Rosat

Satellit stürzt Samstag oder Sonntag auf die Erde

Nach den jüngsten Berechnungen von Raumfahrtexperten stürzt der deutsche Forschungssatellit Rosat wahrscheinlich am Sonntag auf die Erde. Wo genau, ist weiterhin unklar - das Risko größerer Schäden ist aber sehr gering.

Artikel veröffentlicht am ,
Rosat
Rosat (Bild: Nasa)

Nach jüngsten Berechnungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt wird der Forschungssatellit Rosat zwischen Samstag 20 Uhr und Sonntag 14 Uhr wieder in die Erdatmosphäre eintreten. Den Weg von Rosat überwachen die Experten derzeit unter anderem mit Hilfe der Großradaranlage Tira des Fraunhofer-Instituts in Wachtberg bei Bonn. Wo Rosat abstürzt, steht noch immer nicht fest. Angeblich liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Trümmer auf Deutschland niedergehen, bei 1:580. Dass dabei Menschen zu Schaden kommen, ist nicht sehr wahrscheinlich, das Risiko soll bei 1:700.000 liegen. Es ist sogar möglich, dass Rosat weitgehend in der Atmosphäre verglüht - aber ebenso, dass es größere Teile bis auf den Boden schaffen.

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Der Röntgensatellit Rosat ist im Juni 1990 von Florida aus ins All gestartet und hat in rund 500 Kilometern Höhe über der Erde seinen Dienst verrichtet. Nach mehreren technischen Defekten musste er 1999 abgeschaltet werden.

Das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik hatte mit Rosat nach Röntgenstrahlung im All gesucht und rund 125.000 Röntgenquellen sowie 479 Quellen von extrem ultravioletter Strahlung gefunden. Seit Anfang 2011 hatte sich abgezeichnet, dass er abstürzen würde. Zeitweise hatte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt sogar Pläne durchgespielt, den Satelliten bei einer drohenden Katastrophe abzuschießen. Da Rosat über kein Triebwerk verfügt, besteht keine Möglichkeit, ihn gezielt zum Absturz zu bringen.

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HolyPetrus 23. Okt 2011

nein es geht um überhaupt irgendeinen menschen, die gefahr dass du persönlich betroffen...

kendon 23. Okt 2011

...in bonn, wer kennt ihn nicht.

Anonymer Nutzer 23. Okt 2011

Oder was bringt dir der Porsche-Motor wenn du diesen mehr als 20 Jahre vor der Tür stehen...

Anonymer Nutzer 23. Okt 2011



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