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Raumfahrt 2011: In den Orbit, im Orbit und darüber hinaus

Lang erwartete Premieren und traurige Abschiede, hoffnungsvolle Missionen und peinliches Scheitern hat das Jahr 2011 der Weltraumfahrt gebracht. Ein Rückblick.

Artikel veröffentlicht am ,
Ende der Spaceshuttle-Äre 2011: Endeavour beim Start
Ende der Spaceshuttle-Äre 2011: Endeavour beim Start (Bild: Nasa)

Das Spaceshuttle ist zum letzten Mal in den Orbit geflogen, die Chinesen haben ihre erste Raumstation hinaufbefördert. Ein russisches Raumschiff ist auf dem Weg zum Mars stecken geblieben, ein US-Raumfahrzeug ist plangemäß auf dem Weg dorthin. Und zu guter Letzt verlässt das erste von Menschen geschaffene Gebilde demnächst das Sonnensystem.

Tschüss, Spaceshuttle: Discovery, ...

Eines der wichtigsten Ereignisse 2011 war sicher das Ende des Spaceshuttle-Programms. Nach 30 Jahren hat die National Aeronautics and Space Administration (Nasa) die Raumfähre ausgemustert.

Drei Flüge hatte die US-Weltraumbehörde für das Jahr 2011 noch einmal angesetzt. Für jedes der drei Shuttles war es der letzte Flug. Den Anfang machte am 24. Februar 2011 die Discovery, die Fähre mit den meisten Starts.

An Bord hatte sie unter anderem den Robonaut 2 (R2), den von der Nasa zusammen mit dem Automobilhersteller General Motors (GM) entwickelten Roboter. Er soll der Besatzung der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) zur Hand gehen - als erster humanoider Roboter im Weltraum. Außerdem will die Nasa testen, wie weltraumtauglich der R2 ist, um ihn in nicht allzu ferner Zukunft auf den Mond zu schicken.

... Endeavour, ...

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Die nächste Raumfähre auf Abschiedstour war die Endeavour. Am 16. Mai startete sie zu ihrem letzten Flug. Wegen eines Defekts an einem Heizsystem, das dafür sorgt, dass der Treibstoff für einen Hilfsgenerator nicht einfriert, hatte der Start um mehr als zwei Wochen verschoben werden müssen.

Neben den üblichen Versorgungsgütern transportierte die Endeavour ein riesiges wissenschaftliches Instrument zur ISS: den Alpha Magnetic Spectrometer (AMS-02). Der fast vier Meter große und 7,5 Tonnen schwere AMS-02 soll im All Ausschau nach Antimateriepartikeln halten.

Einzigartige Bilder von der Endeavour gelangen am 23. Mai 2011 dem italienischen Astronauten Paolo Nespoli von einer russischen Sojus-Kapsel aus: Er konnte zum ersten und einzigen Mal ein an der ISS angedocktes Spaceshuttle fotografieren, da die Sojus ausnahmsweise von der ISS abflog, während ein Shuttle dort war - was normalerweise nicht erlaubt war.

... und Atlantis

Zur 135. und letzten Reise startete die Atlantis. Auch sie hatte neben der üblichen besondere Fracht an Bord, als sie am 8. Juli 2011 vom Startplatz in Cape Caneveral aus zur ISS flog.

30 Mäuse etwa waren an Bord, die Teil eines medizinischen Forschungsprogramms waren. Ziel war, eine Methode zu testen, die den Knochenabbau infolge der fehlenden Schwerkraft verhindern soll. Außerdem hatte sie Robotic Refueling Mission (RRM) mit. Das ist eine robotische Tankstelle, an der Satelliten mit Treibstoff versorgt werden sollen. Im Gepäck der drei Astronauten waren schließlich noch zwei Smartphones - ein Android-Gerät und ein iPhone.

Die Spaceshuttle-Ära ist zu Ende 
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Kein Kostverächter 27. Dez 2011

...damit es in der Raumfahrt wieder richtig vorwärts geht, zeigt folgender xkcd: http...

ednax@live.de 27. Dez 2011

Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik...

omo 25. Dez 2011

davon können wir Erdkriecher eh nur träumen ;-)

DragonHunter 25. Dez 2011

und noch eine Korrektur: von 1986 bis 2003 sind nach Adam Ries 17 Jahre und nicht nur 7 ;-)


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