Abo
  • Services:

Musikindustrie: DRM-freie Musik verkauft sich nicht besser

Umsätze mit Alben überflügeln Verkäufe von Einzeltracks

Der Trend hin zu DRM-freier Musik hat sich bislang nicht positiv auf den Musikmarkt ausgewirkt, meint der Bundesverband Musikindustrie. Das Auftreten neuer Anbieter wie Amazon, die ausschließlich Musik ohne Kopierschutz verkaufen, schon.

Artikel veröffentlicht am ,

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 überstieg der Umsatz mit sogenannten Bundles erstmals die Erlöse aus dem Verkauf einzelner Musikstücke (Tracks). Von Januar bis Juni wurden in Deutschland rund 3,1 Millionen Bundles verkauft, was einer Absatzsteigerung von 55,1 Prozent und einer Umsatzsteigerung von 49,1 Prozent entspricht, teilt der Bundesverband Musikindustrie auf Basis der offiziellen Marktstatistik in Zusammenarbeit mit media control mit.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Abstatt
  2. Bosch Gruppe, Hildesheim

Bei Bundles handelt es sich in der Regel um das klassische Album oder Zusammenstellungen verschiedener Versionen eines Titels, vergleichbar mit der physischen Maxisingle.

Zudem hätten "neue Downloadanbieter wie Amazon [...] dem Downloadmarkt für Musikalben mit attraktiven Eröffnungsangeboten einen kräftigen Schub verliehen", sagt Verbandschef Stefan Michalk.

Die von vielen Experten erwarteten Impulse durch den Wegfall des Kopierschutzes (DRM) seien hingegen bisher ausgeblieben. Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass Amazon ausschließlich DRM-freie Musik verkauft, denn nur so kann die Musik auch auf Apples iPods wiedergegeben werden. Die Geräte haben mit Abstand den größten Marktanteil.

Immerhin schränkt der Verband ein: "Nachdem mittlerweile die Mehrzahl der Anbieter kopierschutzfreie Titel anbiete, müsse hier die Entwicklung der zweiten Jahreshälfte abgewartet werden."

Der Markt für Musikdownloads wuchs umsatzbasiert in den ersten sechs Monaten um 24,8 Prozent. Neben den 3,1 Millionen Alben wurden rund 23 Millionen einzelne Songs heruntergeladen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 149€ (Bestpreis!)
  2. 194,90€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)

ihj7zu 05. Aug 2009

Natürlich ist die Privatkopie noch legal! Was denkst Du wofür man die ganzen GEMA...

morecomp 05. Aug 2009

Richtig, heute wo man gefilmt und fotografiert an jeder Ecke wird. Das Problem beim...

morecomp 05. Aug 2009

Hahaha, mit diesen Sprüchen kannst du nur ein Lehrer sein oder einer werden wollen. Als...

morecomp 05. Aug 2009

Weil sie annehmen, dass jeder den Mist haben will was sie produzieren und auf CD...

Besserwisser01 04. Aug 2009

das in der Wirtschaftskriese und dem Abschwung überhaupt noch wer musik käuft, das die...


Folgen Sie uns
       


Sky Ticket TV-Stick im Test

Wir haben den Sky Ticket TV Stick getestet. Der Streamingstick mit Fernbedienung bringt Sky Ticket auf den Fernseher, wenn dieser den Streamingdienst des Pay-TV-Anbieters nicht unterstützt. Auf dem Stick läuft das aktuelle Sky Ticket, das im Vergleich zur Vorgängerversion erheblich verbessert wurde. Den Sky Ticket TV gibt es quasi kostenlos, weil dieser nur zusammen mit passenden Sky-Ticket-Abos im Wert von 30 Euro angeboten wird.

Sky Ticket TV-Stick im Test Video aufrufen
Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /