Abo
  • Services:

Internetversorgung in Zügen: Bahnchef sagt kostenloses WLAN für alle zu

Nicht nur irgendein WLAN, sondern ein stabiles: Bis zum übernächsten Jahr will die Deutsche Bahn ihre Strecken so ausstatten, dass 450 Passagiere gleichzeitig bei laufender Verbindung von einer Funkzelle zur nächsten wechseln können - bei Tempo 250.

Artikel veröffentlicht am ,
ICE 3 mit Hotspot
ICE 3 mit Hotspot (Bild: Volker Emersleben/Deutsche Bahn)

Der Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube hat in einem Interview zugesagt, den Reisenden ab 2016 einen kostenlosen WLAN-Zugang in Zügen zu bieten. "Das kostenlose WLAN für alle kommt", sagte Grube der Süddeutschen Zeitung. Vor 2016 sei dies aber leider nicht möglich.

Stellenmarkt
  1. ENSO Energie Sachsen Ost AG, Dresden
  2. EWE Aktiengesellschaft, Cappeln

Bis Ende dieses Jahres würden 231 der 255 ICE-Züge mit der dafür nötigen Technik ausgestattet. Aber in einem ICE könnten bis zu 900 Fahrgäste sitzen, erklärte der Bahnchef. Wenn nur die Hälfte das drahtlose Netzwerk nutzen wolle, müsse "die Strecke links und rechts der Gleise so ausgestattet sein, dass sich bei Tempo 250 oder noch schneller 450 Menschen gleichzeitig aus einer Funkzelle auswählen und in die nächste einwählen können, ohne dass die Verbindung abbricht."

Ohne diese Ausstattung würden sich die Nutzer ständig über die schlechte Qualität ärgern. "Das wollen wir erst recht vermeiden." Bahn und Telekom setzen meist auf eine Kombination von UMTS und Flash-OFDM, um bei 300 Kilometern in der Stunde eine Internetversorgung anbieten zu können. "Mit dem kostenlosen Internetangebot in der ersten Klasse im ICE wollen wir testen, für wie viele Kunden wir einen stabilen und zuverlässigen Internetzugang anbieten können", sagte Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr im September 2014.

"Wir haben beschlossen, in den kommenden drei Jahren 200 Millionen Euro zusätzlich in die Hand zu nehmen, um Service, Qualität und Pünktlichkeit im Fernverkehr zu verbessern", sagte Grube.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte erklärt: "Die Bahn muss sich immer wieder auf die sich verändernde Lebensrealität der Menschen einstellen und deswegen Mobilfunk und schnelles Internet in allen Zügen und Bahnhöfen anbieten. Schnelles Internet sollte die Bahn ihren Kunden künftig kostenlos zur Verfügung stellen."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 57,99€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. bei Alternate kaufen

__destruct() 06. Dez 2014

Oft aber nicht, wenn man entweder in ein anderes Bundesland oder zu einer halbwegs...

plutoniumsulfat 04. Dez 2014

Es gibt einige Strecken mit 250, aber eben nicht überall.

plutoniumsulfat 04. Dez 2014

ziemlich eingeschränktes Weltbild.

plutoniumsulfat 04. Dez 2014

laut Artikel soll es das ja bald, dass erübrigt jede weitere Diskussion hier.

Lala Satalin... 03. Dez 2014

Gestreikt? Nö. Es nutzt sie nur keiner mehr bei deren Preisen! Wenigstens wird Strom...


Folgen Sie uns
       


Far Cry 5 - Fazit

Im Fazit zu Far Cry 5 zeigen wir dumme Gegner, schöne Grafik und erklären, wie Ubisoft erneut viel Potenzial verschenkt.

Far Cry 5 - Fazit Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

    •  /