Google hat Anfang 2014 Titan Aerospace übernommen, das große Flugzeuge mit Spannweiten von 50 Metern mit Solarzellen bestückt, um das Internet in abgelegene Regionen zu bringen. Eine dieser Drohnen ist kurz nach dem Start verunglückt.
Besessen von unbändiger Arbeitswut, ständiger Eile und dem eisernen Willen, die Menschheit zu retten: Das Buch Elon Musk: Tesla, SpaceX, and the Quest for a Fantastic Future von Ashlee Vance gibt einen Einblick in das Leben des Erfinders und Unternehmers.
IMHO Eine Woche voller Seltsamkeiten im NSA-Ausschuss: Die BND-Zeugen zur Selektoren-Affäre verhielten sich so merkwürdig, dass der Verdacht einer Vertuschungsaktion sich aufdrängt.
Googles Schutzhülle Skrillex Live Case verbindet sich mit dem Smartphone des Nutzers und bietet neben einer frei programmierbaren Zusatztaste Zugang zu exklusiven Inhalten des Musikers. Für die Gestaltung des Wallpapers wurde extra ein kleiner Ballon-Satellit in die Stratosphäre gebracht.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat der Trägerrakete Falcon 9 die zweithöchste Sicherheitszertifizierung erteilt. Damit darf das Raumfahrtunternehmen SpaceX fast alle Nutzlasten der Nasa ins All transportieren.
Sie sollen über fremde Himmelskörper hüpfen, kriechen, rollen - oder wie ein Aal in einen Ozean unter kilometerdickes Eis abtauchen. Die Nasa fördert 15 Projekte, die neue, skurrile Roboter für die Raumfahrt entwickeln.
Bergbau im Weltall: Planetary Resources wird im Juli seinen ersten Minisatelliten ins All bringen. Er wird von der Raumstation ISS ausgesetzt - der erste Schritt zum Rohstoffabbau auf Asteroiden.
Die Öffentlichen-Rechtlichen könnten bald wieder überall im analogen Kabelnetz verfügbar sein. Die Einspeisepflicht bedeutet nicht, dass dies gratis erfolgen müsse, so das Verwaltungsgericht Hamburg. Nun könnte es zu einer Einigung kommen.
Google steht offenbar kurz davor, über Project Loon einen Internetzugang per Ballon anbieten zu können. Mittlerweile können die riesigen Ballons in Serie gefertigt und über einen Kran automatisch gestartet werden - über sie sollen unerschlossene Regionen einen Internetzugang per LTE erhalten.
Um die wachsende Menge an Weltraumschrott in der erdnahen Umlaufbahn einzudämmen, haben japanische Forscher eine Lösung vorgeschlagen, die wie Science-Fiction klingt: Mit einem Laser und bereits auf der ISS installierter Infrastruktur sollen die Teile quasi abgeschossen werden.
Wir überwachen aus dem Weltraum und dort gelten keine Gesetze - so argumentierte bisher der BND. Jetzt will die Bundesregierung die massenhafte Auslandsüberwachung neu legitimieren. SPD und Opposition im NSA-Ausschuss sowie Verfassungsexperten haben einiges auszusetzen.
Für eine Veranstaltung der Demoszene hat Viprinet 17 Mobilfunkmodule gebündelt und 250 MBit/s im Downstream und 200 MBit/s im Upstream bereitgestellt. "Wir hätten im Downstream sogar verdoppeln können", erklärte Viprinet.
In einem Jahrzehnt soll es sehr viele 4K-Programme geben. TV-Sender und Satellitenbetreiber besprechen nun Fragen der Massenverbreitung der Inhalte, Speicherung und Zuführung.
Auf der Brücke dieses Schiffes steht kein Steuermann - es hat gar keinen. Revolt soll der Frachter der Zukunft sein: ein Schiff ohne Besatzung, das sich selbst steuert. Auch das europäische Forschungsprojekt Munin entwickelt Konzepte für die modernen Geisterschiffe.
Viprinet hat seine Software weiterentwickelt und will jetzt auch stark gestörte Leitungen bündeln und zu einer stabilen VPN-Gesamtverbindung aggregieren können. Der Hersteller konkurriert mit dem Hybridrouter der Telekom von Huawei.
Raketentriebwerk und Trockeneisdynamo: Die Vorbereitungen für die künftigen Marsmissionen sind im Gange. Britische Forscher haben für die Energiegewinnung eine ungewöhnliche Idee entwickelt.
Zum Mars ja, aber nicht so: Mars One wird es nie geben. Nur ein einziger Teil der privat organisierten Marskolonie ist realistisch - und der findet auf der Erde statt.
Apollo für das Mobiltelefon: Die Nasa hat einen Teil ihres Tonarchivs auf ihrer Seite veröffentlicht. Raketensounds, Sphärenmusik oder Astronautenfunksprüche können heruntergeladen und beispielsweise als Klingeltöne genutzt werden.
Mars One hat gewählt: Von über 200.000 Bewerbern sind noch 100 Kandidaten für den Flug zum Mars übrig. Diese müssen sich jetzt teamweise im Marscontainer bewähren - einer Mischung aus Big Brother und Dschungelcamp mit interplanetarischem Flair.
Die Pay-TV-Plattform HD+ verhandelt mit den Sendern, um beschleunigt 4K-Inhalte anbieten zu können. Unklar ist noch, wer die zusätzlichen Kosten für 4K trägt.
Nicht einmal die Hälfte der deutschen Fernsehhaushalte nutzen HD-Sender. Doch der Anteil wächst stetig. Die meisten Zuschauer erhalten das HD-Signal über Satellit.
Raketen statt Flugzeug: Virgin Galactic hat eine ehemalige Boeing-Fabrik übernommen, um dort die Trägerrakete Launcher One zu bauen. Die Arbeiten sollen in Kürze beginnen.
Erst scannen, dann graben: Moderne Archäologen brauchen moderne Technik. Sie sondieren damit ihre Grabungsgebiete, dokumentieren Stätten, bevor sie für immer verschwinden - und werden dabei immer mehr zu Naturwissenschaftlern und Informatikern.
Update 1.700 Grad Celsius wird es heiß, wenn das experimentelle, europäische Raumfahrzeug IXV von einem Ausflug ins All zur Erde zurückkommt. Da darf nichts schiefgehen. Bis auf eine kleine Verzögerung vor dem Start hat aber alles geklappt.
Der Auslandsgeheimdienst sammelt in großem Stil Metadaten und liefert sie an die NSA. Das erfuhr Zeit Online. Die Amerikaner nutzen solche Daten zum Töten.
Oneweb, Virgin Galactic, SpaceX, Google: Alle wollen Internet vom Himmel auf die Erde funken. Der Aufwand ist gewaltig - die Zielgruppe aber auch. Golem.de gibt einen Überblick.
Bis 2018 will ein europäisches Konsortium aus drei Universitäten und mehreren Firmen die Technik für Mobilfunk im Millimeter-Band entwickeln. Anders als bei schon bestehenden 5G-Konzepten wird dabei eine wesentlich höhere Frequenz verwendet.
Eine große Kreuzfahrtreederei bietet ihren Kunden eine Social-Media-Flatrate an. Die Reederei will zudem die Datenübertragungsrate an Bord massiv ausbauen lassen.
Google investiert massiv in Elon Musks SpaceX, um an dessen Satelliten-Internet teilzuhaben. Zusammen mit Partnern wird eine Milliarde US-Dollar ausgegeben. Dafür gibt es nur knapp zehn Prozent des Unternehmens, das Hunderte von Satelliten in die Erdumlaufbahn befördern will.
Google ist angeblich kurz davor, massiv in den Raketenhersteller SpaceX zu investieren, um beim geplanten Satelliten-Internet von Elon Musk dabei zu sein. Auch die Konkurrenz schläft nicht. Schweben bald Hunderte neue Satelliten im Orbit?
Facebook hat eine Job-Offensive gestartet. Derzeit sucht das Unternehmen 1.200 neue Mitarbeiter. Viele davon in den Bereichen Software-Entwicklung und Virtual Reality.
Elon Musk hat große Pläne für den Weltraum - und das in zweierlei Hinsicht. Ein weltumspannendes Internet-Satellitennetzwerk soll das Geld einspielen, das für eine Marskolonie erforderlich ist. Doch es gibt einen Konkurrenten.
Es soll der größte Satellitenauftrag aller Zeiten werden: Virgin Galactic will über 600 Satelliten ins All transportieren - mit der Option auf weitere. Sie sollen Internet in entlegene Regionen bringen.
Auf der Suche nach Supererden: Eine neue Anlage in Chile soll nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems suchen, die um einen Stern kreisen. Ein Teil der Technik stammt aus Deutschland.
/10Kommentare/Von Melanie-Konstanze Wiese (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR))
Die Angriffe gegen Webseiten von Bundesregierung und Bundestag dauern unvermindert an und sind nicht leicht abzuwehren. Die SPD fordert erste technische Konsequenzen.
Das war eine Meisterleistung: Über 500 Millionen Kilometer von der Erde entfernt haben sich im Sommer eine Sonde und ein Komet getroffen. Aber das war nicht das einzige Ereignis, das 2014 die Raumfahrt bewegt hat. Golem.de schaut zurück auf Erfolge und Unglücke.
Ein Cyber-Angriff soll 2008 die Explosion einer Ölpipeline in der Türkei verursacht haben, wie anonyme Quellen berichten. Es gibt dafür aber nur Indizien.
Eutelsat wird bald über Satelliten verfügen, bei denen die Nutzer die Internetdatenrate und Ausleuchtzonen steuern und das Frequenzband paaren können. Das Projekt Quantum wird von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) unterstützt.
Nummer fünf lebt: Die europäische Raumfahrtagentur Esa hat einen von zwei falsch ausgesetzten Galileo-Satelliten auf eine neue Umlaufbahn befördert und in Betrieb genommen. Jetzt wird getestet, ob er Teil der Konstellation des europäischen Satellitennavigationssystems wird.
Den Bau einer neuen Ariane haben die 20 Esa-Mitgliedstaaten beschlossen. Mit der Rakete, die größer wird als ihre Vorgängerin, wollen die Europäer ihre Position auf dem Satellitenmarkt sichern.
Nur auf Druck des Bundeskanzleramts und mit juristischen Tricks erhielt der BND Zugriff auf ausländische Kommunikation in Deutschland. Der NSA-Ausschuss hält diese Praxis für problematisch.
Der Satellitenbetreiber Inmarsat will mit Alcatel Lucent ein europaweites Netzwerk aufbauen, das Flugzeuge mit schnellen Internet-Zugängen versorgt. Geschwindigkeit und der hohe Preis waren "bei Internet im Flugzeug bisher eher enttäuschend", sagte der Alcatel-Lucent-Chef.
Zweckentfremden wollen zwei US-Wissenschaftler das Satellitennavigationssystem GPS: Statt einen Standort wollen sie damit dunkle Materie suchen. Und sie erwägen schon sehr viel größere Detektoren.
Der BND vertritt eine eigene Rechtsauffassung, wie im NSA-Untersuchungsausschuss deutlich wurde. Offenbar späht er aus, auch wenn er es eigentlich nicht dürfte.
Nach Tesla Motors und SpaceX bereitet der Unternehmer Elon Musk US-Berichten zufolge sein nächstes Milliardenprojekt vor. Mit neuartigen und sehr kleinen Satelliten in großer Zahl soll der weltweite drahtlose Zugang zum Internet aufgebaut werden.