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Abbuchungsärger bei World of Warcraft

Blizzard-Partner Payment One bucht längst bezahltes Geld zurück

Einer von Blizzards Zahlungspartnern, Payment One, hat überraschend und ohne Vorwarnung Abonnementgebühren für World of Warcraft (WoW) rückgebucht. Das führte zu einer Sperrung verschiedener Accounts, empörten Blizzard-Kunden und der Frage nach dem Verbleib des Geldes.

Artikel veröffentlicht am ,

Payment One dient Blizzard als Zahlungspartner für US-Kunden, die ihre Abogebühren über die Telefonrechnung begleichen wollen. Nun hat Payment One laut Kundenberichten ohne Vorankündigung Geld zurückgebucht, das teils vor Monaten an Blizzard überwiesen und längst über die Telefongesellschaft vom Kundenkonto abgebucht wurde.

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Die von Payment One rückgebuchten Summen sollen dabei ungewöhnlich sein und nicht den Abogebühren entsprechen. Mal seien es 60-mal 5 US-Dollar gewesen, berichtet ein WoW-Spieler im Blizzard-Forum. Auf Nachfrage der Betroffenen bei ihren - teils ehemaligen - Telefonanbietern habe sich jedoch herausgestellt, dass keine Abbuchungsprobleme mit Payment One verzeichnet seien.

Doch wo ist das Geld geblieben? Payment One selbst soll unkooperativ sein, verlangt von nachfragenden Kunden die Bezahlung des Geldes - auf nichtelektronischem Wege, angeblich aus Sicherheitsgründen. Die Vermutung liegt aber nahe, dass dann Kunden damit auch die Möglichkeit genommen wird, ihrerseits wieder zu viel gezahltes Geld zurückzubuchen.

Die Beschwerden der Kunden bei Payment One laufen dabei ins Leere - auch Anfragen der Kollegen von Ars Technica endeten in der Dauerwarteschleife oder mit dem Rauswurf aus der Leitung. Entsprechend wenden sich die Betroffenen an Blizzard - und werden dort wieder an ihren Telefonanbieter und Payment One verwiesen. Klar ist nur: Bis das rückgebuchte Geld der WoW-Abonnenten nicht bezahlt ist, bleiben die Accounts gesperrt.

Blizzard steht nun in der Kritik, die Kunden mit ihren Problemen alleine zu lassen. Die bisherigen Statements und Beileidsbekundungen haben die Stimmung nicht verbessern können. Die Kunden fordern Konsequenzen - zumal Payment One bereits in der Vergangenheit unangenehm aufgefallen ist.

Im November 2002 wurde eBillit von der Federal Trade Commission (FTC) wegen unerlaubter Abbuchungen zur Rückzahlung von 1,6 Millionen US-Dollar verurteilt - im gleichen Monat benannte sich eBillit in Payment One um.



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someone 02. Aug 2009

... nicht unbedingt nur! Das Blizzard sich mit solchen dubiosen Firmen überhaupt einlässt...

Sisaroth 02. Aug 2009

------------------------------------------------------- Da muß ich dir wiedersprechen...

Fakt ist 01. Aug 2009

Wenn alles klappt, macht es Spass. So aber sieht man wieder, wie anfällig der Kunde bei...

Wendy o Williams 31. Jul 2009

Selber schuld!!! Wer so blöd ist und für ein Spiel Nutzungsgebühren zahlt das man auch...

dumbo 31. Jul 2009

ohja... besonders wenn man max 2,3 Stunden am Tag dafür Zeit hat...


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