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Sonneneruption: Sonnensturm trifft die Erde

Am heutigen Nachmittag wird ein mäßiger bis starker Sonnensturm die Erde erreichen. Er ist das Ergebnis einer Sonneneruption am Montagmorgen. Eine US-Behörde warnt unter anderem vor möglichen GPS-Ausfällen.
/ Werner Pluta
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Satellitenstörungen erwartet: Ausbruch auf der Sonne (Bild: Nasa)
Satellitenstörungen erwartet: Ausbruch auf der Sonne Bild: Nasa

Am frühen Montagmorgen hat es einen starken Ausbruch auf der Sonne gegeben. Das Space Weather Prediction Center(öffnet im neuen Fenster) (SWPC) des National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), der US-Wetter- und Ozeanographiebehörde, warnt vor einem Sonnensturm am heutigen Nachmittag.

Nasa dokumentiert stärkste Sonneneruption seit 2005
Nasa dokumentiert stärkste Sonneneruption seit 2005 (00:42)

Knapp eine Stunde, von 4:38 Uhr bis 5:34 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ), dauerte der koronale Massenauswurf(öffnet im neuen Fenster) (KMA) am 23. Januar 2012. Den Höhepunkt erreichte er gegen 5 Uhr. Der Ausbruch des Sonnenflecks 1402 begann mit einem Ausstoß an Röntgenstrahlen. Dann folgte eine riesige Plasmaexplosion, die eine Masse an geladenen Protonen in Richtung Erde sandte.

Der Sonnensturm rast mit einer Geschwindigkeit von etwa 2.250 Kilometern pro Sekunde (8,1 Millionen Kilometer pro Stunde) auf die Erde zu und wird sie am heutigen Nachmittag gegen 15 Uhr (MEZ) erreichen – mit einer möglichen Abweichung von 7 Stunden. Das SWPC prognostiziert einen mäßigen bis starken Sonnensturm(öffnet im neuen Fenster) (Stufe G2 bis G3).

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Es warnt vor möglichen Ausfällen des Satellitennavigationssystems GPS und weiterer Satelliten. In den höheren Breitengraden könne es zudem zu Störungen im Stromnetz und in der Funkkommunikation kommen, Letzteres vor allem in den Polarregionen. Die Funkausfälle könnten den Flugverkehr beeinträchtigen.

Positive Auswirkungen des Sonnensturms: Wenn die geladenen Partikel auf die Erdatmosphäre treffen, entstehen Polarlichter. Diese werden laut SWPC(öffnet im neuen Fenster) in Regionen sichtbar sein, in denen sie sonst rar sind.

Der KMA hatte eine Stärke von M8.7 und war damit laut SWPC die stärkste Eruption auf der Sonne seit 2005. Die Eruptionen stehen im Zusammenhang mit den Sonnenflecken(öffnet im neuen Fenster), dunklen Stellen auf der Oberfläche der Sonne. Sie treten in Zyklen von etwa elf Jahren auf. Der aktuelle Zyklus wird seinen Höhepunkt 2013 oder 2014 erreichen.


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