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Neue Riesenrakete soll 2017 abheben

Erst unbemannt, dann mit bis zu sechs Astronauten an Bord soll das Space Launch System ins All vorstoßen können, so die Nasa. Die Raumfahrtbehörde arbeitet auch an neuen Konzepten, mit denen Energie über große Entfernungen hinweg übertragen werden könnte.

Artikel veröffentlicht am ,
Grafik des Space Launch System
Grafik des Space Launch System (Bild: Nasa)

In einer ersten Version soll das Space Launch System (SLS) eine Last von fast 80 Tonnen ins All befördern können - rund zehn Prozent mehr, als die Saturn 5 schafft. Später soll es dann eine Variante der neue Riesenrakete geben, die über 140 Tonnen in den Weltraum bringt, so die Nasa. Ein erster Testflug soll im Rahmen des rund 18 Milliarden US-Dollar teuren Projekts bereits 2017 erfolgen. Er findet unbemannt statt. Später soll das Space Launch System an seiner Spitze eine Kapsel tragen können, in der bis zu sechs Astronauten Platz finden; Pläne für dieses Orion Multi-Purpose Crew Vehicle hat die US-Raumfahrtbehörde bereits früher vorgestellt.

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Mit dem Space Launch System will die Nasa zum einen Alltagsaufgaben wie die Beförderung von Satelliten und die Versorgung der Internationalen Raumstation ISS bewältigen. Zum anderen sind damit weitergehende Flügen zu Asteroiden, zum Mars und zu noch weiter entfernten Zielen möglich. Nach offizieller Lesart der Nasa ist SLS das erste Raumschiff seit der Mondrakete Saturn 5, das für weit ins All hineinführende Erkundungsflüge vorgesehen ist; die Spaceshuttles waren lediglich für den erdnahen Einsatz geeignet.

Die erste Version der SLS wird rund 97,5 Meter groß sein. Sie verwendet einen Antrieb aus flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff, der in seiner ersten Ausführung ungefähr so viel Aufwärtsdruck wie 31 Flugzeuge vom Typ Boing 747 erreichen soll.

Gleichzeitig hat die Nasa ein neues Projekt namens "Ride the Light" vorgestellt. Es soll neue Methoden zur Energieübertragung über große Distanzen erforschen. Beispielweise könnten sich weit entfernte Raumschiffe oder Sonden mit Licht- oder Mikrowellenstrahlen von der Erde oder von Satelliten versorgen lassen. Bis 2013 sollen Unternehmen wie Boeing, Teledyne Scientific und das Nasa-eigene Jet Propulsion Laboratory für insgesamt rund 3,7 Millionen US-Dollar Machbarkeitsstudien durchführen; anschließend will die Raumfahrtbehörde über die Fortsetzung des Projekts entscheiden. Ein Teil der Gelder fließt in die Erforschung neuer, effizienter Batterietypen.



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Karlos2 20. Sep 2011

was ist auch der Idee geworden, diese Raketenproduktion out zu sourcen? da gabs doch die...

Muhaha 20. Sep 2011

Doch, glaube ich. Elektromotoren zur Steuerung diverser Treibstoffpumpen :)

Muhaha 19. Sep 2011

-------------------------------------------------------------------------------- Das...

Bouncy 19. Sep 2011

Das Konzept ist aber durchaus die Ausgliederung der Entwicklung an externe Firmen, es...

tingelchen 19. Sep 2011

Und wieviele Messinstrumente möchtest du in die Cola-Dose packen? Wir leben zwar im...


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