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Politik

DVD-Ripper RealDVD erleidet juristische Niederlage

Gericht entscheidet erneut im Sinne der Filmindustrie. Obwohl es dem Fair-Use-Prinzip entspricht, eine Backupkopie einer eigenen Film-DVD machen zu können, bleibt der DVD-Ripper RealDVD mit einem Verkaufsverbot belegt. Ein Bundesgesetz verbiete die Verbreitung von Kopierschutzknackern.
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Regierung erwägt rückverfolgbaren Internetausweis (Update)

Rheinische Post will von neuen Überwachungsplänen erfahren haben. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass hochrangige CDU-Politiker vor dem bedrohlichen Anwachsen unsäglicher Schmutzfluten aus dem Internet warnen. Laut einem Bericht der Rheinischen Post soll damit der Weg bereitet werden, um einen "Internetausweis" einzuführen, der die Nutzer identifizierbar und zurückverfolgbar macht.

SPD will keine Ausweitung der Internetsperren

Distanziert sich von Vorstößen de Maizières und von der Leyens. Die SPD-Medienexpertin Griefahn wirft der CDU im Wahlkampf vor, Zensurträume zum Internet zu haben. Die Union mache keinen Hehl daraus, Internetsperren auch auf Verletzungen des Urheberrechts, Glücksspiel oder gewalthaltige Computerspiele ausweiten zu wollen.

Kostenloses WLAN in Berlin droht zu scheitern

Streit um technische Störeinflüsse. Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Verkehr blockiert die Errichtung einer kostenlosen WLAN-Versorgung für die Hauptstadt. Sie befürchtet Störeinflüsse auf Ampelanlagen, obwohl ein Pilotversuch keine Beeinträchtigungen feststellen konnte. Die Verwaltung befürchtet durch die WLAN-Antennen zudem eine Störung des Stadtbilds.

EU soll im Intel-Verfahren geschlampt haben

Keine Notizen über Aussagen von Dell in einsehbaren Unterlagen. Der Bürgerbeauftragte der EU erhebt Vorwürfe gegen die Europäische Kommission wegen Ungereimtheiten im Kartellverfahren gegen Intel. Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge soll es über ein wichtiges Interview mit einem Dell-Mitarbeiter keine ordnungsgemäßen Unterlagen geben.
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Piratenpartei wirbt viral in Counter-Strike & Co.

Per Spraylogo können Spieler für Piratenpartei und gegen Spielverbote werben. Wer seine Präferenz für die Piratenpartei kundtun möchte, kann das ab sofort in Onlinespielen wie Counter-Strike oder Team Fortress 2: Mitglieder der Partei haben "Spraylogos" produziert, mit denen Actionspieler gegen ein "Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sog. Killerspielen" und für die Piraten werben können.
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Kanzleramtschef will Verkehrsregeln im Internet

"Scheußlichkeiten, die jede Vorstellungskraft sprengen". "Scheußlichkeiten, die jede Vorstellungskraft sprengen", drohten, wenn das Internet nicht stärker reglementiert wird. Merkels Amtschef will darum auf internationalem Parkett Verkehrsregeln einführen.

Wegen Handyaufladen: Arbeitgeber kündigt Angestelltem

Fristlose Kündigung wegen Stromdiebstahl ausgesprochen. Ein Arbeitgeber aus dem Ruhrgebiet hat einem Angestellten die fristlose Kündigung ausgesprochen - weil der sein Handy am Arbeitsplatz geladen hatte. Nachdem der Betroffene rechtliche Mittel eingeleitet hatte, hat der Arbeitgeber die Kündigung allerdings wieder zurückgenommen.
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Piratenpartei-Abgeordneter Tauss schwer belastet

Bericht: Polizei findet weit mehr Dateien. Laut einem Magazinbericht wurden bei Jörg Tauss 356 kinderpornografische Bilddateien und 59 Videodateien gefunden. Seine Erklärung, er habe in der Missbrauchsszene nur ermitteln wollen, weil er den Angaben des BKA nicht traute, gerät damit ins Wanken.
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Wolfenstein als Vorabversion im Internet

id Software warnt vor illegal verbreiteter Vorabversion des Multiplayermodus. Erneut landet ein Computerspiel vor der Veröffentlichung im Internet. Diesmal hat es den Ego-Shooter Wolfenstein erwischt: Die offizielle Version steht ab dem 14. August 2009 im Laden, der Multiplayermodus ist schon jetzt auf den üblichen illegalen Kanälen verfügbar. Inzwischen hat sich id Software zu dem Fall geäußert.
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Elektroautos - USA investieren 2,4 Milliarden US-Dollar

Förderung von Akkutechnologie für Fahrzeuge mit Hybrid- und Elektroantrieb. US-Präsident Barack Obama hat ein milliardenschweres Förderprogramm für die Entwicklung von Hybrid- und Elektroautos angekündigt. "Aufgrund der weltweit härteren Konkurrenz können wir es uns nicht leisten, das Rennen mit halber Kraft oder halber Geschwindigkeit zu fahren", so Obama bei einer Rede.

Turbulenter Wahlkampfstart bei Xing (Update)

Piratenpartei bekommt keine eigene Diskussionsgruppe. Das Businessnetzwerk Xing steht Kopf. Obwohl die Nutzer sich in einer Umfrage zu 80 Prozent für "sonstige Parteien" aussprachen, soll die Piratenpartei keine eigene Diskussionsgruppe bekommen.

Palm: Apple hält sich nicht an USB-Standards

Streit um iTunes-Synchronisierung des Palm Pre geht in die nächste Runde. Palm hat eine Beschwerde beim "USB Implementors Forum" (USB-IF) eingereicht. Der Pre-Hersteller beklagt darin, dass Apple den USB-Standard dazu missbraucht, bestimmte Geräte von einer Zusammenarbeit mit iTunes auszuschließen. Damit geht das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Palm und Apple in eine neue Runde.

Musikindustrie: DRM-freie Musik verkauft sich nicht besser

Umsätze mit Alben überflügeln Verkäufe von Einzeltracks. Der Trend hin zu DRM-freier Musik hat sich bislang nicht positiv auf den Musikmarkt ausgewirkt, meint der Bundesverband Musikindustrie. Das Auftreten neuer Anbieter wie Amazon, die ausschließlich Musik ohne Kopierschutz verkaufen, schon.
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Blizzard will Hardwaredaten von WoW-Spielern sammeln

Blizzard will Daten über die aktuell von Mitgliedern verwendete Hardware. Welche Hardware verwenden Spieler von World of Warcraft? Das will Blizzard herausfinden, und kündigt deshalb an, in nächster Zeit "nichtpersönliche" Systeminformationen von allen Azeroth-Abenteurern zu sammeln.

EU-Kommission befragt MySQL-Nutzer wegen Sun-Übernahme

Fragebogen zur Sun-Übernahme durch Oracle. Die Europäische Kommission nimmt derzeit die Übernahme von Sun durch Oracle unter die Lupe. Dabei spielt das Thema MySQL offenbar eine gewichtige Rolle, denn die Kommission sucht nach MySQL-Nutzern, um deren Einschätzung einzuholen.
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Windows 7 E kommt nicht

Browserauswahl in Windows statt Windows ohne Browser. Europa soll nun doch keine browserlose Version von Windows 7 bekommen. Microsoft wird Windows 7 in Europa in der gleichen Version ausliefern wie im Rest der Welt. Welcher Browser mit dem Betriebssystem installiert werden soll, entscheidet der Nutzer.

Bostoner Filesharing-Prozess geht in die Endrunde

Joel Tenenbaum droht Rekord-Geldstrafe. Im Filesharing-Prozess gegen den Bostoner Studenten Joel Tenenbaum hat dieser zugegeben, KaZaA, LimeWire und andere Tauschbörsensoftware zum Up- und Download benutzt zu haben. Darüber hinaus hat Tenenbaum einen Meineid eingeräumt.
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Abbuchungsärger bei World of Warcraft

Blizzard-Partner Payment One bucht längst bezahltes Geld zurück. Einer von Blizzards Zahlungspartnern, Payment One, hat überraschend und ohne Vorwarnung Abonnementgebühren für World of Warcraft (WoW) rückgebucht. Das führte zu einer Sperrung verschiedener Accounts, empörten Blizzard-Kunden und der Frage nach dem Verbleib des Geldes.

Kein Pirate Bay mehr in den Niederlanden

Urteil: Pirate Bay muss Nutzer aus den Niederlanden blocken. Neue Niederlage für Pirate Bay: Ein Gericht in den Niederlanden hat die Betreiber angewiesen, den Bittorrent-Tracker in den Niederlanden zu sperren. Die Betreiber müssen die Sperre innerhalb von zehn Tagen umsetzen. Andernfalls droht ihnen eine Strafe von bis zu 3 Millionen Euro.

Gewinnversprechen: Bundesnetzagentur sperrt 16 Rufnummern

Rechnungslegungs- und Inkassoverbote sollen Abzockanrufe unterbinden. Die Bundesnetzagentur hat auf eine neue Welle von telefonischen Gewinnversprechen reagiert und die Abschaltung von 16 Rufnummern angeordnet. Zugleich hat die Bundesnetzagentur entsprechende Rechnungslegungs- und Inkassoverbote ausgesprochen.
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Greenpeace bemalt Hewlett-Packard

Umweltdenkzettel für Hardwarehersteller auf dem Dach der Firmenzentrale. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat den Hardwarehersteller daran erinnert, dass er keine giftigen Stoffe mehr bei der Herstellung seiner Computer verwenden will. Mitglieder schrieben in riesigen Lettern "Hazardous Products" auf das Dach der HP-Zentrale und schickten eine Botschaft von Captain Kirk.

US-Filmunternehmen wollen Pirate Bay schließen

Gericht soll Bittorrent-Tracker schließen. Trotz eines Gerichtsurteils gegen die Betreiber ist Pirate Bay weiterhin online. Sehr zum Missvergnügen der US-Filmindustrie. Die hat jetzt bei einem Stockholmer Gericht beantragt, den Bittorrent-Tracker zu deaktivieren.
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FSF: Kindle-Software sollte frei werden

Free Software Foundation ruft Amazon auf, sich von DRM zu verabschieden. Die Free Software Foundation will, dass Amazon das digitale Rechtemanagement von seinen E-Book-Readern entfernt. Nur so lasse sich sicherstellen, dass der Onlinehändler keine Inhalte mehr von den Kindles löschen kann.

Das Web der Sofa-Aktivisten

Die Politik verpasst ihre Chance im sozialen Netz. Im Superwahljahr 2009 wird auch in Deutschland der virtuelle Wahlkampf auf sozialen Plattformen wie Twitter, StudiVZ, Youtube & Co getestet. Aber die Politik schöpft das Potenzial des Mitmach-Webs nicht aus - und bekommt trotzdem seine Gefahren zu spüren.

Piratenpartei empfiehlt von der Leyen Netiquette

"Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt". Mit ihrer Forderung nach einem Verhaltenskodex für das Internet stößt Familienministerin Ursula von der Leyen bei der Piratenpartei auf offene Ohren. Die Internetaktivisten weisen süffisant darauf hin, dass es den Verhaltenskodex im Internet längst gibt: die Netiquette.

Spickmich muss vor das Bundesverfassungsgericht

Lehrerin klagt erneut gegen Lehrerbewertungsportal. Eine Lehrerin aus Nordrhein-Westfalen will das Internetangebot Spickmich vor dem Bundesverfassungsgericht verklagen. Die Klägerin wirft den Betreibern vor, unrechtmäßig die Daten von Lehrern zu nutzen. Mehrere Gerichte haben ihre Klagen auf Löschung ihrer Daten bereits abgewiesen.

Rammstein: Management mahnt Medien wegen Leak-Meldung ab

Unveröffentlichter Song von Rammstein angeblich auf Youtube veröffentlicht. Die Band Rammstein macht Ernst - nicht nur musikalisch, sondern auch im Kampf gegen freie Berichterstattung. Mehrere Medien melden, dass sie nach Berichten über einen angeblich von der Berliner Kombo stammenden neuen Song, der auf Youtube aufgetaucht ist, mit rechtlichen Schritten rechnen muss.

Britischer Provider zieht den Stecker bei Filesharern

Abgeschaltete Verbindung wird gegen Schuldeingeständnis wieder aktiviert. Wenn Surfer in Mittelengland unrechtmäßig urheberrechtlich geschützte Dateien tauschen, kappt ihnen ihr Provider ohne Vorwarnung die Internetverbindung. Was Kritiker auf die Barrikaden treibt, hält der Anbieter für verantwortungsvoll.

Google Books und der Schutz der Privatsphäre

US-Bürgerrechtler: Mangelhafter Schutz der Privatsphäre bei Google Book Search. US-Bürgerrechtler sehen die Privatsphäre von Surfern in Gefahr, die das Angebot Google Book Search nutzen. In einem offenen Brief fordern sie von Google-Chef Eric Schmidt Regeln und technische Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre.

CCC sucht Datenspuren

6. Symposium "Datenspuren" in Dresden. Der Chaos Computer Club Dresden (c3d2) lädt am 3. und 4. Oktober 2009 zum 6. Mal zum Symposium "Datenspuren" ein. Dabei sollen im Allgemeinen Themen zum Datenschutz, Zensur, Netzpolitik und im Speziellen zum diesjährigen Motto "Hands Off - Privacy On" diskutiert werden.

Von der Leyen: Seid nett im Internet

Familienministerin will Verhaltenskodex für das Internet. In einem Interview mit der Rheinischen Post hat Familienministerin Ursula von der Leyen Jugendliche zu respektvollem Umgang miteinander aufgefordert. Mobbing könne nicht toleriert werden. Die Politikerin will mit Nutzern und Betreibern einen "Verhaltenskodex" für soziale Netze entwickeln.

Hersteller liefern Computer in China mit Filtersoftware aus

Einer Bitte der Regierung wird von Herstellern offenbar nachgekommen. Sie müssen nicht, aber sie tun es trotzdem: Mehrere asiatische Computerhersteller liefern ihre Rechner in China mit dem Filterprogramm "Green Dam Youth Escort" aus. Eines der Unternehmen begründet das damit, die Behörden hätten darum gebeten.

Milliardenstrafe: Intel widerspricht der EU

Berufung beim europäischen Gerichtshof eingelegt. US-Berichten zufolge hat Intel wie angekündigt beim europäischen Gerichtshof förmlich Einspruch gegen die Strafe von 1,06 Milliarden Euro wegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung eingelegt. Das Unternehmen hält seine Geschäftspraktiken für rechtens und stellt sich auf einen jahrelangen Rechtsstreit ein.