Abo
  • Services:
Anzeige
Aus einem Hotel in Bangkok sollen Hacker die von Sony gestohlenen Daten veröffentlicht worden sein.
Aus einem Hotel in Bangkok sollen Hacker die von Sony gestohlenen Daten veröffentlicht worden sein. (Bild: St. Regis)

Sony-Hacker: Erste Spur führt zu einem Hotel in Bangkok

Aus einem Hotel in Bangkok sollen Hacker die von Sony gestohlenen Daten veröffentlicht worden sein.
Aus einem Hotel in Bangkok sollen Hacker die von Sony gestohlenen Daten veröffentlicht worden sein. (Bild: St. Regis)

Neue Spuren der Sony-Hacker führen zu einem Hotel in Thailand. Von dort sollen die Daten von den Servern von Sony Pictures Entertainment ins Netz gestellt worden sein. Außerdem soll es wieder Hinweise darauf geben, dass die Hacker aus Nordkorea stammen.

Anzeige

Die Spekulationen zu dem großangelegten Einbruch in die Server von Sony Pictures Entertainment sollen abermals auf nordkoreanische Hacker hindeuten. Allerdings führt eine erste digitale Spur wohl zu einem Edelhotel im thailändischen Bangkok. Von dort sollen die Hacker Teile ihrer mehrere Terabyte großen Beute ins Netz gestellt haben. Allerdings könnte das Netzwerk des Hotels auch nur als Zwischenstation gedient haben.

Im Fünf-Sterne-Hotel St. Regis sollen die Guardians of Peace die Daten von Sonys Server bei Pastebin hochgeladen haben, schreibt der Nachrichtendienst Bloomberg und beruft sich auf eine anonyme Quelle. Unklar sei jedoch, ob Unbekannte die Daten aus einem angemieteten Zimmer oder der Hotellobby ins Internet gestellt haben. Möglich sei auch, dass sich die Täter von außen ins Hotelnetzwerk reingehackt haben. Es bleibt also nach wie vor unklar, von welcher Stelle aus die Guardians of Peace agiert haben. Zuvor war berichtet worden, dass eine der IP-Adressen in der verwendeten Malware zu einem Server einer thailändischen Universität geführt hat.

Wieder wird Nordkorea genannt

Die Malware wird weiterhin von diversen IT-Sicherheitsunternehmen analysiert. Das Unternehmen Blue Coat etwa will im Code der Malware Zeichenketten in koreanischer Sprache gefunden haben. Das nährte erneut Spekulationen darüber, dass Nordkorea hinter dem Angriff auf Sony Pictures steckt. Als Grund wird die Komödie The Interview genannt, in der ein fiktives Attentat auf die nordkoreanische Führung beschrieben wird. Nordkorea hat den Hack allerdings offiziell dementiert.

Der Hinweis auf die verwendete Sprache könnte aber daher rühren, dass eine ähnliche Variante der Malware namens Shamoon zuvor in Angriffen auf südkoreanische Unternehmen verwendet wurde. Blue Coat geht jedoch davon aus, dass die Malware speziell für den Angriff auf die Server von Sony Pictures Entertainment angepasst wurde. Spezielle Konfigurationsdateien hätten die Netzwerktopographie des Unternehmens enthalten, berichtet das IT-Security-Unternehmen.

Oder war es Bolivien?

Das deute darauf hin, dass sich die Angreifer über längere Zeit hinweg in dem Netzwerk bewegen konnten. Es gebe Hinweise darauf, dass für die Hacker interessante Server dort vermerkt gewesen sind. Außerdem geht Blue Coat davon aus, dass sich die Angreifer über einen kompromittierten Account Zugriff auf das Firmennetzwerk verschafft hätten. Er könne von den Angreifern aber auch angelegt worden sein.

Blue Coat bringt indes ein weiteres Land ins Spiel. Während eine der drei festcodierten IP-Adressen in der Malware zu einer Universität in Thailand führt, gehört eine andere zu einem bolivianischen Internet Service Provider. Die Adresse soll zu einer vermeintlichen Phishing-Webseite führen, die laut Blue Coat seit Mai 2014 aktiv gewesen ist.

Konkrete Hinweise auf die Hacker der selbsternannten Gruppe Guardians of Peace gibt es aber weiterhin nicht. Zuletzt hatten sie mit persönlichen Drohungen gegen Mitarbeiter der Sony-Tochter von sich reden gemacht.


eye home zur Startseite
sirilp 09. Dez 2014

Ähh.. wat? Okay, dann lass mich Bildungselite mal eben eingrenzen: Die fünf...

Gamma Ray Burst 09. Dez 2014

Kein Mensch will da einmarschieren. Wozu auch, nur Ärger mit Russland, China und dann...

plutoniumsulfat 08. Dez 2014

Das wüsste ich.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BAGHUS GmbH, München
  2. über JobLeads GmbH, Stuttgart
  3. noris network AG, Nürnberg
  4. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Dark Souls III für 24,99€, Darkosuls II: Scholar of the First Sin für 8,99€, Bioshock...
  2. 329,00€
  3. 283,88€ + 5,00€ Versand (USK 18)

Folgen Sie uns
       


  1. Google-Steuer

    EU-Verbraucherausschuss lehnt Leistungsschutzrecht ab

  2. Linux-Kernel

    Torvalds droht mit Nicht-Aufnahme von Treibercode

  3. Airbus A320

    In Flugzeugen wird der Platz selbst für kleine Laptops knapp

  4. Urheberrecht

    Marketplace-Händler wegen Bildern von Amazon bestraft

  5. V8 Turbofan

    Neuer Javascript-Compiler für Chrome kommt im März

  6. Motion Control

    Kamerafahrten für die perfekte Illusion

  7. Forensische Software

    Cellebrite entsperrt iPhone 6 und 6 Plus

  8. Microsoft

    Bessere Synchronisation soll Onedrive effizienter machen

  9. Fixed Wireless

    Verizon startet einen der weltweit größten 5G-Endkundentests

  10. Klage eingereicht

    Google wirft Uber Diebstahl von Lidar-Technik vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Torvalds hat auch schon schwere...

    David64Bit | 16:09

  2. Re: Kauft bloß kein Smart!

    /mecki78 | 16:09

  3. Re: Panamera ist schon eine perverse Karre

    ArcherV | 16:08

  4. Re: danke für den Artikel

    FlashBFE | 16:06

  5. Re: geschicktes Marketing

    Dwalinn | 16:06


  1. 16:02

  2. 15:00

  3. 14:41

  4. 14:06

  5. 12:57

  6. 12:02

  7. 11:54

  8. 11:35


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel