Abo
  • IT-Karriere:

ARM-CPUs: Cavium bringt ThunderX2 und Qualcomm plant Rückzug

Wer einen ARM-Server betreiben will, der hat mit den ThunderX2 gleich 40 CPU-Varianten zur Auswahl, die mit Intels Xeon SP konkurrieren sollen. Derweil scheint Qualcomm aus Kostengründen den Ausstieg vorzubereiten, die Zukunft der Centriq-Chips ist damit offen.

Artikel veröffentlicht am ,
Centriq 2400
Centriq 2400 (Bild: Qualcomm)

Die Marvell-Tochter Cavium hat die breite Verfügbarkeit der ThunderX2 genannten ARM-Prozessoren verkündet. Die CPUs weisen bis zu 32 Kerne und acht Speicherkanäle auf, zumindest die Topmodelle sollen so flott sein wie Intels Xeons (Skylake SP). Das galt laut herstellereigenen Benchmarks auch für die Centriq 2400 von Qualcomm, einem Bericht von Semi-Accurate zufolge aber planen die US-Amerikaner den Ausstieg aus dem AMR-Server-Geschäft.

Stellenmarkt
  1. Kunstakademie Münster, Münster
  2. Oxfam Deutschland e.V., Berlin

Bei den ThunderX2 von Marvell handelt es sich nicht um die einst von Cavium selbst entwickelten Modelle mit 56 CPU-Kernen und sechs Speicherkanälen, sondern um die mit dem Vulcan-Design von Broadcom. Die haben weniger Rechenleistung, aber mehr Bandbreite und seien schlussendlich daher konkurrenzfähiger. Der schnellste Chip schafft 2,5 GHz Basistakt und 3 GHz Boost bei unter 200 Watt und kostet 1.800 US-Dollar. Cavium positioniert ihn gegen den Xeon Platinum 8180, für den Intel offiziell satte 10.000 US-Dollar verlangt.

Cavium will bereits über 60 Kunden haben

Insgesamt gibt es über 40 Modelle des ThunderX2 mit 16, 20, 24, 28, 30 oder 32 Cores sowie bis zu vier Threads pro Kern und zumeist 56 PCIe-Gen3-Lanes, wenngleich einige Varianten nur 48 Bahnen haben. Die leistungssschwächeren Ableger haben vier oder sechs statt acht Speicherkanäle, was ein typisches Vorgehen ist. Die Single-Sockel-Chips unterstützen bis zu 2 TByte RAM, also Dual-Sockel-Systeme ergo 4 TByte DDR4. Das ist ein Drittel mehr als bei Intel, zumal einzig die teuren M-Xeons überhaupt 1,5 TByte RAM pro Sockel adressieren können.

Während Cavium für seine ThunderX2 schon über 60 Partner haben will, sieht Qualcomm weniger Potenzial in seinen Centriq 2400: Der Hersteller soll derzeit evaluieren, ob die Serversparte geschlossen oder verkauft wird. Qualcomm will seine Kosten massiv um eine Milliarde US-Dollar drücken, erst im April 2018 wurde Tausenden Mitarbeitern gekündigt. Die Centriq 2400 haben bis zu 48 Kerne und sollen ebenfalls mit Intels Xeon Platinum mithalten können - aber weniger kosten. Die Infrastruktur und Software bei ARM ist jedoch weitaus weniger gut erschlossen bei x86, was berücksichtigt werden muss.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 1,19€
  3. (-75%) 14,99€
  4. (-75%) 3,75€

Folgen Sie uns
       


ANC-Kopfhörer im Lautstärkevergleich

Wir haben Microsofts Surface Headphones und die Jabra Elite 85h bei der ANC-Leistung verglichen. Für einen besseren Vergleich zeigen wir auch die besonders leistungsfähigen ANC-Kopfhörer von Sony und Bose, die WH-1000XM3 und die Quiet Comfort 35 II.

ANC-Kopfhörer im Lautstärkevergleich Video aufrufen
FPM-Sicherheitslücke: Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM
FPM-Sicherheitslücke
Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM

Server für den sogenannten FastCGI Process Manager (FPM) können, wenn sie übers Internet erreichbar sind, unbefugten Zugriff auf Dateien eines Systems geben. Das betrifft vor allem HHVM von Facebook, bei PHP sind die Risiken geringer.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. HHVM Facebooks PHP-Alternative erscheint ohne PHP

In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Dr. Mario World im Test: Spielspaß für Privatpatienten
Dr. Mario World im Test
Spielspaß für Privatpatienten

Schlimm süchtig machendes Gameplay, zuckersüße Grafik im typischen Nintendo-Stil und wunderbare Dudelmusik: Der Kampf von Dr. Mario World gegen böse Viren ist ein Mobile Game vom Feinsten - allerdings nur für Spieler mit gesunden Nerven oder tiefen Taschen.
Von Peter Steinlechner

  1. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß
  2. Mobile-Games-Auslese Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
  3. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung

    •  /