Abo
  • Services:

Pay TV: Über eine Million Zuschauer zahlen für HD+

Nicht nur die Probeangebote, auch die freiwilligen Verlängerungen boomen bei der Pay-TV-Plattform HD+: Das Unternehmen hat nun erstmals über eine Million Abonnenten, obwohl die Einschränkungen bei der Nutzung von HD-Aufnahmen bestehen bleiben.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Logo der Plattform
Das Logo der Plattform (Bild: HD Plus GmbH)

Die Astra-Tochter HD Plus GmbH hatte nach eigenen Angaben zum 31. März 2013 erstmals über 1,1 Millionen zahlende Kunden. Als solche Abonnenten zählt das Unternehmen nur die Besitzer eines HD+-fähigen Geräts, die nach dem ersten Gratisjahr für weitere zwölf Monate 50 Euro bezahlt haben. Insgesamt gab es zum gleichen Datum über 2,8 Millionen Nutzer von HD+.

Stellenmarkt
  1. Continental AG, Frankfurt
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Duisburg

Damit wuchs die Zahl der Abonnenten allein von Quartal zu Quartal um 17 Prozent, HD+-Chef Wilfried Urner, ist folglich auch mehr als zufrieden: "HD+ ist erfolgreich in das Jahr 2013 gestartet. Unser angestrebtes Jahresziel mit einem Kundenwachstum von 25 Prozent werden wir nicht nur erreichen, sondern übertreffen."

Das Unternehmen will auch von der weiteren Verbreitung des Satellitenfernsehens profitieren. Nach Angaben von HD+ gibt es in Deutschland über 18 Millionen Haushalte, die Fernsehen per Satellit empfangen können. Ein Teil des Erfolgs dürfte auch die zunehmende Werbung für die Plattform sein, die vor allem die Hauptsender RTL und ProSieben verbreiten. Zudem gibt es immer mehr Sat-Receiver und Fernseher mit Sat-Tuner, bei denen die HD+-Karte gleich mitgeliefert wird. Die HD+-Sender sind dabei auf den vorderen Programmplätzen untergebracht, und nach dem Ende des Gratisjahres bleiben die Sender dunkel - die weiterhin frei empfangbaren SD-Kanäle muss der Nutzer oft mühsam suchen.

Auch an die Einschränkungen bei HD+ haben sich die Kunden offenbar gewöhnt. Dabei hängt die Umsetzung der Restriktionen sehr vom Gerät ab. So können einige Fernseher mit CI+-Slot gar keine HD+-Sendungen dauerhaft aufzeichnen, externe Sat-Receiver tun das in der Regel, einige davon legen die Aufnahmen sogar unverschlüsselt auf der Festplatte ab. Bei allen Geräten besteht aber ohne modifizierte Firmware die größte Einschränkung darin, dass bei der Wiedergabe einer Aufnahme nicht gespult oder gesprungen werden kann - die auch bei HD+-Sendungen vorhandenen Werbeblöcke lassen sich so nicht überspringen.

Derzeit lassen sich über das Ende 2009 gestartete HD+ folgende Sender empfangen: RTL HD, Sat.1 HD, ProSieben HD, Vox HD, Kabel eins HD, RTL II HD, Super RTL HD, N24 HD, Tele 5 HD, Sport1 HD, Dmax HD, Nickelodeon HD, Sixx HD, Comedy Central HD und Deluxe Music HD. Dabei ist, wie auch bei den öffentlich-rechtlichen Angeboten, aber nur ein Teil des Materials in HD-Auflösung produziert, der Rest wird hochskaliert. Welche Sendungen in nativem HD vorliegen, zeigt die Plattform auf einer eigenen EPG-Seite.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (u. a. Box-Sets im Angebot, z. B. Die Tribute von Panem - Complete Collection für 19,97€ und...
  3. (Prime Video)

likely 15. Mai 2013

Ich glaub die Makeup Indutrie dürfte vom HD am meisten Boomen. Den meisten passt es...

nightfire2xs 14. Mai 2013

Kennst du nur Leute mit billigsten Chinaplayern aus der untersten Plasteplayer...

sparvar 14. Mai 2013

telkom - primär telefon/internetanbieter mit optionalen TV != kabeldeutschland...

sparvar 14. Mai 2013

hey für die 50 euro im jahr könnte man sich lieber 20gb bei der telekom kaufen

_2xs 14. Mai 2013

Warum sollte man, zB Dokus von DMAX aufnehem wollen? Die streamen Ihr Zeug doch auf...


Folgen Sie uns
       


Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live

Lara Croft steht kurz vor ihrer Metamorphose, Dragon Quest 11 und Final Fantasy 14 erblühen in Europa und zwei ganz neue Spieleserien hat Square Enix auch noch vorgestellt. Wie fanden wir das?

Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /