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Server-CPUs: Intel integriert FPGA in Xeon 6138P und hält an 14 nm fest

Knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung der Xeon SP bringt Intel eine P-Variante mit FGPA-Beschleuniger für virtuelle Maschinen. Für die nächste und übernächste Server-CPU-Generation plant Intel weiterhin mit dem 14-nm-Verfahren, da 10 nm immer noch Probleme bereitet.

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Intels Lisa Spellman zeigt den Xeon Gold 6138P auf dem Fujitsu Forum 2018
Intels Lisa Spellman zeigt den Xeon Gold 6138P auf dem Fujitsu Forum 2018 (Bild: PC Watch)

Intel hat begonnen, den ersten Server-Prozessor mit zusätzlichem FPGA auszuliefern. Vorerst werden enge Partner bemustert, darunter Fujitsu. Die CPU wird als Xeon Gold 6138P bezeichnet und ist genau genommen ein Multi-Chip-Package bestehend aus einem Skylake SP mit 20 CPU-Kernen und einem Arria 10 GX 1150 der Altera-Tochter, gekoppelt per UPI. Gedacht ist der neue Xeon für Server, auf denen virtuelle Maschinen betrieben werden, da der FPGA das Dataplane Switching erledigen und so die eigentliche CPU entlasten soll. Intel spricht von einer halbierten Latenz und einem um den Faktor 3,2 höheren Durchsatz bei doppelter VM-Anzahl pro Node.

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Die Xeon Scalable Processors alias Skylake SP wurden im Juli 2017 veröffentlicht. Damals kündigte Intel an, dass P-Varianten mit FPGA-Beschleunigern und F-Ableger mit integriertem Fabric für optische Omni-Path-Verbindungen folgen würden. Von Letzteren gibt es seit vergangenem Herbst fünf Modelle, seit dem Start sind zudem die mit einem M-Suffix gekennzeichneten CPUs verfügbar, die statt 768 GByte DDR4-Arbeitsspeicher voll 1,5 Terabyte RAM pro Sockel ansprechen können.

Obgleich Intel vor einigen Monaten verkündete, dass neue Fertigungsverfahren zuerst bei Server-Produkten eingesetzt werden sollten, hält der Hersteller am älteren 14-nm-Node fest. Die Skylake SP werden in diesem Prozesses produziert, das gilt auch für die für Ende 2018 geplanten Nachfolger namens Cascade Lake. Murthy Renduchintala, Chief Engineering Officer, sagte auf der JP-Morgan-Investorkonferenz, dass Intel sich die kommenden 12 bis 18 Monate mit 14 nm gut aufgestellt sieht und auch 2019 neue Datacenter-Produkte mit 14 nm veröffentlichen werde.

Laut bisherigen Roadmaps sollte auf Cascade Lake eigentlich Ice Lake folgen, gefertigt im 10+ genannten Verfahren. Dessen Vorgänger, der reguläre 10-nm-Node, bereitet Intel aber derart Probleme, dass die Cannon Lake für Notebooks momentan mit deaktivierter Grafikeinheit ausgeliefert werden. Der Core i3-8121U ist ein Dualcore mit 15 Watt, beim später erscheinenden Core M3-8114Y mit 4,5 Watt funktioniert die iGPU allerdings. Während Intel offenbar 2019 noch mit 14 nm antritt, dürfte AMD bis dahin bereits seine Epyc-Server-CPUs mit Zen2-Architektur und 7 nm (Rome) in den Handel bringen.



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M.P. 17. Mai 2018

Scheint ja aus der Netzwerktechnik zu kommen. Geht es da um die virtuellen...


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