Abo
  • Services:

Intel: Spectre Next Generation gefährdet Cloudanwendungen

Schlechte Nachrichten für Intel-Nutzer: Medienberichten zufolge gibt es mindestens acht weitere Spectre-Schwachstellen. Eine davon soll Angriffe über Systemgrenzen hinweg stark vereinfachen und dürfte vor allem bei Cloudanbietern für Probleme sorgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Spectre NG soll gefährlicher sein als Spectre.
Spectre NG soll gefährlicher sein als Spectre. (Bild: Martin Wolf the Legend /Golem.de)

Intel-Prozessoren haben neben Spectre und Meltdown weitere kritische Schwachstellen, die einem Angreifer das Auslesen vertraulicher Daten ermöglichen sollen. Das berichtet die c't ohne konkrete Quellenangaben. Einige der Lücken sollen von Googles Project Zero aufgedeckt worden sein. Für die insgesamt acht Schwachstellen soll es aber bereits CVE-Nummern geben, Intel soll zumindest für einige der Lücken auch bereits an Patches arbeiten - vermutlich ebenfalls Microcode-Patches. Möglicherweise sind auch einige ARM-Prozessoren betroffen.

Stellenmarkt
  1. BayWa r.e. Solar Energy Systems GmbH, Tübingen
  2. Loy & Hutz Solutions GmbH, Freiburg im Breisgau

Die erste Welle an Patches soll nach Informationen der c't im Mai dieses Jahres erscheinen, weitere könnten im August folgen. Im Mai könnten auch erstmals technische Details zu dem Problem veröffentlicht werden, da dann Googles selbstgewählte 90-Tage-Frist abläuft, nach der üblicherweise Details zu von Project Zero gefundenen Lücken veröffentlicht werden. Details zu einer weiteren Lücke können nach Angaben von Intel angeblich jederzeit erscheinen.

Vier der Probleme werden von Intel als hochriskant eingestuft, vier weitere haben eine mittlere Priorität. Einer der Angriffe soll recht einfach durchzuführen sein und so besonders in Cloudumgebungen dafür sorgen, dass von einer virtuellen Maschine aus weitere Instanzen angegriffen werden können. Damit könnten dann zum Beispiel Zugangsdaten oder andere Geheimnisse ausgelesen werden. Die größte Gefahr eines solchen Angriffs dürfte bei großen Cloudanbietern liegen und nicht auf Rechnern von privaten Nutzern.

Der Sicherheitsforscher Daniel Gruß, der an der Entdeckung von Meltdown und Spectre beteiligt war, hatte im Interview mit Golem.de vorhergesagt, dass es künftig weitere Spectre-Angriffe geben werde, ähnlich wie bei den Rowhammer-Attacken auf Speicherriegel.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 22,99€
  2. (u. a. Zowie LED-Monitor 219,90€)
  3. (u. a. 64-GB-USB-Stick 9,99€, WD My Cloud EX2 Ultra 4 TB NAS 222,99€, SanDisk Extreme Portable...
  4. (u. a. Interstellar, Planet der Affen Survival, Alien Covenant, Deadpool)

consuli 08. Jun 2018

Hallo! Im Rahmen von Spectre Next Generation wird derzeit hauptsäschlich das Problem der...

RichardEb 03. Mai 2018

Zumindest keinen den ich auf meinem System einspielen kann

qq1 03. Mai 2018

Somit hat sich mein traum bewahrheitet: ich träumte von 12 sicherheitslücken und einem...

deutscher_michel 03. Mai 2018

Steht im Artikel..

Vinnie 03. Mai 2018

Ich teile diese Meinung nicht. Erstens ist es schon sinnvoll darauf hinzuweisen es gibt...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Dot (2018) - Test

Echo Dot steht eigentlich für muffigen Klang. Das ändert sich grundlegend mit dem neuen Echo Dot. Amazons neuer Alexa-Lautsprecher ist damit durchaus zum Musikhören geeignet. Für einen 60 Euro teuren Lautsprecher bietet der neue Echo Dot eine gute Klangqualität.

Amazons Echo Dot (2018) - Test Video aufrufen
E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
E-Mail-Verschlüsselung
"90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
Ein Interview von Jan Weisensee

  1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
  2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

Aufbruch zum Mond: Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten
Aufbruch zum Mond
Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Hollywood-Romantiker Damien Chazelle (La La Land) möchte sich mit Aufbruch zum Mond der Person Neil Armstrong annähern, fördert dabei aber kaum Spannendes zutage. Atemberaubend sind wie im wahren Leben dagegen Armstrongs erste Schritte auf dem Mond, für die alleine sich ein Kinobesuch sehr lohnt - der Film startet am Donnerstag.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Solo - A Star Wars Story Gar nicht so solo, dieser Han
  2. The Cleaners Wie soziale Netzwerke ihre Verantwortung outsourcen
  3. Filmkritik Ready Player One Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

NGT Cargo: Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h
NGT Cargo
Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

Güterzüge sind lange, laute Gebilde, die langsam durch die Lande zuckeln. Das soll sich ändern: Das DLR hat ein Konzept für einen automatisiert fahrenden Hochgeschwindigkeitsgüterzug entwickelt, der schneller ist als der schnellste ICE.
Ein Bericht von Werner Pluta


      •  /