Qualtrics: SAP will 8-Milliarden-Übernahme teilweise wieder loswerden

SAP bringt einen Teil des Startups Qualtrics an die Börse. Der Softwarekonzern will so Mittel für neue Übernahmen freibekommen.

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Ryan Smith, Gründer von Qualtrics
Ryan Smith, Gründer von Qualtrics (Bild: Brendan Moran / SPORTSFILE via Getty Images)

SAP will das US-Unternehmen Qualtrics an die Börse bringen und damit den Kauf von vor anderthalb Jahren teilweise wieder rückgängig machen. SAP hatte das Marktanalysen-Startup erst im November 2018 für 8 Milliarden US-Dollar übernommen. Der damalige SAP-Chef Bill McDermott war von Investoren für den hohen Kaufpreis kritisiert worden.

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Die Akquisition von Qualtrics war nach dem Kauf von Concur Technologies für 8,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014 die zweitgrößte Übernahme von SAP. SAP gab in der Nacht zum Montag bekannt, Mehrheitsaktionär von Qualtrics bleiben zu wollen. Es bestehe keine Absicht, die Mehrheitsbeteiligung auszugliedern oder zu verkaufen. Die Konditionen und der Zeitplan für den Börsengang stünden noch aus und seien abhängig vom Marktumfeld. Der neue SAP-Chef Christian Klein will durch den Teilverkauf an der Börse den Weg für weitere Akquisitionen beider Unternehmen frei machen.

SAP: Qualtrics-Gründer will viele Aktien kaufen

Qualtrics-Mitbegründer und Vorstandschef Ryan Smith beabsichtigt laut SAP, der größte Einzelaktionär von Qualtrics zu werden. Qualtrics stand vor dem Kauf selbst kurz vor dem Börsengang. Das Unternehmen erwartete eine Bewertung von weit mehr als 5 Milliarden US-Dollar.

Europas größter Softwarehersteller SAP hat im zweiten Quartal deutlich mehr Gewinn gemacht. Der Nettogewinn wuchs im Vorjahresvergleich um 52 Prozent auf 885 Millionen Euro. Vor einem Jahr wurde das Ergebnis mit fast 200 Millionen Euro durch ein Stellenabbauprogramm belastet.

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