Ila 2016 Raumfahrt bemüht sich stets, nach Science-Fiction zu klingen. Dabei ist sie so konservativ wie kaum eine andere Branche. Private Unternehmen könnten da etwas ändern.
Wo gibt es Sportplätze, Containerlager oder Gebäude mit runden Strukturen? Auf Satellitenbildern sind sie zu finden, aber die Suche ist schwierig. Diese Aufgabe übernimmt Terrapattern.
Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) arbeitet daran, mobiles Satelliten-Internet zu ermöglichen. Bisher kommt es zu Abbrüchen, wenn das Endgerät bewegt wird. Auch ein neues Modem wurde entworfen.
SpaceX ist die dritte Landung einer ersten Stufe in Folge gelungen, allerdings kippelt die Raketenstufe auf dem Deck des Landeschiffs. Inzwischen plant die Firma, weitere Teile der Rakete wiederzuverwenden.
Das Spaceshuttle ist seit 2011 außer Dienst. Doch das Konzept wird weiter verfolgt. Von der indischen Raumfahrtagentur ISRO zum Beispiel. Die hat gerade einen Raumgleiter getestet.
Einfache Feuerwerksraketen reichen Star-ALE nicht. Das japanische Unternehmen will die Olympischen Spiele 2020 mit einem bunten Meteoritenschauer eröffnen.
Mehrere deutsche Forschungsinstitute haben einen Rekord per Richtfunk aufgestellt. Die Technik könnte für schnelles Satelliteninternet und als terrestrische Funkübertragung im E-Band als Ersatz für das Verlegen von Glasfaser genutzt werden.
British Airways will einen schnellen Internetzugang für Passagiere von Langstreckenflügen realisieren. 118 Flugzeuge sollen mit WLAN ausgerüstet werden. Allerdings müssen sich Passagiere die Bandbreite teilen. Genutzt wird eine Kombination aus Satelliten und Bodenstationen.
SpaceX landet wieder eine Raketenstufe. Nach dem Start des 4,7 Tonnen schweren Satelliten JCSAT-14 hofft SpaceX damit auf eine Normalisierung des Landebetriebs.
Eine Verkettung misslicher Umstände hat zum Ausfall des Weltraumteleskops Hitomi geführt und damit der Wissenschaft einen schweren Schlag versetzt. Schuld waren falsche Daten, ein Funkabbruch und fehlerhafte Software.
Premiere geglückt, wenn auch mit Verzögerung: Im Beisein von Präsident Wladimir Putin hob die erste Rakete vom Startplatz Wostotschny in Sibirien ab. Von dem neuen Kosmodrom aus sollen künftig auch westliche Astronauten ins All fliegen.
Thales Alenia Space will mit 100 Meter großen Luftschiffen in der Stratosphäre einige Aufgaben von Satelliten übernehmen. Der erste Prototyp des Stratobus soll 2018 fliegen, Luftschiffe in der vollen Größe erst 2020.
Der Satellit Sentinel-1B soll aus 700 Kilometern Höhe die Erde abtasten - eigentlich. Ein Start ist der Esa bislang allerdings noch nicht geglückt: Erst gab es zu heftige Winde, dann technische Probleme. Heute soll es endlich klappen.
Können sich Menschen im All vermehren? Ein chinesisches Experiment hat gezeigt, dass es möglich sein kann: Befruchtete Mäusezellen entwickeln sich bei Mikrogravitation weiter. Ein Kritiker ist jedoch noch nicht überzeugt.
Chatbots, livestreamende Drohnen und künstliche Intelligenz: Auf der Entwicklerkonferenz F8 stellte Facebook seine Pläne vor. Die wirken fast wie eine Drohung.
Fernsehen wird in diesem Jahr endlich in 4K angeboten. Die Swisscom bietet dies zur Fußball-EM. Bald sollen sich mit der neuen Box auch Youtube-Inhalte in 4K streamen lassen. Der Satellitenbetreiber Eutelsat startet in Italien mit 4K.
Die zweite gelungene Landung der Falcon 9, diesmal auf dem Meer, zeigt, dass die Wiederverwendung von Raketen ein Teil der Zukunft der Raumfahrt sein wird.
Unitymedia schaltet die analogen Programme früher ab als vorgegeben. Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) fürchtet durch die Reduktion im Vorfeld für kleinere TV-Sender einen "Tod auf Raten".
Noch in diesem Jahr will die Lufthansa ihre Maschinen innerhalb Deutschlands und Europas mit Internet-an-Bord-Systemen ausstatten. Im kommenden Jahr oder später gibt es eine höhere Datenrate.
Sechs Roboterameisen, die gerade einmal 100 Gramm wiegen, haben in einem Versuch ein Auto abgeschleppt. Durch Teamwork gelang es den kleinen Metallameisen, das 1,8 Tonnen schwere Gefährt zu bewegen.
Die Esa und Roskosmos haben erfolgreich ihre Exomars-Sonde in den Weltraum geschossen. Zusammen mit einem Orbiter befindet sich ein experimentelles Landemodul mit an Bord der Proton-M-Rakete, das die für 2018 geplante Landung eines Rovers testen soll.
Cebit 2016 Viprinet stellt auf der Cebit zwei neue Bündelrouter vor, die eine höhere Datenrate bieten. Der VPN-Router 2620 kann jetzt 300 MBit/s bündeln.
Durch Eutelsat 9B wird sich die Zahl der Transponder auf 47 erhöhen. Der neue Satellit sei für die Versorgung mit TV-Programmen in SD- und HD-Qualität für Deutschland wichtig und trägt etwas Besonderes mit sich.
Made in Space, im Weltall gebaut: Die Raumstation ISS bekommt einen neuen Roboter. Er soll dort per 3D-Druck Komponenten für Satelliten und Raumschiffe fertigen.
Golem-Wochenrückblick Wir haben die Zahlen nachrecherchiert, mit denen bei vernetztem Fahren Politik gemacht wird - und dahinter keine harten Fakten gefunden. Wir haben uns per VR Illusionen hingegeben und hastig das neue Raspberry getestet. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Nach dem Ende von Safe Harbor wollte die EU eigentlich einen besseren Datenschutz durchsetzen. Doch die USA weisen lediglich darauf hin, dass ihre Überwachung von EU-Bürgern ohnehin legal ist. Zumindest nach den eigenen Gesetzen.
Ein Leuchtfeuer am Nachthimmel: Eine Gruppe russischer Weltraumenthusiasten will den Satelliten Mayak ins All schießen, der hell am Himmel leuchten soll. Nicht alle sind von dem Projekt, das per Crowdfunding finanziert werden soll, begeistert.
Sechs statt vier: Die Europäische Raumfahrtagentur Esa hat einen zusätzlichen Transport von Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo in Auftrag gegeben. Ende des Jahres sollen 18 Galileo-Satelliten im Orbit sein.
Mit Milliardenbudgets wird seit vielen Jahrzehnten weltweit an der Kernfusion geforscht - und immer noch fragen wir uns: Wo bleibt denn nun das Fusionskraftwerk? Warum die Forschung trotzdem nicht vergebens war.
Eutelsat beginnt eine Partnerschaft mit dem US-Satellitennetzbetreiber ViaSat in Europa. Der ViaSat-3 könne eine Kapazität von 1.000 GBit/s für Satelliteninternet erreichen.
Eine besonders hartnäckige Gruppe von Online-Kriminellen greift seit mehr als zehn Jahren große Organisationen an. Auf dem Security Analyst Summit hat das Sicherheitsunternehmen Kaspersky Labs erstmals öffentlich über die Poseidon-Gruppe gesprochen.
Nach den USA will nun auch Luxemburg Gesetze zum Bergbau im Weltall erlassen. Dabei wird sich der Abbau von Edelmetallen im All für den Gebrauch auf der Erde ironischerweise erst dann lohnen, wenn wir ihn gar nicht mehr brauchen.
Die erste Spur einer Datenautobahn für Satelliten ist gelegt. Von Baikonur aus startete eine Relaisstation erfolgreich zu ihrer geostationären Umlaufbahn.
2018 soll es losgehen: Airbus und Oneweb haben eine Joint Venture gegründet, das 900 Satelliten für die schnelle Datenkommunikation bauen wird. Die ersten Satelliten sollen in zwei Jahren ins All geschossen werden.
Schnelle optische Datenübertragung im All soll der Satellit EDRS-A ermöglichen, den die europäische Raumfahrtagentur Esa in dieser Woche in den Orbit schießt. Er empfängt Daten per Laser von anderen Satelliten und sendet die Daten zur Erde.
Golem-Wochenrückblick Diese Woche wurde viel über einen neunten Planeten in unserem Sonnensystem spekuliert. Netflix hatte Gutes und Schlechtes zu vermelden, und Linux hat eine vermeidbare Lücke. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Die TV-Kabelnetzbetreiber haben Unterstützung vom Bundesverkehrsminister erhalten, eine Einspeisegebühr von ARD und ZDF zu kassieren. Die europäische Universaldienstrichtlinie ermögliche, ein Entgelt für den Transport von Must-Carry-Inhalten festzulegen.
Eine Falcon 9 von SpaceX hat den Meeresforschungssatelliten Jason-3 ausgesetzt. Eine Landung der ersten Stufe auf einem Schiff misslang bei starkem Seegang zum dritten Mal.
Philaes Mission auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko ist wohl beendet: Der Lander der Rosetta-Mission meldet sich nicht mehr. Mit einem anderen System zur Energieversorgung könnte er vielleicht noch senden.
IMHO Jahrelang haben die E-Sport-Szene und das Fernsehen erfolglos miteinander geflirtet. Trotzdem will Activision einen eigenen TV-Sender starten. Das ist anachronistisch.
Nirgends starten so viele Raketen wie in Baikonur, dennoch will Russland einen neuen Weltraumbahnhof bauen - und das ist nicht leicht. Was beim Bau eines Weltraumbahnhofs zu beachten ist.
Warten auf besseres Wetter - aber nicht lange: Weil die Chance, dass die Landung gelingt, heute größer ist, hat das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX den Start der Falcon-Rakete noch einmal verschoben.
Da waren's plötzlich zwölf: Die europäische Raumfahrtagentur Esa hat zwei weitere Satelliten für das Satellitennavigationssystem Galileo in den Orbit geschossen.
Das Raumfahrtunternehmen Berlin Space Technologies macht Branchengrößen wie Airbus Konkurrenz. Doch gleich beim ersten Satellitenprojekt erleben die Startup-Gründer einen holprigen Start. Auch nach der Raketenzündung gibt es Probleme.
In einigen Jahren sollen laut einer Studie 23 Prozent der Haushalte in den USA kein Kabelfernsehen mehr haben. Immer mehr Menschen kündigen, weil Streaming von Netflix, Amazon Video oder Hulu für sie attraktiver ist.
Weltraumschrott durch den Auspuff jagen wollen Wissenschaftler aus China: Sie haben ein Raumschiff erdacht, das Weltraumschrott einsammelt und zu Treibstoff für sich selbst verarbeitet.
Der BND hat große Defizite beim Einsatz von NSA-Selektoren eingeräumt. Im NSA-Ausschuss verwirrte ein Geheimdienstmitarbeiter dabei mit widersprüchlichen Angaben.