkreten Fall verursacht ein Skylake-Bug möglicherweise Fehler mit dem Debugger des RR-Project, doch Dokumentation und Abhilfe gibt es kaum.
Knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung der Xeon SP bringt Intel eine P-Variante mit FGPA-Beschleuniger für virtuelle Maschinen. Für die nächste und übernächste Server-CPU-Generation plant Intel weiterhin mit dem 14-nm-Verfahren, da 10 nm immer noch Probleme bereitet.
Wer einen ARM-Server betreiben will, der hat mit den ThunderX2 gleich 40 CPU-Varianten zur Auswahl, die mit Intels Xeon SP konkurrieren sollen. Derweil scheint Qualcomm aus Kostengründen den Ausstieg vorzubereiten, die Zukunft der Centriq-Chips ist damit offen.
Nach einigen Monaten Analyse und Optimierungen zeigt sich, dass der Leistungsverlust durch die Patches gegen Spectre und Meltdown deutlich geringer ausfällt, als anfangs befürchtet. Und den Entwicklern bleibt immer noch Spielraum für Verbesserungen - ein Überblick.
Schlechte Nachrichten für Intel-Nutzer: Medienberichten zufolge gibt es mindestens acht weitere Spectre-Schwachstellen. Eine davon soll Angriffe über Systemgrenzen hinweg stark vereinfachen und dürfte vor allem bei Cloudanbietern für Probleme sorgen.
Das erst kürzlich erschienene April 2018 Update bringt in Verbindung mit den Browsern Chrome und Firefox anscheinend das komplette System zum Absturz. Das Problem ist wahrscheinlich eine fehlerhafte Hardwarebeschleunigung. Eine permanente Lösung gibt es noch nicht.
Kein Jahr nach ihrer Vorstellung nimmt Intel die Kaby Lake X vom Markt. Die beiden Vierkern-Prozessoren sind zwar schlicht überflüssig gewesen, dennoch gibt es sogar speziell für diese CPUs entwickelte X299-Mainboards.
2018 wird Intel die fünfte Chipgeneration auf Basis des 14-nm-Verfahrens veröffentlichen. Das wird seit 2014 genutzt, da Intel nach all den Jahren den 10-nm-Prozess immer noch nicht im Griff hat. Zwar seien die Fehler bekannt, es bleibt aber unklar, ob die Lösungsansätze klappen.
Das erste Quartal 2018 lief exzellent für Intel: Der Umsatz ist so hoch wie nie und der Gewinn stieg um satte 50 Prozent. Hintergrund ist die sehr starke Server-Sparte, wohingegen das Consumer-Segment nur wenig zulegte.
Microsoft erweitert die Auslieferung von Spectre-Updates auf Prozessoren der Haswell- und Broadwell-Serien. Das Update ist optional und muss manuell heruntergeladen werden. Viele Nutzer werden von ihren Mainboardherstellern keine Updates mehr bekommen.
Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
/88Kommentare/Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner
Ein Dokument der Power Stamp Alliance zeigt, dass Intels Ice Lake SP genannte Server-CPUs mit acht DDR4-Speicherkanälen versehen sind. Die Xeons nutzen daher den neuen Sockel LGA 4189, die thermische Verlustleistung der Chips soll bis zu 230 Watt betragen.
GTC 2018 Das DGX-2 enthält doppelt so viele GPUs wie das DGX-1, die obendrein auf einen verdoppelten Speicher pro Chip zugreifen können. Auch bei den CPUs und deren RAM hat Nvidias Deep-Learning-System mehr von allem.
Die nächste Prozessor-Generation von Intel erhält Hardware-Änderungen, um die Chips gegen Meltdown und Spectre v2 zu härten. Die Cascade Lake genannten Xeons sind vorrangig für Server gedacht, hier ist ein Schutz besonders wichtig.
Wohl auf Druck von Google für dessen Chromebooks startet Intel gemeinsam mit Google das Sound Open Firmware Project. Intel legt damit die Firmware seiner Audio-DSPs offen, die seit Broadwell im Chipsatz verbaut werden.
Für Windows 10 und für Windows Server gibt es ein manuelles Update, welches Prozessoren ab der Skylake-Generation von 2015 mit Microcode gegen Spectre v2 versieht. Unter Linux sind Patches für Sandy Bridge von 2011 und neuer verfügbar.
Mit einem neuen Spectre-Angriff können vertrauliche Daten ausgelesen werden, die mit Intels Software Guard Extensions geschützt werden. Der Angriff ist derzeit nur schwer zu entdecken, Intel will aber neue Software nachliefern.
In den kommenden Rack-Einschüben für Supercomputer von Lenovo stecken sogenannte NV-DIMMs. Der nicht-flüchtige 3D-Xpoint-Speicher in dem Think System SD650 dazu stammt von Intel, gleiches gilt für die Xeon-Prozessoren.
Windows-Nutzer sind künftig nicht mehr auf die Gunst der Mainboardhersteller angewiesen, wenn sie ihre CPU gegen Spectre patchen wollen. Zum Start gibt es die Microcode-Updates aus dem Windows-Catalog allerdings nur für eine Prozessorgeneration von Intel.
Wir wollen schöne Bilder in UHD und HDR nicht nur auf dem Fernseher, sondern endlich auch auf dem heimischen Rechner und Monitor genießen. Das wird wegen der vielen Kombinationen aus Betriebssystem, Grafiktreibern, Monitoren und vor allem Anschlüssen, Kabeln und Standards leider viel komplizierter als erwartet. Wir zeigen, wie es gut gehen kann.
Neue Updates für aktuelle Core- und Xeon-Prozessoren in Bälde: Intel liefert mittlerweile Microcode-Patches für Desktop- sowie Notebook-Plattformen (Coffee Lake, Kaby Lake) und für Server (Skylake-D, Skylake-SP) an Partner. Die bauen daraus nun neue UEFI-Versionen.
Spectre und Meltdown dominieren weiterhin die Arbeit der Kernel-Hacker. Mit der Freigabe der ersten Testversion des kommenden Linux-Kernels 4.16 gibt es zusätzliche Patches gegen die Schwachstellen, die auch in Kernel-Versionen 4.15.2 und 4.14.18 eingeflossen sind.
Die Deep-Learning-Beschleuniger von Google lassen sich nun in einem offenen Betaprogramm der sogenannten Cloud-TPU testen. Für Machine-Learning-Aufgaben sollen aber weiter auch Skylake-CPUs und Nvidias GPUs bereitstehen.
Update Nachdem Intel die Microcode-Updates für mehrere CPU-Familien zurückgezogen hat, folgt die erneute Veröffentlichung. Diese gibt es für allerhand Prozessoren, weitere Patches gegen Spectre seien als Beta vorhanden und sollen bald verfügbar sein.
Die Xeon D-2100 sind Skylake-CPUs für Cloud-, Netzwerk- und Storage-Server. Sie vereinen per Mesh bis zu 18 Kerne mit Quadchannel-DDR4 und AVX-512 bei unter 100 Watt, was die Prozesoren sehr effizient und leistungsstark macht.
Die zweite Generation der Xeon-D-Chips hat mehr Kerne und kann die vierfache Menge an DDR4-Arbeitsspeicher adressieren wie ihr Broadwell-DE-Vorgänger. Die neuen Skylake-D benötigen aber auch viel mehr Energie und sind deutlich teurer.
Vor allem Patches für die jüngst bekanntgewordenen Schwachstellen Spectre und Meltdown prägen den neuen Linux-Kernel. Besitzer von AMDs neuen Vega-Grafikkarten können mit Linux 4.15 und dessen neuem Amdgpu-Treiber ihren Desktop jetzt auch auf dem Monitor betrachten.
Alle Windows-Rechner mit noch unterstütztem Betriebssystem und einem Broadwell-, Haswell- oder Skylake-Chip bekommen ein außerplanmäßiges Update - das ein vorheriges Update deaktiviert. Microsoft will es erst wieder freigeben, wenn Intel Probleme behoben hat.
Intel hat mit 17 Milliarden US-Dollar mehr Umsatz denn je generiert. Damit das auch so bleibt, hat Firmenchef Brian Krzanich noch für 2018 angekündigt, dass neue CPUs erscheinen werden, die in Hardware gegen Meltdown und Spectre gerüstet sind.
Nach ausfälligen Kommentaren von Linux-Chefentwickler Linus Torvalds erklärt ein Amazon-Entwickler ausführlich den geplanten Verwendungszweck der verschiedenen Patches gegen den Spectre-Angriff. Einigkeit über das Vorgehen herrscht aber immer noch nicht.
Das Forschungszentrum Jülich erhält von Atos dessen Bull Sequana X1000 für den Juwels-Supercomputer. Der soll über 12 Petaflops schaffen und wäre damit mit Abstand der leistungsstärkste Deutschlands. Gedacht ist er unter anderem für das Human Brain Project.
Und sie kommen doch noch: Apple hat die beiden letzten Versionen von MacOS gegen Meltdown gepatcht. Außerdem gibt es eine Reihe von Sicherheitslücken im aktuellen Kernel, die Patches sollten schnell eingespielt werden.
Ab 2,96 Euro gibt es bei Hetzner seit Kurzem virtuelle Maschinen in der Cloud, inklusive 20 Terabyte Datenverkehr. Im Vergleich zu Konkurrenten wie Google ist das erst einmal wenig, allerdings kosten Zusatzleistungen weiteres Geld - beispielsweise Backups, Snapshots oder Floating IPs.
Mit dem HPC4 hat Eni einen der flottesten Supercomputer der Welt gebaut. Das für Erdgas- und Erdöl-Berechnungen genutzte System ist in Privatbesitz und nicht in staatlicher Hand oder Teil einer Universität. Der HPC4 schafft über 22 Petaflops.