Die 2015 erscheinenden Skylake-Prozessoren sollen aufgrund der Unterstützung von DDR4-Speicher den neuen Sockel 1151 benötigen. Maximal vier Kerne, PCIe 3.0 und die 14-Nanometer-Fertigung entsprechen hingegen Broadwell.
Intel hat bei der Besprechung der aktuellen Quartalszahlen bekanntgegeben, dass die Massenproduktion der Broadwell-Prozessoren erst 2014 statt in diesem Jahr startet. Hintergrund der Verzögerung sind Anpassungen des 14-Nanometer-Prozesses, um eine zufriedenstellende Chipausbeute zu erzielen.
IDF In gleich zwei Vorträgen in San Francisco hat Intel seine Pläne für den neuen Standard beim Arbeitsspeicher erklärt. DDR4 soll demnächst endgültig spezifiziert werden, die ersten lauffähigen Server mit dem sparsamen Speicher gibt es auch schon.
Samsung hat nach eigenen Angaben die Massenproduktion von DDR4-Speichern gestartet. Die RAM-Chips werden im 20-Nanometer-Verfahren gefertigt und sollen auf Modulen mit bis zu 1.333 MHz sowie 32 GByte Kapazität in den Handel kommen.
Eine inoffizielle Roadmap verrät, dass Intel wohl erst 2015 größere Änderungen an seiner x86-Architektur für Server vornehmen will. Dann soll unter dem Codenamen Skylake ein neues Design mit grundlegenden Änderungen an der Infrastruktur erscheinen.
Eine inoffizielle Roadmap von Intel sieht für Desktop-PCs bis 2015 keine Einführung der Architektur Broadwell vor. Neue High-End-CPUs und einen Haswell-Refresh soll es aber geben.
Nach Broadwell kommt Skylake, und Scorpius wird von Corona abgelöst - soweit das aktuelle Codenamen-Roulette der Prozessorhersteller. Gemeint sind damit die CPUs der Jahre 2012 bis 2017, zu denen es jetzt wieder einige inoffizielle Daten gibt.