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Texas: US-Armee baut Drohnenflughafen

Die US-Armee baut für die zwei am häufigsten eingesetzten Militärdrohnen einen eigenen Flughafen in Texas. So können die Drohnen abseits vom normalen Flugverkehr starten und landen.
/ Andreas Donath
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MQ-1C Warrior UAV (Bild: U.S. Army)
MQ-1C Warrior UAV Bild: U.S. Army

Im texanischen Fort Bliss entsteht für 33 Millionen US-Dollar in den nächsten Jahren ein Flughafen, der nur für die Drohnen der US-Armee gedacht ist. Neben zwei Runways würden ein großer Wartungshangar mit 4.645 Quadratmetern und mehrere Versorgungsgebäude errichtet, berichtet die Website Defensesystems(öffnet im neuen Fenster).

Die beiden Runways sind 1.500 und 300 Meter lang und für die Drohnen MQ-1C Gray Eagle(öffnet im neuen Fenster) und AAI RQ-7 Shadow(öffnet im neuen Fenster) gedacht. Die Gray Eagle ist eine bewaffnete Drohne und mit 17 Metern Spannweite und einer Länge von 8 Metern die größte Drohne im US-Arsenal.

Die AAI RQ-7 Shadow ist mit einer Spannweite von 3,9 Metern und einer Länge von 3,4 Metern deutlich kleiner und unbewaffnet. Die Shadow dient der Aufklärung bei Tag und Nacht. Weit kann sie nicht fliegen – die Einsatzreichweite liegt gerade einmal bei 125 km, während die Gray Eagle eine geschätzte Reichweite von 400 km hat.

Die Planungen der US-Armee(öffnet im neuen Fenster) sehen vor, Drohnen für alle militärischen Operationen einzusetzen. Dabei wird nicht nur auf fliegende Geräte, sondern auch auf Land- und Seefahrzeuge gesetzt. Die vergleichsweise geringen Kosten, die lange Einsatzdauer und die fehlende Gefährdung des Personals sind die Pluspunkte des Drohneneinsatzes. Da nicht auf menschliche Piloten Rücksicht genommen werden muss, können deutlich schwierigere Manöver geflogen werden. In der Kritik stehen die Systeme, weil sie das Töten aus der Distanz vom Schreibtisch aus ohne Eigengefährdung ermöglichen.

Wann der Drohnenflughafen fertig sein soll, ist nicht bekannt. Durch die strikte Trennung vom regulären Flugbetrieb soll auch die Gefährdung von bemannten Flugzeugen reduziert werden.


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