EU macht 900-MHz-Band für UMTS und LTE frei
900-MHz-Frequenzen nicht mehr exklusiv für GSM
Die EU gibt das 900-MHz-Band auch für Mobilfunksysteme jenseits von GSM frei. Dabei geht es vor allem um die Nutzung der Frequenzen für UMTS.
Die GSM-Richtlinie von 1987 reserviert einen Teil des 900-MHz-Bands für GSM. Die neugefasste Richtlinie erlaubt nun die Nutzung des 900-MHz-Bands auch für die Bereitstellung schnellerer europaweiter Dienste wie mobiles Internet, ohne den Fortbestand der GSM-Dienste infrage zu stellen.
Nach dem Europäischen Parlament billigte heute auch der Ministerrat einen entsprechenden Vorschlag der Europäischen Kommission zur Modernisierung der sogenannten GSM-Richtlinie.
Die neuen Flexibilität soll den Wettbewerb auf dem europäischen Telekommunikationsmarkt fördern und zu einer schnelleren und größeren Verbreitung drahtloser Breitbanddienste beitragen. Die Reform der GSM-Richtlinie soll der Branche Einsparungen von bis zu 1,6 Milliarden Euro bescheren, da sich dank höherer Reichweite auf diesen Frequenzen eine Abdeckung mit weniger Basisstation realisieren lässt.
Die neue GSM-Richtlinie soll voraussichtlich im Oktober 2009 in Kraft treten und zugleich die Anpassung von Frequenzzuweisungen im 900-MHz-Band erleichtern, so dass auf dieser Basis demnächst auch Mobilfunknetze der 4. Generation eingeführt werden können.
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