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Palm: Apple hält sich nicht an USB-Standards

Streit um iTunes-Synchronisierung des Palm Pre geht in die nächste Runde. Palm hat eine Beschwerde beim "USB Implementors Forum" (USB-IF) eingereicht. Der Pre-Hersteller beklagt darin, dass Apple den USB-Standard dazu missbraucht, bestimmte Geräte von einer Zusammenarbeit mit iTunes auszuschließen. Damit geht das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Palm und Apple in eine neue Runde.
/ Ingo Pakalski
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Wie durch einen Bericht der New York Times(öffnet im neuen Fenster) bekannt wurde, hat Palm die Beschwerde bereits am 22. Juli 2009 beim USB-IF eingereicht. Eine Woche zuvor hatte Apple iTunes 8.2.1 veröffentlicht und mit dem Update verhindert, dass der Palm Pre weiterhin Daten mit der aktuellen Version der Apple-Software austauschen kann.

Als Reaktion darauf hat Palm dann einige Tage nach der Beschwerde WebOS 1.1 veröffentlicht. Mit dem Update des Pre-Betriebssystems wurde ein Datenaustausch zwischen Pre und iTunes 8.2.1 wieder möglich.

Palm bemängelt in der Beschwerde, dass Apple die Herstellerkennung idVendor dazu missbraucht, Nicht-Apple-Geräte auszusperren. Nur wenn sich ein Konkurrenzprodukt als Apple-Gerät ausgibt, ist ein Datenaustausch mit Apples Software iTunes möglich. In der Beschwerde an das USB-IF schreibt Palm, dass "Interoperabilität das zentrale Anliegen einer standardgebenden Organisation" sei und das Gremium daher reagieren müsse.

Palm betont, dass die Teilnahmebedingungen des USB-IF festlegen, dass die Herstellerkennung eines USB-Geräts nicht dazu verwendet werden darf, den Zugriff bestimmter USB-Geräte zu verhindern. Das USB-IF wollte zu der Beschwerde bislang keinen Kommentar abgeben.


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