Weil die NSA den deutschen Satelliten-Internetbetreiber Stellar ausgespäht haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Köln laut Medieninformationen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Behörde ermittle gegen unbekannt.
Das Elitepad 1000 G2 von HP ist eigentlich nur ein durchschnittliches Windows-Tablet mit 10-Zoll-Display und Bay-Trail-Prozessor. Doch durch das viele verfügbare Zubehör soll sich das Tablet dennoch als vielseitiges Arbeitsgerät bewähren. Golem.de hat das getestet.
Es fehlt wohl nur ein Bibliotheksupdate, um den HTML5-Player von Netflix auch auf Linux anbieten zu können. Das Filtern des User-Agents soll nach dem Update beendet werden, berichtet ein Mitarbeiter.
Der Medienrat einer Landesanstalt für Kommunikation fordert zwar einen Pornofilter beim Internet Provider, dieser soll aber nicht ohne Zustimmung der Nutzer aktiviert werden.
Wer auf eine vermeintlich private SMS einer Frau reagiert, kann eine Rechnung über 90 Euro von Telecom Billing aus Bulgarien bekommen. Die Bundesnetzagentur hat dazu jetzt viele Rufnummern abgeschaltet und das Inkasso verboten.
Nachrichten zu verschlüsseln, schützt nicht komplett vor Überwachung. Die Messenger Bleep und Ricochet setzen auf dezentrale Netzwerke, um auch Metadaten zu verschleiern.
Unter iOS 8 lassen sich Software-Tastaturen von Drittanbietern nutzen, doch diese verlangen häufig vollen Zugriff und können so übers Netzwerk die eingegebenen Daten übertragen. Apple hatte sich das eigentlich anders vorgestellt, ließ den App-Entwicklern diese Möglichkeit aber für mehr Komfort offen.
Facebook ist bekannt für seine zielgenauen Werbeanzeigen. Um seinem neuen Mitbewohner eins auszuwischen, hat ein Computerspezialist so spezifische Banner kreiert, dass er das Streichopfer damit fast in die Paranoia getrieben hat.
Amazon hat ein Buch zum Sonderpreis angeboten und wurde deswegen seit Jahren vom Buchhandelsverband juristisch verfolgt. Der war nun mit einer Klage erfolgreich.
Politisch sind die Piraten bereits im Niemandsland der "Sonstigen" verschwunden. Nun verlässt einer ihrer bekanntesten Vertreter überraschend die Partei.
Update Der Internetausschuss des Bundestags soll nun offiziell für die Digitale Agenda zuständig sein. Um die konkreten Gesetzesvorhaben kümmern sich jedoch weiterhin die Fachausschüsse.
Mit ihrem Programm Treasure Map will die NSA im Netz "jedes Gerät, überall, jederzeit" abbilden. Dazu nutzt sie Traceroute-Server, die auch in Deutschland in "ahnungslosen Rechenzentren" stehen.
Unter iOS 8 haben nur noch die Besitzer eines iPhones Zugriff auf ihre persönlichen Daten. Apple habe keine Möglichkeit mehr, diese Daten auszulesen, heißt es in den neuen Datenschutzbestimmungen. Strafverfolgungsbehörden sind wenig begeistert.
Die Bundesregierung hat das Programm Digitale Verwaltung 2020 und einen Aktionsplan zu Open Data beschlossen. Geplant sind unter anderem der flächendeckende Ausbau von De-Mail, der Online-Antrag für ein Führungszeugnis und die elektronische An- und Abmeldung von Autos.
In einer Fragerunde auf Reddit und in seinem neuen Buch berichtet Julian Assange, dass der geheimnisvolle Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto gebeten habe, Bitcoin zunächst nicht als Zahlungsmittel für Wikileaks zu verwenden. So habe die noch junge Kryptowährung geschützt werden sollen.
Mit Hilfe von Imsi-Catchern können nicht nur Behörden die Handykommunikation überwachen. Forscher und Sicherheitsexperten entwickeln Warnsysteme für die Spähversuche mit solchen Geräten. Golem.de hat damit das Berliner Regierungsviertel überprüft.
Update Die umstrittene Taxi-App Uberpop bleibt vorerst in Deutschland erlaubt. Justizminister Maas sieht keinen Grund, bestehende Regelungen zu ändern. Die Taxi-Genossenschaft drängt weiter auf ein Verbot.
Die Bundesregierung verlangt mehr Transparenz von Google, was auch für dessen Algorithmus gelte. Eine Zerschlagung des Konzerns könne aber nur das "letzte Mittel" sein.
Die US-Bundespolizei FBI hat die Entwicklung ihres auf biometrischen Daten beruhenden Personenerkennungsprogramms NGI abgeschlossen. Besonders die Funktion zur Gesichtserkennung ist jedoch umstritten.
Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat die E-Mail-Server bayerischer Unternehmen überprüft. Wer keine Verschlüsselung einsetzt, erhält eine schriftliche Aufforderung.
Ex-NSA-Mitarbeiter Edward Snowden erhebt schwere Vorwürfe gegen die neuseeländische Regierung. Sie soll die Bevölkerung über die Ausspähung angelogen haben, sagte er auf einer Wahlkampfveranstaltung mit Kim Dotcom.
Die Mailprovider T-Online, GMX und Web.de ziehen Konsequenzen aus den Forderungen der Verlage. Anstatt Geld wegen des Leistungsschutzrechts zu zahlen, werfen sie mehr als 150 Medien aus ihrer Internetsuche.
Versteckte Botschaft, düsterer Scherz? Die Geschichte hinter dem skurrilen Logo einer Satellitenmission des Geheimdienstes NRO offenbart die Gedankenwelt der US-Spione.
Bei Wikileaks lässt sich Spionagesoftware herunterladen, die vom Spähsoftware-Hersteller Finfisher/Gamma stammt. Damit soll die Entwicklung von Abwehrwerkzeugen ermöglicht werden.
Über mehrere Stunden konnten sich Nutzer am Sonntag nicht bei Ebay einloggen. Das Unternehmen räumte technische Probleme ein, verlängerte aber nicht die Auktionen. Verkäufer sollen nun kontaktiert werden.
Die Vorratsdatenspeicherung in den USA geht weiter. Der Geheimdienst NSA darf nach einem Gerichtsbeschluss weiter massenhaft Telefondaten von amerikanischen Telefonen abgreifen.
Das Wirtschaftsministerium von Vizekanzler Sigmar Gabriel stellt sich gegen die Taxiunternehmer und will Wettbewerb auf dem Markt zulassen. Auch das Bundesjustizministerium positioniert sich aufseiten von Uber.
Update Laut NSA-Programm Treasure Map sollen NSA und GCHQ Zugangspunkte für die technische Überwachung im Netz der Telekom und von Netcologne betreiben. Diese dienen der "Planung von Computerattacken" und der "Netzwerk-Spionage".
In einer weltweiten Untersuchung haben Datenschützer festgestellt, dass zahlreiche Apps ihre Nutzer nur unzureichend darüber informieren, welche ihrer Daten weiterverwendet werden.
Für das Anbieten von illegalen Musikkopien werden pro Titel 200 Euro fällig, wenn der Filesharer verurteilt wird. Dieser Preis soll sich an üblichen Entgeltsätzen der Gema für legale Downloadangebote und anderen Urteilen orientieren.
Yahoo hat sich zunächst der Aufforderung der US-Regierung zur Weitergabe von Daten widersetzt. Jetzt veröffentlichte Gerichtsdokumente zeigen, mit welch harschen Konsequenzen dem Unternehmen gedroht worden ist.
Die Opposition hat von der Hinhaltetaktik der schwarz-roten Koalition genug. Per Verfassungsklage will sie nun eine Vernehmung Edward Snowdens in Deutschland durchsetzen.
Das vor zwei Jahre beschlossene Transparenzgesetz verpflichtet den Hamburgischen Senat, einen Großteil der Verwaltungsdokumente zu veröffentlichen. Die entsprechende Website ist am heutigen Donnerstag freigeschaltet worden.
Selfies können nicht "unbefugt" hergestellt worden sein. Das rettete einen Mann, der Nacktbilder auf einem fremden Computer fand und sich diese per E-Mail beschaffte.
Nach der Veröffentlichung von Kontodaten in einem Bitcoin-Forum zwingt Google die Betroffenen zu neuen Passwörtern. Angriffe hätten mit den erbeuteten Daten aber kaum stattfinden können.
Update Öffentliche Bibliotheken dürfen ihre Bestände digitalisieren und ohne Zustimmung der Verlage an elektronischen Leseplätzen bereitstellen. Ausdrucken und Speichern auf USB-Stick sind jedoch nicht kostenlos erlaubt.
Update Der Taxiverband hat erstmals eine einstweilige Verfügung gegen einen einzelnen Uberpop-Fahrer durchgesetzt. Wenn er weiter für Uber arbeitet, droht eine Strafe von 250.000 Euro.
Viele Auftrags- und Vertragsformen der digitalen Arbeit bedeuten laut Gewerkschaft einen Sittenverfall. Besonders kritisch seien Bedingungen bei einigen Crowdsourcing-Plattformen.
Berlin lässt die gesamte Stadt mit digitalen Kamerafahrzeugen vermessen. Pro Aufzeichnungstag kommen bis zu zwei TByte Bildmaterial zusammen. Im Gegensatz zu Google Street View seien die Aufnahmen flächendeckend und dreidimensional.
Mehr als 5 Millionen Kontodaten vornehmlich russischer Google-Benutzer sind in einem Bitcoin-Forum veröffentlicht worden. Der Großteil ist aber offenbar veraltet.
Update Die Gerüchte haben sich bestätigt: Der frühere Energiekommissar Oettinger ist nun in der EU-Kommission für die "Digitale Wirtschaft und Gesellschaft" zuständig. Er soll den digitalen Binnenmarkt vorbereiten und das Urheberrecht modernisieren.
Sein Geräteblocker Cyborg Plug richte sich nicht nur gegen Google Glass, sagt der Künstler Julian Oliver im Gespräch mit Golem.de. Schon lange beschäftigt er sich mit dem Verlust der Privatsphäre durch elektronische Geräte. Das immense Interesse an dem Skript glasshole.sh und dem daraus entstandenen Produkt hat ihn überrascht.
Viprinet, ein Hersteller von Hybridroutern, behauptet, dass die Deutsche Telekom ihren Speedport Hybrid von Huawei auf Basis seiner Technik entwickelt habe, ohne zu bezahlen. Sollte der Speedport Hybrid wirklich bündeln, will das Unternehmen klagen.
Der Gründer von Megaupload Kim Schmitz hat einen Teilsieg errungen. Er bekommt nach über zwei Jahren einen Teil seines Materials wieder, das die neuseeländische Polizei konfisziert hatte.
In der Sommerpause hat der Bundestagsausschuss sich auf die Akten zur NSA-Affäre stürzen wollen. Zu sehen bekommen haben die Abgeordneten aber nicht das, was sie gehofft haben.
Uber will der Auseinandersetzung mit den deutschen Taxiunternehmen nicht ausweichen. "Wir stehen nicht über dem Gesetz", beteuert der Uber-Landeschef dazu.
Wenn Computer für Straftaten benutzt wurden, rechtfertigt dies keine unbegrenzte Einziehung der Geräte. Gerichte müssen auch eine Löschung von Dateien prüfen.
Die Weisheit Vorsicht ist besser als Nachsicht gilt besonders beim Verlust eines Android-Smartphones, denn Diebe können die persönlichen Daten des Besitzers auslesen - samt Zugangsdaten zu wichtigen Online-Konten. Anti-Diebstahl-Apps helfen nur, wenn schnell reagiert wird.