Microsoft gab Linux-Treiber wegen GPL-Verletzung frei
Stephen Hemminger entdeckte Lizenzverstoß
Erst vor wenigen Tagen hat Microsoft Linux-Treiber unter der GPL veröffentlicht. Offenbar kam es zu dem Schritt, weil Microsoft mit dem Treiberpaket zuvor die Lizenz für freie Software verletzt hatte.
Microsofts 20.000 Zeilen Treibercode optimieren Linux für die Zusammenarbeit mit der Windows-Virtualisierungslösung Hyper-V. Bei der Freigabe der Treiber hatte Greg Kroah-Hartman, Kernel-Entwickler und Chef des Linux Driver Project, erwähnt, dass dem Schritt mehrere Monate Diskussionen mit Microsoft vorausgegangen waren.
Nun ist klar, was der Grund für diese Diskussionen war: Microsoft hatte die Linux Integration Components (LinuxIC) ursprünglich unter einer Kombination aus der GPLv2 und einer proprietären Lizenz angeboten. Auf das Problem wurde Kroah-Hartman durch Stephen Hemminger aufmerksam gemacht, selbst Kernel-Entwickler und beim Routeranbieter Vyatta angestellt. Laut Hemminger waren bei dem schon seit einiger Zeit verfügbaren Treiber GPL-lizenzierte Teile statisch mit nur als Binary vorliegenden Modulen gelinkt. Das aber verbietet die Lizenz. Hemminger wandte sich daraufhin an Kroah-Hartman.
Gegenüber ZDNet bestätigte Kroah-Hartman die Situation. Er habe Microsoft auf die offensichtliche Lizenzverletzung hingewiesen. Nach den Linux-Treibern hat Microsoft bereits eine weitere Software ebenfalls unter der GPL veröffentlicht.
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Symbiosen die den Wirt töten..
Es wäre viel besser gewesen, hätte Microsoft die Spezifikationen für die emulierte...
Wie jetzt, M$ versößt gegen Lizenzen? Das ist ja mal was ganz was neues. Böses Bill...
hmmm. Heute ist Freitag. Ist das also Ironie oder soll ich den Troll doch nicht füttern...