
Bei den IT-Jobs liegen die Sicherheitsspezialisten weiter vorn. Doch auch eine IT-Berufsausbildung bringt 50.000 Euro im Jahr.

Apples Einzelhandelschefin Angela Ahrendts geht nach fünf Jahren Betriebszugehörigkeit. Nachfolgerin wird Personalchefin Deirdre O'Brien.

Die von IBM lange geplante Auslagerung von mehreren Hundert Jobs in der Software-Wartung und Implementierung zum IT-Systemhaus Bechtle ist unterzeichnet. Betroffen sind 400 bis 500 Experten. Doch die Arbeitsbedingungen sind noch ungeklärt.

Kurz nach der Übernahme eines Konkurrenten für Glasfaser-Technologie will der US-Konzern Infinera das Berliner Werk von Coriant, eine Ausgründung von Nokia Siemens Optical, schließen. Es sei wohl nur um Patente und die Kundendatei gegangen, kritisiert die Gewerkschaft.

Ohne eine Ankündigung hat Intel seinen Landeschef abgelöst. Hannes Schwaderer, der den Job schon früher innehatte, übernimmt wieder. Er will dabei einiges ändern bei Intel Deutschland.

Die Gewerkschaft und die Beschäftigten haben bei dem DVB-T2-Betreiber Media Broadcast einen Kompromiss durchgesetzt. Die 32-Stunden-Woche wird eingeführt, Gehalt gibt es aber für rund 35 Stunden.

Der Gründer von Huawei sieht die Zukunft des Ausrüsters nicht mehr so positiv wie bisher und spricht über Stellenabbau. Doch im Unternehmen sieht man seine Worte mehr als Warnung vor einem Worst-Case-Szenario zu 5G.

Das Gehaltsniveau für Security-Experten hat sich verdoppelt bis verdreifacht. Das betrifft IT-Jobs für Experten bis hin zu Topmanagern.

Bei Nokia Deutschland werden 15 Prozent der Arbeitsplätze in allen Bereichen gestrichen. Offenbar laufen die Geschäfte trotz 5G-Einführung nicht zufriedenstellend, weil die USA den Handelskrieg mit China weiter anheizen.

Polen prüft als Verbündeter der USA Beschränkungen für Huawei. Ein Beschäftigter von Huawei war zusammen mit einem Orange-Mitarbeiter wegen des Verdachts der Spionage für China verhaftet worden.

Ein Geheimdienstsprecher in Polen hat erklärt, dass die Vorwürfe gegen den verhafteten Huawei-Manager nichts mit dem Unternehmen zu tun hätten. Huawei hat den Verdächtigen entlassen.

Für 860 Millionen Euro soll T-Systems seinen Bereich Mainframe Services an IBM abgeben. T-Systems erklärte offiziell, es handele sich nicht um einen Verkauf des Geschäftsfeldes.

SpaceX will Geld sparen, um die vielen Projekte umsetzen zu können, die geplant sind - und reduziert seine Mitarbeiterzahl. Die Grundziele: globales Internet aus dem Weltraum und interplanetare Raumfahrzeuge.

2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Eine Analyse von Dirk Kunde

Die Geschäfte bei Ceconomy, dem Mutterkonzern von Media Markt und Saturn, laufen schlecht. Immer weniger Kunden kaufen Fernseher, Laptops und Smartphones in den Filialen. Firmenchef Ferran Reverter will das Geschäftsmodell grundlegend umstellen.

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Drei von vier Unternehmen meinen, Bewerber für IT-Jobs forderten zu viel Gehalt. Vier von zehn bemängeln fehlende fachliche Qualifikation.

Der Asus-CEO Jerry Shen verlässt nach 25 Jahren das Unternehmen. Gleichzeitig wird der Konzern viel Geld in seine Smartphone-Sparte stecken und diese umstrukturieren. Das werde erst einmal negative Zahlen zur Folge haben, soll sich aber letztlich lohnen.

Etwa sieben Prozent der Belegschaft bei Verizon werden mit Abfindung entlassen. Das Unternehmen bereite sich laut CEO Hans Vestberg auf "große kommende Dinge" vor - vermeintlich 5G. Bei 10.000 Entlassungen könnte es aber nicht lange bleiben.

Absturz, Fehler oder Problem: Diese Wörter sind für Mitarbeiter im Apple Store tabu, wenn es um technische Fehler von Apple-Produkten geht. Stattdessen sollen die Mitarbeiter zwar verständnisvoll sein, aber keinesfalls die Produkte als Grund für die Probleme benennen.

Nach der Festnahme in Kanada drohen Meng Wanzhou, der Finanzchefin von Huawei, offenbar bis zu 30 Jahre Haft. Die USA fordern die Auslieferung der Managerin, deren Antrag auf Kaution vorerst abgelehnt wurde.

In einer weiteren Eskalation des Handelskriegs mit China hat die US-Regierung die Tochter des Huawei-Gründers und Finanzchefin des Unternehmens in Kanada festnehmen lassen.

Um Programmierer zu werden, reichen ein paar Monate Intensiv-Training, sagen die Anbieter von IT-Bootcamps. Die Bewerber müssen nur eines sein: extrem motiviert.
Von Juliane Gringer

Booking.com schließt eines seiner Berliner Call-Center und baut damit viele Arbeitsplätze ab. Der Buchungskonzern verlangt, dass für jede Minute per Code im Computer eingeben wird, was getan wurde.

Streikversammlungen auf dem Firmenparkplatz kann Amazon nicht verbieten, weil das angeblich gefährlich sei. Eine kurzzeitige, situative Beeinträchtigung seines Besitzes muss Amazon hinnehmen, urteilte das Bundesarbeitsgericht.

SAP wird das US-Unternehmen Qualtrics kaufen, um den Druck auf den Konkurrenten Salesforce zu erhöhen. SAP wolle Qualtrics so weiterentwickeln, dass Umfragen angeboten werden könnten, die Kundenfeedback direkt in künftiges Produktdesign einfließen ließen, sagte SAP-Chef Bill McDermott.

Robyn Denholm wird neue Verwaltungsratschefin bei Tesla. Sie folgt auf Elon Musk, der nach Vorwürfen der Täuschung von Anlegern zurückgetreten ist. Musk bleibt aber CEO.

Die Telekom bleibt stark in Deutschland und wächst weiter in den USA. Dadurch steigt der Quartalsgewinn auf 1,1 Milliarden Euro, wie Konzernchef Höttges bekanntgab.

Mit einer KI-gesteuerten Weiterbildungsplattform will die CDU den Fachkräftemangel bezwingen. Vorbilder sind Projekte in den USA und Österreich. Die Kosten gehen in die Milliarden.
Von Barbara Gillmann

Online-Detektive müssen permanent löschen, wo unvorsichtige Internetnutzer einen digitalen Flächenbrand gelegt haben. Mathias Kindt-Hopffer hat Golem.de von seinem Berufsalltag erzählt.
Von Maja Hoock

In vielen Google-Standorten wird gegen Sexismus gestreikt. Die Arbeitsniederlegungen werden über Twitter organisiert und dokumentiert. Dabei geht es um den Umgang mit Sexismus im Konzern.

In Deutschland gibt es 55.000 offene Stellen für IT-Spezialisten. Aber Ausbildungsstellen für IT-Jobs stehen nicht genügend zur Verfügung.

IT-Arbeitgeber jammern deutschlandweit über Fachkräftemangel. Das Problem haben diejenigen weniger, die besonders gute Arbeitsbedingungen für das bestehende Team schaffen.
Von Juliane Gringer

Der letzte große Computerhersteller in Europa hat die Schließung angekündigt. Die zweite Bürgermeisterin Augsburgs will die IT-Experten, die Fujitsu entlassen wird, in der Stadt halten.

Fujitsu will seine gesamte Fertigung außerhalb Japans schließen. In Deutschland ist der Standort in Augsburg komplett betroffen.

Der Betreiber von DVB-T2 und DAB+ braucht weniger Techniker und andere Beschäftigte. Nun soll es eine Vier-Tage-Woche geben, doch die Betroffenen wollen den vollen Lohnausgleich, Media Broadcast ist dagegen.

Ob man sich im IT-Business selbstständig macht oder als Festangestellter 9 to 5 arbeitet, ist eine Typfrage. Ein Selbstständiger aus der IT-Branche erzählt, was am Anfang am schwierigsten ist - und warum er trotz vieler Arbeit den Schritt in die Freiberuflichkeit nicht bereut.
Von Marvin Engel

Nach jahrelangen Querelen mit Alt- und Neueignern bei Media Markt und Saturn sollte die Dachgesellschaft Ceconomy für mehr Stabilität sorgen - aber nach Gewinnwarnungen verlässt der Vorstandsvorsitzende Pieter Haas das Unternehmen mit sofortiger Wirkung.

Staatliche Prämien sollen die Käufer davon überzeugen, statt eines Autos mit Verbrennungsmotor ein Elektroauto zu kaufen. In den USA plant ein republikanischer Senator jedoch, Elektromobilität unattraktiv zu machen.

Die Deutsche Telekom ist in Deutschland der Sozialpartnerschaft mit den Gewerkschaften verpflichtet. In den USA scheint das anders auszusehen.

Amazon und Uber haben Interesse am Kauf von Deliveroo. Der Essenslieferdienst ist bekannt für seine prekären Arbeitsbedingungen.

Durch die Digitalisierung der Wirtschaft werden rund 1,1 Millionen IT-Experten benötigt, wenn der öffentliche Dienst einbezogen wird. McKinsey empfiehlt mehr Weiterbildung der Belegschaften und die Anwerbung von Experten aus dem Ausland.

Nach Beschwerden wegen Unfällen mit E-Bikes ist ein Gewerkschaftler von Lieferando gekündigt worden. Die offizielle Begründung: Seine Performance sei nicht ausreichend gewesen.

Wenn Mädchen programmieren lernen, verbessert das die Chancen ihrer Gemeinde, sagt die Organisatorin des ersten Coding Camps für Mädchen in Afrika. Auch andere Initiativen wollen ein Umdenken herbeiführen.

Der Betriebsrat von T-Systems stand unter starkem Druck, dem Stellenabbau zuzustimmen. Verdi versucht weiter, einen Kündigungsschutz zu erreichen.

Kommende Woche beginnt die erste Welle der Entlassungen in Deutschland, auf die sich Geschäftsführung und Betriebsrat geeinigt haben. Für T-Systems-Chef Al-Saleh ist es ein guter Plan.

Der Stellenabbau bei T-Systems beginnt mit aller Härte. Die Gewerkschaft Verdi hat sich mit der Konzernführung auf einen massiven Kahlschlag geeinigt.

Eigentlich sollte der Betriebsübergang von 500 Beschäftigten bei IBM GTS schon Mitte des Jahres erfolgt sein. Doch es gibt Probleme, vor 2019 wird das Geschäft nicht abgeschlossen sein.

Zum Stellenabbau bei T-Systems heißt es seitens der Telekom, dass nicht alle zu Experten für IoT, Security oder Public Cloud ausgebildet werden könnten. Ein Interessenausgleich wurde geschlossen.

T-Systems-Chef Adel Al-Saleh hat erklärt, welche Art von Beschäftigten nicht mehr benötigt werden. Unter den Betroffen seien Menschen, die die IT-Systeme zu wenig verstehen, nicht programmieren und die Systeme nicht betreuen können.