Abo
  • Services:

16x Tesla V100: Nvidias DGX-2-System schafft 2 Petaflops

Das DGX-2 enthält doppelt so viele GPUs wie das DGX-1, die obendrein auf einen verdoppelten Speicher pro Chip zugreifen können. Auch bei den CPUs und deren RAM hat Nvidias Deep-Learning-System mehr von allem.

Artikel veröffentlicht am ,
Nvidias DGX-2
Nvidias DGX-2 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Nvidia hat auf der Entwicklerkonferenz GTC 2018 das neue DGX-2 vorgestellt. Das Komplettsystem erreicht eine theoretische Rechenleistung von 2 Petaflops, wenn es um Matrix-Multiplikationen für etwa Deep Learning geht. Verglichen mit dem DGX-1 von vergangenem Jahr hat Nvidia die Geschwindigkeit damit mehr als verdoppelt, was auf zusätzliche und neue Hardware zurückzuführen ist, die in das DGX-2 integriert wurde.

Stellenmarkt
  1. Bremer Rechenzentrum GmbH, Bremen
  2. Scheidt & Bachmann GmbH, Mönchengladbach bei Düsseldorf

Statt acht Tesla V100 sind gleich 16 der Rechenbeschleuniger als SMX2-Module verbaut. Die überarbeiteten Modelle haben zudem 32 GByte statt 16 GByte Speicher, da Nvidia mittlerweile auf HBM2 mit 8Hi-Stacks setzt, also acht statt vier Chips stapelt. Die restlichen Spezifikationen der Tesla V100 bleiben unangetastet. Um 16 davon zu verbinden, hat Nvidia einen 2-Milliarden-Transistoren-Switch entwickelt, der 18 Ports mit je 50 GByte/s aufweist (also 900 GByte/s) und per NV Link 2.0 die Rechenbeschleuniger (sechs Ports je Tesla V100) verknüpft. Im DGX-2 stecken insgesamt zwölf der NV-Switches, sie werden im 12FFN-Verfahren bei der TSMC gefertigt.

Angesteuert werden die Tesla V100 von zwei Xeon Platinum (Skylake-SP), wenngleich Nvidia nicht näher auf die Intel-CPUs eingegangen ist; wir tippen auf die Xeon Platinum 8180 mit 28 Kernen. Jeder der beiden Chips kann auf 768 GByte DDR4-Speicher zurückgreifen, hinzu kommen 30 Terabyte an SSD-Storage. Das DGX-2 soll eine Leistungsaufnahme von rund 10.000 Watt aufweisen und wird unter anderem von Microsoft für das Training von Spracherkennung und Übersetzungsalgorithmen für Bing oder Cortana verwendet.

Generell sei die verdoppelte Speicherkapazität der Tesla V100 zusammen mit 16 statt 8 der Rechenbeschleuniger sehr hilfreich: Laut Nvidia ist das DGX-2 rund zehnmal so schnell wie das DGX-1, wenn Facebooks Fairseq darauf trainiert wird.

Das DGX-2 soll im dritten Quartal 2018 erscheinen und 400.000 US-Dollar kosten. Das ältere DGX-1 wurde bisher für 150.000 US-Dollar verkauft.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 299€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. ab 1.119€ (Ersparnis: 310€)
  3. für 109,99€ statt 189,99€ (Neupreis) und 32 GB für 139,99€ statt 219,99€ (Neupreis)

Cerdo 28. Mär 2018 / Themenstart

Naja ich rede schon von Reflexionen und Schatten in 4K-Videospielen. Über triviales Zeug...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


LG Display CSO light angesehen (Light Building 2018)

Auf der Light + Building 2018 zeigt LG Display Licht, das auch Ton produziert.

LG Display CSO light angesehen (Light Building 2018) Video aufrufen
God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /