DIYRockets-Wettbewerb: Wer druckt den ersten Raketenmotor?

Das Ziel des Wettbewerbs DIYRockets ist es, für eine Rakete ein Triebwerk(öffnet im neuen Fenster) zu entwerfen, das Nano-Satelliten in einen erdnahen Orbit bringen kann. Sunglass, das diesen Wettbewerb und die dazugehörige Initiative unterstützt, will damit seine Cloud-Designlösung für 3D-Drucker bekannter machen. Die Definition(öffnet im neuen Fenster) für einen Nano-Satelliten umfasst Gewichtsklassen von 1 bis 10 kg.
Preisgelder für Design und Finanzierung der Fertigung
Für das beste Triebwerksdesign sind 5.000 US-Dollar ausgeschrieben. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 10.000 US-Dollar vergeben. Die 3D-Druckerei Shapeways.com steuert zudem 500 US-Dollar für die Fertigung der beiden besten Entwürfe bei.
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| Video: DIYRockets-Wettbewerb |
Teilnehmer können 3D-Designwerkzeuge wie Solidworks, Autodesk Inventor, Rhino oder Catia verwenden und ihre Projekte über die Cloudlösung von Sunglass veröffentlichen und gemeinsam bearbeiten.
"Da der Nasa-Vorstoß in Richtung privater und öffentlicher Innovationen endlich zum Tragen kommt und die Technik jetzt erschwinglicher ist als je zuvor, sehen wir dies als eine Chance, Raumfahrttechnik wirklich neu zu gestalten" , sagte Darlene Damm, Mitbegründerin von DIYRockets.
Die Teilnahmebedingung für den Wettbewerb(öffnet im neuen Fenster) von DIYRockets sind einfach: Das Design muss Open Source sein, zudem muss ein plausibler Businessplan zu seiner Umsetzung eingereicht werden. Noch bis zum 6. April können sich Interessierte anmelden, die Entwürfe müssen bis zum 1. Juni 2013 abgegeben werden. Der Wettbewerb wird auf der SXSW 2013 eröffnet.
Zur Jury gehört unter anderem Dean Kamen, der den Segway erfunden hat. Auch Mitarbeiter der Nasa, des MIT und der TED-Konferenz gehören dem Jurorenkomitee an.