• IT-Karriere:
  • Services:

Arbeitsspeicher: Samsungs DDR4-Produktion ist angelaufen

Samsung hat nach eigenen Angaben die Massenproduktion von DDR4-Speichern gestartet. Die RAM-Chips werden im 20-Nanometer-Verfahren gefertigt und sollen auf Modulen mit bis zu 1.333 MHz sowie 32 GByte Kapazität in den Handel kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Samsung-Chips sollen mit DDR4-2666-Frequenz starten.
Die Samsung-Chips sollen mit DDR4-2666-Frequenz starten. (Bild: Samsung)

Der Speicherhersteller Samsung hat mit der Massenproduktion von DDR4-Speicherbausteinen begonnen, die neue Technik soll kommendes Jahr in Server-Systemen zum Einsatz kommen. Die Technik erlaubt deutlich höhere Datentransferraten als DDR3 bei gleichzeitig geringerer elektrischer Leistungsaufnahme. Den Grundstein für die Double Date Rate 4 hat das Speicherkonsortium Jedec bereits 2007 gelegt, 2011 folgten weitere Details zum neuen Standard. Mittlerweile sind die Spezifikationen final, weswegen sowohl Micron als auch Samsung bereits Muster an spezielle Kunden geliefert haben.

Stellenmarkt
  1. Interhyp Gruppe, München
  2. Propan Rheingas GmbH & Co. KG, Brühl

Mit dem Start der Massenproduktion kommt endgültig Bewegung in den Markt, denn aktuelle Prozessoren wie AMDs Richland reizen den aktuellen Speicherstandard mit DDR3-2133-Unterstützung und 1,65 Volt bereits aus. Für DDR4 hat die Jedec maximale 1.600 MHz (DDR4-3200) bei 1,20 Volt Betriebsspannung spezifiziert. Die Chips von Samsung bieten eine Kapazität von 4 GBit und sollen Module mit bis zu 32 GByte bei DDR4-2667-Geschwindigkeit erlauben.

Samsung nennt zwar kein Produkt beim Namen, höchstwahrscheinlich sind jedoch Intels Xeon-Prozessoren auf Basis der Haswell-Server-Architektur gemeint. Diese sollen erstmals DDR4-Speicher unterstützen, daher überrascht es wenig, dass auf dem IDF eine Session dem Thema DDR4 und dessen Eco-System gewidmet ist.

Die EP- und EX-Haswells nutzen die gleiche Technik wie beispielsweise der Core i7-4770K, sollen jedoch DDR4-Speicher unterstützen und verzichten zugunsten von mehr Kernen auf die Grafikeinheit. Letzten Informationen zufolge sollen es bis zu 18 Cores sein, der neue Sockel 2011-3 ist aufgrund der integrierten Spannungsregler zwingend notwendig. Im Endkundensegment dürfte erst mit Skylake DDR4-Unterstützung geboten werden, diese Architektur folgt 2015 auf Broadwell, die wiederum kommendes Jahr Haswell beerben wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

ms (Golem.de) 01. Sep 2013

DDR5 gibt es (noch) nicht, nur GDDR5 - das G steht wie bereits erwähnt für Graphics...

ms (Golem.de) 30. Aug 2013

Da sind die Module, siehe Text. Ist in der Einleitung nun auch drin - danke!


Folgen Sie uns
       


Assassin's Creed Valhalla angespielt

Im Video zeigt Golem.de selbst aufgenommenes Gameplay aus Assassin's Creed Valhalla. In dem Actionspiel treten die Spieler als Wikinger in England an.

Assassin's Creed Valhalla angespielt Video aufrufen
5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Yakuza und Dirt 5 angespielt: Xbox Series X mit Rotlicht und Rennstrecke
Yakuza und Dirt 5 angespielt
Xbox Series X mit Rotlicht und Rennstrecke

Abenteuer im Rotlichtviertel von Yakuza und Motorsport in Dirt 5: Golem.de konnte zwei Starttitel der Xbox Series X ausprobieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Next-Gen GUI der PS5 mit höherer Auflösung als Xbox Series X/S
  2. Xbox Series X Zwei Wochen mit Next-Gen auf dem Schreibtisch
  3. Next-Gen PS5 und neue Xbox wollen Spieleklassiker aufhübschen

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

    •  /