Abbuchungsärger bei World of Warcraft

Blizzard-Partner Payment One bucht längst bezahltes Geld zurück

Einer von Blizzards Zahlungspartnern, Payment One, hat überraschend und ohne Vorwarnung Abonnementgebühren für World of Warcraft (WoW) rückgebucht. Das führte zu einer Sperrung verschiedener Accounts, empörten Blizzard-Kunden und der Frage nach dem Verbleib des Geldes.

Artikel veröffentlicht am ,

Payment One dient Blizzard als Zahlungspartner für US-Kunden, die ihre Abogebühren über die Telefonrechnung begleichen wollen. Nun hat Payment One laut Kundenberichten ohne Vorankündigung Geld zurückgebucht, das teils vor Monaten an Blizzard überwiesen und längst über die Telefongesellschaft vom Kundenkonto abgebucht wurde.

Stellenmarkt
  1. Frontend Developer (React/Vue / Angular) (m/w/d)
    xapling GmbH, deutschlandweit, remote
  2. Software-Entwickler*in (m/w/d)
    Universitätsklinikum Würzburg, Würzburg
Detailsuche

Die von Payment One rückgebuchten Summen sollen dabei ungewöhnlich sein und nicht den Abogebühren entsprechen. Mal seien es 60-mal 5 US-Dollar gewesen, berichtet ein WoW-Spieler im Blizzard-Forum. Auf Nachfrage der Betroffenen bei ihren - teils ehemaligen - Telefonanbietern habe sich jedoch herausgestellt, dass keine Abbuchungsprobleme mit Payment One verzeichnet seien.

Doch wo ist das Geld geblieben? Payment One selbst soll unkooperativ sein, verlangt von nachfragenden Kunden die Bezahlung des Geldes - auf nichtelektronischem Wege, angeblich aus Sicherheitsgründen. Die Vermutung liegt aber nahe, dass dann Kunden damit auch die Möglichkeit genommen wird, ihrerseits wieder zu viel gezahltes Geld zurückzubuchen.

Die Beschwerden der Kunden bei Payment One laufen dabei ins Leere - auch Anfragen der Kollegen von Ars Technica endeten in der Dauerwarteschleife oder mit dem Rauswurf aus der Leitung. Entsprechend wenden sich die Betroffenen an Blizzard - und werden dort wieder an ihren Telefonanbieter und Payment One verwiesen. Klar ist nur: Bis das rückgebuchte Geld der WoW-Abonnenten nicht bezahlt ist, bleiben die Accounts gesperrt.

Golem Akademie
  1. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Blizzard steht nun in der Kritik, die Kunden mit ihren Problemen alleine zu lassen. Die bisherigen Statements und Beileidsbekundungen haben die Stimmung nicht verbessern können. Die Kunden fordern Konsequenzen - zumal Payment One bereits in der Vergangenheit unangenehm aufgefallen ist.

Im November 2002 wurde eBillit von der Federal Trade Commission (FTC) wegen unerlaubter Abbuchungen zur Rückzahlung von 1,6 Millionen US-Dollar verurteilt - im gleichen Monat benannte sich eBillit in Payment One um.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


someone 02. Aug 2009

... nicht unbedingt nur! Das Blizzard sich mit solchen dubiosen Firmen überhaupt einlässt...

Sisaroth 02. Aug 2009

------------------------------------------------------- Da muß ich dir wiedersprechen...

Fakt ist 01. Aug 2009

Wenn alles klappt, macht es Spass. So aber sieht man wieder, wie anfällig der Kunde bei...

Wendy o Williams 31. Jul 2009

Selber schuld!!! Wer so blöd ist und für ein Spiel Nutzungsgebühren zahlt das man auch...

dumbo 31. Jul 2009

ohja... besonders wenn man max 2,3 Stunden am Tag dafür Zeit hat...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Klage
Paypal friert Konten ein und behält Geld nach 180 Tagen

In einer Sammelklage wird Paypal vorgeworfen, Konten ohne Nennung von Gründen einzufrieren und das Geld nach 180 Tagen zu behalten.

Klage: Paypal friert Konten ein und behält Geld nach 180 Tagen
Artikel
  1. Krypto-Verbot: Panikverkäufe von Krypto-Mininggerät im Kosovo
    Krypto-Verbot
    Panikverkäufe von Krypto-Mininggerät im Kosovo

    Schürfen von Kryptowährungen ist im Kosovo seit kurzem verboten. Mineure versuchen, ihr Equipment oft zu Schleuderpreisen loszuwerden.

  2. Malware: Microsoft warnt vor ungewöhnlicher Schadsoftware in Ukraine
    Malware
    Microsoft warnt vor ungewöhnlicher Schadsoftware in Ukraine

    Die Schadsoftware soll sich als Ransomware tarnen.

  3. Großunternehmen: Lindner will Mindeststeuer zum 1. Januar 2023 umsetzen
    Großunternehmen
    Lindner will Mindeststeuer zum 1. Januar 2023 umsetzen

    Bundesfinanzminister Christian Lindner will die Mindeststeuer für Großunternehmen in Deutschland schnell einführen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u.a. WD Blue 3D 1TB 79€, be quiet! Straight Power 11 850W 119€ u. PowerColor RX 6600 Hellhound 529€) • Alternate: Weekend-Deals • HyperX Cloud II Wireless 107,19€ • Cooler Master MH752 54,90€ • Gainward RTX 3080 12GB 1.599€ • Saturn-Hits • 3 für 2: Marvel & Star Wars [Werbung]
    •  /