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IPO-Vorbereitung: Uber expandiert nach Asien und ist 40 Milliarden wert

Der Fahrdienstvermittler Uber hat eigenen Angaben zufolge eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen. US-Berichten von anderer Seite zufolge ist das Unternehmen inzwischen 40 Milliarden US-Dollar wert und bereitet seinen Börsengang vor.
/ Nico Ernst
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Taxifahrerproteste in Brüssel im Jahr 2013 (Bild: Yves Herman/Reuters)
Taxifahrerproteste in Brüssel im Jahr 2013 Bild: Yves Herman/Reuters

Der Taxi-Konkurrent Uber aus Kalifornien hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen. Wie Gründer Travis Kalanick in seinem Blog schreibt(öffnet im neuen Fenster), hat das Unternehmen von seinen Investoren weitere 1,2 Milliarden US-Dollar erhalten. Das Geld soll genutzt werden, um das Angebot der Fahrdienstvermittlung im asiatisch-pazifischen Raum auszubauen, schreibt Kalanick. Schon jetzt ist Uber nach eigenen Angaben in 250 Städten vertreten, die sich in 50 Ländern befinden. In Deutschland ist der Dienst rechtlich umstritten.

Eine so große Investition ist häufig ein Anzeichen für einen bevorstehenden Börsengang, und dass ein IPO von Uber bevorsteht, meint auch das Wirtschaftsmagazin Fortune. Einem Bericht(öffnet im neuen Fenster) des Mediums zufolge hat sich Uber dafür Unterstützung von Goldman Sachs geholt. Solche Investmentbanken begleiten Unternehmen meist bei einem Börsengang und werben bei ihren eigenen Anlegern um Unterstützung für das neue Partnerunternehmen.

Fortune zufolge sollen die möglichen Uber-Aktien vor ihrem Handelsstart mit 40 Milliarden US-Dollar bewertet werden. Das Magazin beruft sich dabei auf eigene Quellen in der US-Finanzwirtschaft. Uber wollte die aktuellen Meldungen von Fortune nach Darstellung der Autoren nicht kommentieren. Fortune geht davon aus, dass ein Börsengang frühestens in einem Jahr erfolgt. Häufig werden so stark wachsende und hoch bewertete Unternehmen wie Uber in der Zeit vor der Aktiennotierung von einem Großkonzern übernommen. Auch das schließt Fortune derzeit nicht aus.


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