• IT-Karriere:
  • Services:

Juwels: Jülich bekommt schnellsten deutschen Supercomputer

Das Forschungszentrum Jülich erhält von Atos dessen Bull Sequana X1000 für den Juwels-Supercomputer. Der soll über 12 Petaflops schaffen und wäre damit mit Abstand der leistungsstärkste Deutschlands. Gedacht ist er unter anderem für das Human Brain Project.

Artikel veröffentlicht am ,
Bull Sequana X1000
Bull Sequana X1000 (Bild: Atos)

Künftig steht am Forschungszentrum Jülich der Supercomputer mit der höchsten Rechenleistung Deutschlands, der Juwels (Jülich Wizard for European Leadership Science). Das System soll eine Geschwindigkeit von mindestens 12 Petaflops erreichen und wird von Atos gebaut. Die Franzosen verwenden dafür die eigenen Bull Sequana X1000, wenngleich bisher unbekannt ist, mit welcher Art von Nodes. Der Rechner soll im zweiten Quartal 2018 installiert werden.

  • Zelle eines Bull Sequana X1000 (Bild: Atos)
  • Blade-Optionen des Bull Sequana X1000 (Bild: Atos)
  • Bull Sequana X1000 (Bild: Atos)
Bull Sequana X1000 (Bild: Atos)
Stellenmarkt
  1. Salzgitter Flachstahl GmbH, Salzgitter
  2. AUMA Riester GmbH & Co. KG, Müllheim

Bisher ist der Hazel Hen des Höchstleistungsrechenzentrums Stuttgart (HLRS) der hierzulande schnellste Supercomuter. Er schafft eine Spitzengeschwindigkeit von theoretischen 7,4 Petaflops und eine reale Linpack-Leistung von 5,6 Petaflops - jeweils bei doppelter Genauigkeit (FP64). Mit über 12 Petaflops würde der neue Rechner in Jülich die Top 10 der schnellsten Supercomputer weltweit vermutlich knapp verpassen.

Jülich nutzt vermutlich Nvidias Tesla P100

Das Atos-System des Jülich Supercomputing Centre soll aus zehn sogenannten Zellen des Bull Sequana X1000 bestehen, in jeder davon stecken bis zu 48 heißwassergekühlte Blades mit bis zu drei Nodes. Die gibt es in unterschiedlicher Konfiguration (PDF): Pro Zelle können es 244 Prozessoren, entweder ältere Xeon E5-2600 v4 (Broadwell-EP), aktuelle Xeon Scalable (Skylake-SP) oder aber Xeon-Phi-7200-Beschleuniger (Knights Landing) sein respektive 96 Xeon SP mit jeweils vier Tesla P100 von Nvidia in SMX2-Bauweise.

Angesichts von über 12 Petaflops bei FP64 kommt nur die Variante mit Xeon Scalable Processors und Tesla P100 infrage. Bei zehn Nodes und 48 Blades mit je vier Rechenbeschleunigern liefern diese gut 10 Petaflops, der Rest kommt dann von den Intel-Chips. Die Leistung soll für das Human Brain Project verwendet werden. Der Jülich-Supercomputer wird mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.

Bisher stehen in Jülich der Juqueen mit 5,87 Petaflops (5 Petaflops im Linpack) und der Jureca mit 6,56 Petaflops (3,78 Petaflops im Linpack).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Fallout 76 für 11,99€, Mittelerde: Schatten des Krieges für 8,50€, Titan Quest...
  2. 27,99€
  3. 42,99€

bionade24 24. Jan 2018

Haben manche GPUs nicht auch Microcodefehler, die in Zukunft bei Rechenoperationen...


Folgen Sie uns
       


Elektrisches Carsharing: We Share bringt den ID.3 nach Berlin
Elektrisches Carsharing
We Share bringt den ID.3 nach Berlin

Während Share Now seine Elektroautos aus Berlin abgezogen hat, bringt We Share demnächst den ID.3 auf die Straße. Die Ladesituation bleibt angespannt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Verbraucherschützer Einige Elektroautos sind nicht zuverlässig genug
  2. Innovationsprämie Staatliche Förderung drückt Preise gebrauchter E-Autos
  3. Papamobil Vatikan will auf Elektroautos umstellen

Keyboardio Atreus im Test: Die Tastatur für platzbewusste Ergonomiker
Keyboardio Atreus im Test
Die Tastatur für platzbewusste Ergonomiker

Eine extreme Tastatur für besondere Geschmäcker: Die Atreus von Keyboardio ist äußerst gewöhnungsbedürftig, belohnt aber mit angenehmem Tippgefühl.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. HyperX x Ducky One 2 Mini im Test Kompakt, leuchtstark, limitiert
  2. Nemeio Tastatur mit E-Paper-Tasten ist finanziert
  3. Everest Max im Test Mehr kann man von einer Tastatur nicht wollen

iPhone 12 Pro Max im Test: Das Display macht den Hauptunterschied
iPhone 12 Pro Max im Test
Das Display macht den Hauptunterschied

Das iPhone 12 Pro Max ist größer als das 12 Pro und hat eine etwas bessere Kamera - grundsätzlich liegen die beiden Topmodelle von Apple aber nah beieinander, wie unser Test zeigt. Käufer des iPhone 12 Pro müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  2. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe
  3. Displayprobleme Grünstich beim iPhone 12 aufgetaucht

    •  /