Abo
  • Services:

FPGA: Intels Server-Sparte kauft eASIC

Zuwachs für die Programmable Solutions Group: Intel hat eASIC übernommen, um die eigenen FPGA-Lösungen für Server besser integrieren zu können. Beide Hersteller kooperieren seit Jahren, da reine CPUs mittlerweile oft mit Beschleunigern gekoppelt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Intels Lisa Spellman zeigt den Xeon Gold 6138P auf dem Fujitsu Forum 2018
Intels Lisa Spellman zeigt den Xeon Gold 6138P auf dem Fujitsu Forum 2018 (Bild: PC Watch)

Intel hat eASIC für einen unbekannten Preis gekauft, der Hersteller angepasster Schaltungen wird in die Programmable Solutions Group integriert. Zu der gehört primär Altera, denn Intel übernahm den FPGA-Entwickler im Sommer 2015 für 15,8 Milliarden US-Dollar. Für Intel ist eASIC ein alter Bekannter, schon seit Jahren arbeiten beide Unternehmen bei Server-CPUs zusammen. eASIC entwirft unter anderem sogenannte Structured ASICs, die etwas mehr klassischen, programmierbaren FPGAs ähneln als anwendungsspezifischen ASICs.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Mit dem Kauf von eASIC sieht sich Intel gegenüber Xilinx besser aufgestellt, dem größten Entwickler von Field Programmable Gate Arrays. Praktisch jeder CPU- oder GPU-Hersteller nutzt FPGAs, um künftige Designs zu simulieren, zudem werden die Chips im Server-Bereich für Netzwerkapplikationen oder künstliche Intelligenz eingesetzt. Intel selbst hat mit dem Xeon 6138P einen entsprechenden Prozessor im Angebot: Das Multi-Chip-Package-Design kombiniert eine CPU, einen Skylake SP mit 20 CPU-Kernen und einen Arria 10 GX 1150 der Altera-Tochter.

Durch die Technologie von eASIC will Intel auch Kosten sparen: Die Structured ASICs sollen sich schneller entwerfen und günstiger fertigen lassen - ähnlich wie FPGAs also, zugleich aber die höhere Geschwindigkeit und bessere Effizienz eines ASICs aufweisen. Bereits von eASIC geplante Chips überlegt Intel, eventuell auf die eigene Fertigung abzuändern, statt diese bei Globalfoundries oder bei der TSMC in Auftrag zu geben. Alle 120 Mitarbeiter von eASIC werden übernommen, sie bleiben vorerst in Santa Clara in Kalifornien.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Niko 2, Willkommen bei den Sch'tis, Der Mann aus dem Eis)
  2. (u. a. FIFA 19, Battlefield V, NFL 19)
  3. (u. a. New Super Mario Bros. U Deluxe, Super Mario Party, Pokemon)
  4. 39,99€ (Release am 23.01.)

masel99 16. Jul 2018

200 ALU-Einheiten bei 200Mhz und 1 Operation / Cycle / APU sind theoretisch 40G...


Folgen Sie uns
       


Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019)

Die Projektoren von Bosch erlauben es, das projizierte Bild als Touch-Oberfläche zu verwenden. Das ergibt einige interessante Anwendungsmöglichkeiten.

Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  2. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor
  3. Turing-Grafikkarte Nvidia plant Geforce RTX 2060

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

    •  /