Abo
  • IT-Karriere:

Think System SD650 DWC: Lenovo plant nicht-flüchtigen Speicher im Server

In den kommenden Rack-Einschüben für Supercomputer von Lenovo stecken sogenannte NV-DIMMs. Der nicht-flüchtige 3D-Xpoint-Speicher in dem Think System SD650 dazu stammt von Intel, gleiches gilt für die Xeon-Prozessoren.

Artikel veröffentlicht am ,
Think System SD650 DWC
Think System SD650 DWC (Bild: Lenovo)

Lenovo hat das Think System SD650 DWC angekündigt, also Rack-Einschübe für Serverschränke, wie sie etwa bei Supercomputern verwendet werden. Das Besondere an dem Think System SD650 ist neben der Warmwasserkühlung (Direct Water Cooled, DWC) die Unterstützung für nicht-flüchtigen Speicher parallel zu RAM. Der verliert seine Daten, sobald der Strom weg ist.

Stellenmarkt
  1. NETZSCH-Gerätebau GmbH, Selb
  2. Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Heilbronn

Einr Rack Unit eines Think System SD650 DWC besteht aus zwei Nodes, die wiederum aus zwei Xeon-Prozessoren mit je acht Speicherbänken pro CPU bestehen. In sechs davon wird DDR4-Arbeitsspeicher verbaut, zwei sind für NV-DIMMs (Non Volatile Dual Inline Memory Module) gedacht. Solche Riegel mit nicht-flüchtigem Speicher plant unter anderem Intel, sie heißen intern Apache Pass. Darauf verbaut wird 3D Xpoint, ein auf Phase Change Memory basierender Speicher. Ein Modul weist 512 GByte auf, wohingegen bei DDR4 derzeit schon bei 128 GByte Schluss ist - und solche Sticks sind extrem teuer.

Damit die NV-DIMMs von der CPU angesprochen werden können, müssen die passenden Chips im Sockel sitzen. Intels aktuelle Xeon Scalable Processors (Skylake-SP) unterstützen keinen nicht-flüchtigen Speicher, sondern erst die nächste Generation namens Cascade Lake. Die sind kompatibel zur bisher verwendeten Fassung und weisen neben dem NV-DIMM-Support unter anderem auch eine Unterstützung für die neuen VNNI (Virtual Neural Network Instructions) auf. Diese speziellen Befehle eignen sich für Deep Learning.

In München wird das Think System SD650 DWC im SuperMUC-NG eingesetzt, das NG steht für Next Generation. Der Supercomputer wird damit der schnellste in Deutschland und Europa und einer der flottesten weltweit. Im Linpack-Benchmark soll er eine Rechenleistung von 20,4 Petaflops schaffen - schneller sind derzeit nur zwei chinesische Systeme.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Lenovo Legion Y530-15ICH für 699€ + Versand - Bestpreis!)
  2. ab 99,00€
  3. (u. a. GTA 5 für 12,99€, Landwirtschafts-Simulator 19 für 27,99€, Battlefield V für 32,99€)

Evil Azrael 04. Mär 2018

Ein Rack eines Think System SD650 DWC besteht aus zwei Nodes, die wiederum aus zwei Xeon...

1e3ste4 04. Mär 2018

Cluster haben eher die Eigenheit, dass sie weiter funktionieren, wenn Teile ihrer...

lisgoem8 03. Mär 2018

Ich frag mich immer wieder ob man nicht alten DDR2/DDR3 in so eine USB-Bank stecken...


Folgen Sie uns
       


Cepton Lidar angesehen

So funktioniert der Laserscanner des US-Startups Cepton.

Cepton Lidar angesehen Video aufrufen
Strom-Boje Mittelrhein: Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
Strom-Boje Mittelrhein
Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein

Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.

  1. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  2. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um
  3. Erneuerbare Energien Wellenkraft als Konzentrat

e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektroauto Opel Corsa-e soll 330 Kilometer weit kommen
  2. Elektroauto Skoda Citigo e iV soll 265 km weit fahren
  3. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto

Recycling: Die Plastikfischer
Recycling
Die Plastikfischer

Millionen Tonnen Kunststoff landen jedes Jahr im Meer. Müllschlucker, die das Material einsammeln, sind bislang wenig erfolgreich. Eine schwimmende Recycling-Fabrik, die die wichtigsten Häfen anläuft, könnte helfen, das Problem zu lösen.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Elektroautos Audi verbündet sich mit Partner für Akkurecycling
  2. Urban Mining Wie aus alten Platinen wieder Kupfer wird

    •  /