Bundesnetzagentur: Internet über TV-Kabel in Deutschland mit stärkstem Zuwachs
Internetzugänge über das TV-Kabelnetz haben den stärksten Zuwachs in Deutschland. Das berichtet der IT-Branchenverband Bitkom(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Angaben der Bundesnetzagentur.
Weiter dominiert im Festnetz der Zugang per DSL. Rund 23,3 Millionen Anschlüsse basieren auf der Technologie, das sind 83 Prozent. Ein Jahr zuvor lag der DSL-Anteil noch bei 86 Prozent. Besonders zugelegt haben Anschlüsse über TV-Kabel, basierend auf Koaxial- und Glasfaserleitungen. Ihre Zahl stieg 2012 um über 20 Prozent auf 4,4 Millionen. Nur knapp 300.000 Anschlüsse basieren auf Satellit, Glasfaser (FTTB/FTTH), Stromleitungen oder Ähnlichem.
Im vergangenen Jahr kamen in Deutschland rund 700.000 neue Zugänge hinzu. Insgesamt gab es Anfang 2013 rund 28 Millionen schnelle Internetanschlüsse. Damit nutzen gut 69 Prozent aller Haushalte einen Breitbandzugang. In diesem Jahr werde die Zahl der Festnetzanschlüsse insgesamt auf 29 Millionen steigen, so der Bitkom.
Der Anteil der Haushalte mit TV-Kabelnetzanschlüssen für den Fernsehempfang war im Jahr 2011 in Deutschland von 50 Prozent auf 46 Prozent zurückgegangen. Das gab das Statistische Bundesamt im August 2012 bekannt. Die Zeitschrift Test berichtete, dass sich 2011 fast 450.000 Haushalte vom Kabelfernsehen verabschiedet haben. Die meisten wechselten zum Satellitenempfang, weil sie so die monatliche Kabelgebühr sparen und mehr HD-Sender empfangen. Die Ausstattung mit Satellitenempfangsgeräten erhöhte sich in diesem Zeitraum von 39 Prozent auf 42 Prozent. Im Jahr 2011 nutzte jeder vierte Haushalt einen Receiver für den digitalen terrestrischen Empfang (DVB-T).
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